Freitag, 24. Januar 2014

Hessen: Jeder vierte Erstklässler in Sprachtherapie

Nach Informationen der AOK waren im vergangenen Schuljahr etwa 23 Prozent der sechsjährigen Jungen in Sprachtherapie, so berichtet die Krankenversicherung in einer Pressemitteilung vom 22. Januar 2014. Mädchen seien mit 13,5 Prozent wesentlich weniger betroffen als Jungens.

Die AOK stützt sich auf Daten von Kindern, die über ihre Eltern bei der AOK-Hessen versichert sind.

Die AOK sieht eine steigende Tendenz: „Wir beobachten, dass Jahr für Jahr mehr Kinder für eine gesunde, altersgerechte Entwicklung vorübergehend therapeutische Unterstützung brauchen“. 2007 lag der Anteil noch bei 19 Prozent.

Die hohen, weiterhin steigenden Verordnungsmengen insbesondere bei Sprachtherapien für Jungen weisen laut AOK Hessen auf die spezifischen Anforderungen im Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule hin. Ergo- und Sprachtherapie können helfen, Defizite der kindlichen Umwelt zu bewältigen. Verhaltens- und verhältnispräventive Maßnahmen in Kindergärten und Schulen sowie im Elternhaus seien dabei ebenso wichtig, um Gesundheitsstörungen schon in frühen Jahren vorzubeugen.

Kommentare:

Verleihnichts hat gesagt…

Wenn die Gender Mainstream Scene sich hier endgueltig durchgesetzt hat, dann wird auch dieses Problem noch viel groesser werden, da wird man aber Gruende /Ausreden finden, warum das alles genau so sein muss und wir muessen dann auch diesen Unsinn noch glauben.

Wächter hat gesagt…

Die Daten allein der AOK sind nicht ausschlaggebend, es fehlen die Daten von halbprivat und privat versicherten.

Old Geezer hat gesagt…

@Verleihnichts:

???
Wo ist denn da bitte der Zusammenhang?
Könnten Sie den irgendwie konstruieren, oder haben Sie den Versuch, vor dem Schreiben nachzudenken, und vollständig aufgegeben?

Old Geezer hat gesagt…

@Wächter:

Der Anteil der privatversicherten mit Familie ist recht gering.
Interessant wäre die Frage nach den Anträgen, denn hier werden ja nur bei bewilligten Therapien ausgewertet.