Mittwoch, 15. Januar 2014

Proteste gegen Christenverfolgung in 25 deutschen Städten

(Junge Freiheit) In mehreren deutschen Städten haben insgesamt über tausend Menschen gegen die Verfolgung von Christen in der Welt protestiert. An insgesamt 25 Orten versammelten sich die Teilnehmer des sogenannten Flashmob am Sonnabendnachmittag, um unter dem Motto „Stumm die Stimme erheben“ auf die Situation verfolgter Christen aufmerksam zu machen. Zu der Aktion hatte das christliche Hilfswerk Open Doors aufgerufen.
Allein in Berlin nahmen rund 250 Personen an der Aktion teil, welche von der syrisch-orthodoxen Christin Sara Külen aus Heidelberg initiiert und über Facebook organisiert wurde. Auch in Frankfurt am Main versammelten sich rund zweihundert Teilnehmer, wie Radio Vatikan berichtet. Vor dem Kölner Dom kamen laut Domradio 60 Christen zusammen. Um 16 Uhr knieten die Teilnehmer mit auf den Rücken verschränkten Armen nieder, während ein Sprecher Passanten über die Verfolgung von Christen informierte.
„Die größte Christenverfolgung aller Zeiten“
Anschließend beteten die Teilnehmer gemeinsam das Vaterunser. Die Organisatorin eines Flashmobs in Bonn mit 80 Teilnehmern, Simone Unger, kündigte gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur idea weitere Demonstrationen an: „Die größte Christenverfolgung aller Zeiten ist viel zu wenig präsent und es wird zu wenig berichtet. Das wollen wir auch in Zukunft durch solche Aktionen ändern.“
Anlaß ist die Veröffentlichung des diesjährigen Weltverfolgungsindexes von Open Doors. Demnach hat sich für rund hundert Millionen bedrängte Christen weltweit die Lage verschlechtert. Insbesondere in Syrien ist die Situation für Christen bedrohlich geworden. Im vergangenen Jahr noch auf Platz 11, kletterte das Land dieses Mal auf Platz 3. Ein wichtiger Grund ist, daß der als Protektor der christlichen Minderheit geltende Präsident Bashar al-Assad nur noch Teile des Landes kontrolliert.
Mit Somalia steht erstmals ein afrikanisches Land südlich der Sahara auf Platz zwei der christenfeindlichsten Länder. An der Spitze steht bereits zum zwölften Mal in Folge Nordkorea. Open Doors kommt zu dem Schluß, daß auch unter dem neuen Machthaber Kim Jong Un die staatlichen Repressionen gegen Christen nicht abgenommen haben.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es wird nicht mehr lange dauern,
vielleicht beginnt es schon in
diesem Jahr, dass Christen auch in
Deutschland und anderen Ländern
Europas verfolgt werden, weil sie
darauf hinweisen, dass lt. Bibel Homosexualität Sünde ist und dass
Gott seinen Schutz und Segen abzieht von Ländern und Menschen, die sich durch bewusste Sünde und Förderung der Sünde gegen Gott entscheiden, denn auch Homosexualität ist offene Rebellion gegen Gott. - Der Koalitionsvertrag (google mal !) kündigt juristische Verfolgung auch derjenigen Menschen an, die in Gesprächen, Predigten und Schriften sich gegen Homosexualität aussprechen, um die Menschen vor dieser Sünde zu warnen. Homosexualität ist keine Krankheit sondern Sünde, welche Vergebung verlangt, um mit Gott wieder ins Reine zu kommen. Die Verkündigung des Evangeliums wird erschwert, wenn sie bezogen auf Homosexualität juristisch verfolgt wird. Wie auch immer, ich werde auch weiterhin sagen, dass Homosexualität offener Abfall von Gott ist und seiner gnädigen Vergebung bedarf, die wir durch den Glauben an das Opfer Jesu Christi am Kreuz erlangen. #JR

Verleihnichts hat gesagt…

@Anonym: Das Problem ist, dass Merkel unbedingt und um jeden Preis regieren will und Sigi Pop unbedingt auch auf´s Podest wollte. Nun haben wir die SPD in der Regierung, die sich beinahe vor lauter Liberalität überschlagen möchte.

Schwul, lesbisch, Hund, Katze, Schwein, alles Egal. Gut ist was Spaß macht. Das gemeine Huhn ist das meist missbrauchte Tier, habe ich erfahren. So soll es sein! Höchstens die Tierschützer mucken noch auf, von wegen der Vergewaltigung der Hühner. Was die Pädophilen mit den Kindern machen, interessiert nicht so sehr, da sind wir liberal. Die Sodomisten machen wohl zur Zeit gerade mobil, nach den Homos und den Pädos...

