Dienstag, 10. Juni 2014

CDU Politiker fordern weniger Unterricht für Schüler

Im Schnitt lernen Schüler 45 Stunden pro Woche – deutlich mehr als Erwachsene oft arbeiten. Um Kinder vor diesem Leistungsdruck, Burnout und Stress zu schützen, haben sich CDU Politiker für eine Verkürzung der Unterrichtszeit ausgesprochen.

Der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Marcus Weinberg, forderte in der „Bild“-Zeitung die Einführung einer 35-Stunden-Woche als Obergrenze. Ich trete für eine maximale 35-Stunden-Woche ein“, sagte Weinberg.

Schüler dürften nicht mehr arbeiten als Erwachsene, forderte der Vater von fünf Kindern. Ihre Leistungsfähigkeit sei auch an die „Möglichkeit zu freiem Spiel und zu sozialen Kontakten“ gebunden. Bei aller Leistungsanforderung müsse darauf geachtet werden, dass „die emotionale Stabilität und die Entwicklung sozialer Kompetenzen“ ausreichend berücksichtigt würden, sagte auch CDU-Familienpolitiker Martin Patzelt.

Schulpolitik ist Ländersache

Nach dem Grundgesetz ist Schulpolitik reine Ländersache. Mit der Föderalismusreform aus dem Jahr 2006 und der Einführung eines Kooperationsverbotes von Bund und Ländern in der Bildung hat der Bund sämtliche Gestaltungsmöglichkeiten in der Schulpolitik aufgegeben. Viele Initiativen in mehreren Bundesländern kämpfen zum Beispiel für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium, damit den Schülern mehr Zeit für Aktivitäten außerhalb der Schule bleibt.

Mit Material aus der Junge Freiheit

Kommentare:

Verleihnichts hat gesagt…

Wenn man die Lehrpläne von unnötigem Ballast befreien, gewissermaßen entmüllen würde, dann würde es wohl gehen, den Schülern wieder mehr Lebensfreude zu schenken.

Lupusmagnus hat gesagt…

Na denn man raus damit Verleihnichts. Welchen unnötigen Ballast sollte man denn loswerden? Das sagt sich leicht und schnell aber mir würden auf Anhieb wenige Sachen einfallen, die durch Streichung einen signifikanten Unterschied gemacht hätten...