Dienstag, 7. Januar 2014

Norwegen erwägt Verbot von Spätabtreibungen

Abtreibungen nach der 21. Woche plus sechs Tage – sogenannte Spätabtreibungen - sollen in Norwegen verboten werden, so „Lifesitenews“ am 6. Januar 2014.

In den vergangenen Jahren überlebten mehrmals Kinder die Abtreibung. Nach norwegischem Gesetz darf ein Kind nicht abgetrieben werden, wenn es außerhalb des Mutterleibes lebensfähig ist.

Kinderärzte argumentieren, die Frist müsse geringer als 21. Wochen sein, da moderne Technologien ein früheres Überleben ermöglichen.

In Deutschland gibt es für Spätabtreibungen keine Fristen. Sie dürfen bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt stattfinden. Die Große Koalition von 2005 bis 2009 hat versucht, Einschränkungen einzuführen, was aber misslang. Auch in Deutschland sorgten Fällen von Kindern, die ihre Abtreibung überlebten, für entsetzen,. Es wurden Fälle von Kindern bekannt, die getötet oder „liegengelassen“ wurden, bis sie starben.

1 Kommentar:

Old Geezer hat gesagt…

Auch in Deutschland gibt es für Spätabtreibungen Randbedingungen, zwar keine Feiten, aber doch nur eine Zulassung in Notlagen, z.B. akuter Gesundheitsgefahr für die Schwangere oder schwere Mißbildungen für das Kind.

Im übrigen sind viele Mediziner auch der Auffassung, Frühgeburten unter 500 Gramm sollen man gar nicht erst versuchen durchzubringen, weil die Chancen viel zu schlecht stünden.
(Nicht daß ich den Standpunkt teilen würde, aber um einmal Ihr Auffassung, was nicht schon tot auf die Welt kommt, könne und müss gerettet werden, zu relativieren.)