Schöne neue Welt...!

Verleihnichts hat gesagt…

Zur Christenverfolgung weltweit ist zu sagen, dass in islamischen Ländern, besonders der Türkei und Syrien, Christen regelrecht öffentlich geschlachtet werden. Den Muslimen dagegen rollt man hier jeden Tag den roten Teppich aus, im Gegenzug verklagen sie uns vor dem EuGh wegen Islamphobie. So will es unsere Regierung wohl haben. Volker Kauder, das christliche Feigenblatt der CDU nörgelt so ein bisschen rum, deswegen, das war´s aber auch schon. Kein Grund zur Aufregung, es sind ja nur ein paar Christen die geschlachtet werden. Es gibt ja auch ein paar nette Muslime, da sollte man nichts gegen den Islam sagen, sonst sind die Muslime noch mehr beleidigt.

Old Geezer hat gesagt…

Hmmm, ich bin von der Aktion nicht sehr beeindruckt...
...wenn ich mal davon ausgehe, daß Sie nicht die kleinsten Ortsgruppe aufzählen sondern eher die größten, komme ich auf geschätzte gerademal 1000-2000 Demonstranten - das ist gerade Mal jeder 100.000ter Bürger, sollten keine Kinder mitgezählt worden sein und beschränken wir uns auf Christen, so kommen wir vielleicht auf jeden 25.000.
Daraus schließe ich, daß das Bedrohungsgefühl aus der Religionszugeörigkeit 'Christ' auch nicht stärker ausgeprägt ist als die Zustimmung zu christlich-fundamentalistischen Programmen an den Wahlurnen.
Diese scheinen sich auch noch in der Mehrheit nichteinmal hier im Lande verfolgt zu fühlen (wie es sonst in diesem Forum gerne dargestellt wird) sondern aus Sorge um Christen in Bürgerkriegsgebieten zu handeln; aber hier werden einige Aspekte ausgeblendet:
- Die Verfolgung beruht weniger auf der Religionszugehörigkeit (die hier nur als Marker der Gruppe dient), sondern auf der Kollaboration mit dem verhassten Staatschef; vergleichbar mit den Repressalien gegen alle Deutsche nach dem Rückzug der Wehrmacht aus zuvor besetzten Gebieten.
- Da in Somalia keine nennenswerte staatliche Ordnung mehr besteht, kann man hier nicht anderen als um Ressourcen konkurrierende Stämme erwarten; und die tendieren dazu jeweils einer Religion anzugehören.
- Christen sind nicht besser, siehe z.B. die christlichen Milizen in der Zentralafrikanischen Republik.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Woraus schließen Sie das?
- Christen und ihre Kirchen stellen auch hierzulande mit die größten Unternehmen, privaten Arbeitgeber, Kapitalhalter und Grundbesitzer; die lassen sich nicht so leicht überrollen.
- unsere Staatskirchen sind im politischen System fest verankert, die haben Stimmen in fast jeder staatlichen Organisation und Partei; es war schon immer schwer, an diesen Wächterratsartigen Strukturen Innovationen vorbeizubekommen.
- mehr als die Hälfte der Staatsbürger zählen sich zumindest formal zu einer der christlichen Kirchen gehörend; klare Mehrheitsverhältnisse für jeder Marktteilnehmer, sei es Partei oder Unternehmen.

Homosexualität ist in der Bibel eine Fußnote!
Weder eine Totsünde, noch Thema eines Gebotes, weder mit direkter göttlicher Strafe noch mit weltlicher Strafaufforderung verknüpft - und selbst solche Handlungen, für die dieses zutrifft (Trägheit, Ehebruch, Sonntagsarbeit) ist in unserer Gesellschaft auch für Christen schon lange verhandelbar; ...also ihre Annahme, daraus den Anstoß einen gesellschaftlichen Zusammenbruchs zu befürchten, ist sehr weit hergeholt.

Wo nochmal kommentiert das Evangelium Homosexualität?

"offener Abfall von Gott ist "

...und inwiefern sollte das die Menschen im Lande beeindrucken, für die Ihr Gott nur eine skurrile Idee oder eine Wahnvorstellung ist - und das schon seit Generationen?

Old Geezer hat gesagt…

@Verleihnichts:

"dass in islamischen Ländern, besonders der Türkei und Syrien, Christen regelrecht öffentlich geschlachtet werden"

Bitte Belege für den Fall Türkei.

In Syrien herrscht offener Aufruhr / Bürgerkreg - genausogut könnten Sie sagen, daß im US-Bürgerkrieg Christen regelrecht öffentlich geschlachtet wurden.