Mittwoch, 8. Januar 2014

Gleichstellungswahn in Berlin

Berlin auf dem Weg zum Sozialismus: Die Stadtn will die Gleichmacherei in Gesellschaft, Beruf und Familie verstärken. Dazu beschloss der Senat im Dezember 2013 ein neues „gleichstellungspolitisches Rahmenprogramm“. Es umfasse erstmals alle Senats- und Bezirksverwaltungen, sagte die Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, Dilek Kolat (SPD). Die totale Gleichheit eben.

Außerdem wurde das "Leitbild Gleichstellung im Land Berlin" beschlossen. Damit gebe es, so Kolat, eine für alle Ebenen des öffentlichen Dienstes verbindliche Orientierung, berichtet am 11.12.13 die Berliner Morgenpost.

Die Leitsätze verpflichteten die Verwaltung, in allen Bereichen zu überprüfen, ob Frauen, Männer und sonstige sog. „sexuelle Identitäten“ gleich behandelt werden. Bei Defiziten müsse an der Veränderung gearbeitet werden.

Kinderspielplätze: Laboratorium für sozialistische Utopien

Bei der Gestaltung von Parks, Spielplätzen oder Sportanlagen oder Bibliotheken solle darauf geachtet werden, dass die Bedürfnisse von Frauen und Männern, Jungen und Mädchen gleich stark berücksichtigt würden.

Jens-Holger Kirchner (Grüne), Stadtrat für Stadtentwicklung in Pankow, hält bei Spielplätzen und Sportanlagen allerdings die Generationengerechtigkeit für wichtiger als die Geschlechtergerechtigkeit.

Auf Spielplätzen könne er in der Regel nicht erkennen, dass Jungen und Mädchen die Angebote unterschiedlich nutzen. "Da kann man auch zu viel des Guten tun", sagte der Stadtrat. Spielplätze würden in der Realität ohnehin oft anders genutzt, als es geplant war.

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Also...es soll effektiv geguckt werden ob Gleichbehandlung stattfindet oder nicht...wenn dies nicht der Fall ist so soll daran gearbeitet werden.

Das ist ein WAHN? Also ich sehe da nur Umsetzung unseres Grundgesetzes welches eindeutig sagt alle Menschen sind gleich zu behandeln (in diesem Fall auch nur im Staatsdienst) wo bitte ist das Problem???

Oh und ein Grüner der sich mehr für die Generationenproblematik einsetzt (gehe mal davon aus er meint mehr Parkbänke in Bibliotheken mehr Großschriftige Bücher?) als für den bösen linksgrünen Genderwahn...

alles nicht schlimm und durchaus sinnige Vorgehen.

666 hat gesagt…

Habt ihr keine echten Probleme ?

Anonym hat gesagt…

Ja, die linke Mafia ( Nomenklatura) arbeitet am völligen Zerfall der Bürgergemeinschaft in lauter Minderheiten. Männer, Frauen, Alte, Junge, Ausländer, Kranke, Behinderte, Kinder etc. Alles natürlich Minderheiten, die besonders berücksichtigt werden müssen. Da gibt's noch genug Arbeit für die Lobby der Soz, Theol, Psych,Polit, -Profiteure.Teile und herrsche!

Anonym hat gesagt…

SED Neuauflage. Früher war es der braune Faschismus, mit dem die Köpfe geimpft wurden, heute ist es der rot-grüne. Farben sind Schall und Rauch, der Faschismus aber ist real, egal in welcher Farbe und unter welchem Deckmäntelchen er daherkommt. Schiller brachte es mal auf den Punkt: "Was ist Mehrheit? Mehrheit ist Unsinn. Verstand ist stets bei Wenigen nur gewesen. Der Staat muß untergeh`n, früh oder spät, wenn Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet." Wie wahr!

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Also Ihrer Meinung nach gibt es keine Benachteiligung, solange die benachteiligte Gruppe nicht als solche benannt wird?
30% weniger Lohn oder Entug der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit ist zwar real, aber keine Diskriminierung, solange verhindert werden kann, daß dieser Umstand in den Medien mit einer Gruppe 'Frauen' oder 'Senioren' assoziiert wird?

Das ist mal ein wirklich extremer Fall von Langstrumpfschem 'sich die Welt schönreden'.