Donnerstag, 23. Januar 2014

Deutschland: Mehrheit gegen Freigabe von Marihuana

Zu einer Freigabe von Marihuana, wie es im US-Bundesstaat Colorado seit Jahresbeginn ist, wird es in Deutschland nicht kommen. Laut einer Stern-Umfrage ist die große Mehrheit der Deutschen strikt gegen eine Freigabe von Marihuana.

65 Prozent sind der Meinung, dass der Verkauf von Marihuana und Haschisch wie bislang verboten bleiben soll. 29 Prozent würden eine Regelung wie in Colorado befürworten. 6 Prozent haben keine Meinung.

Für ein Verbot treten mehrheitlich die Anhänger von Union (79 Prozent), SPD (62 Prozent) und der Linken (51 Prozent) ein. Nur die Wähler der Grünen sprechen sich für eine Freigabe dieser Drogen aus: 51 Prozent von ihnen fänden das gut, 42 Prozent sind dagegen.

Der erste US-Staat, in dem seit 1. Januar legal Marihuana gekauft und konsumiert werden darf. Colorado bietet die Droge zu nicht-medizinischen Zwecken an Bürger über 21 Jahre legal zum Kauf an.

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Ich sehe kein Problem darin Marie Jane zu legalisieren. Dadurch wird ein illegaler Geschäftszweig fundamental geschädigt, der Staat verdient daran, der Konsum wird sicherer da das Material Qualitätskontrollen unterliegt usw.

Lehrer i.R. hat gesagt…

@ Lupusmagnus
Wieder mal typisch zu kurz gedacht! Auf den ersten Blick sehen Ihre Argumente ganz vernünftig aus, doch sagen Sie keine einziges Wort zu den gesundheitlichen Schäden des Marihuana-Konsums!
Außerdem: Der legale Weg wird den meisten Konsumenten zu hohe Kosten verursachen, sodass der illegale Markt wohl eher noch größer werden wird.
Wieder ein Punkt, der zeigt, wie oberflächlich gerade die „Grüne Jugend“ denkt: Legalisierung von jeglichem Rauschgift-Konsum, Straffreistellung von Pädophilie und Inzest, volle Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Paarungen gegenüber der Ehe zwischen Mann und Frau ... usw., usf. !
Die Freigabe von Marihuana wäre der verkehrte Weg; nein, es müsste staatlicherseits entschlossener gegen den illegalen Drogenhandel vorgegangen werden, z.B. in Berlin, wo eine große Zahl von Migranten tagtäglich Drogen zum Verkauf anbietet, in aller Öffentlichkeit, ohne nennenswert daran gehindert zu werden.
Derartige Fehlentwicklungen machen sich immer mehr breit, weil der Grundsatz nicht mehr gilt: W e h r e t d e n A n f ä n g e n !

Anonym hat gesagt…

Die Legalisierung von Marihuana ist nur ein weiterer Schritt,sich eine denkresistente Wählerschaft zu sichern.Gerade Marihuana stellt bei den Konsumenten nach und nach eine stetige Abnahme des nüchternen Menschenverstandes als auch des natürlichen Mitgefühls sicher.Ganz zu schweigen davon,daß die Lernfähigkeit als auch natürliche Ordnungsbereitschaft zunehmend reduziert werden.Solche abstrusen und schadenwirksame Einfälle können dann auch nur von jenen kommen,welche selbst keine Kinder haben und sich von jeglichem Wertedenken und Verantwortung für die Gesellschaft längst verabschiedet heban.Sie haben sich bereits einen Namen gemacht als Vernichter unserer Kultur und unseres Wertedenkens und schicken sich an,damit fortzufahren.Doch das Ende der Fahnenstange scheint bereits erreicht,und jene,die für die bereits angerichteten Schäden in unserem Land verantwortlich sind,werden diesbezüglich mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.Nicht zu vergessen,daß eben jene aus der Befürworterszene von Inzucht und Pädophilie stammen.Und dafür werden die noch einen hohen Preis bezahlen.

Old Geezer hat gesagt…

Diese Mehrheitshaltung beruht vermutlich auf Gewohnheit.
Einen vernünftigen Grund dafür können jedenfalls die wenigstens Befragten anbieten.
Zumal wenn diese gleichzeitige einem Verbot von Alkohol und Tabak ablehnend gegenüberstehen.

Der Staat sollte auch solchem Ausdrucks des Bauchgefühls keine zu große Bedeutung bemessen, sondern vom Volk eher nur eine Position zwischen Reglementierung und Freiheit, Fürsorgepflicht und Selbstverantwortung einholen, und dann die Regelungen für die Drogen nur gemäß dieser Grundsatzposition und den Wirkungen und Risiken des einzelnen Wirkstoffes treffen.

Und dann wird vermutlich auch das Zigarettenrauchen nur noch in Verrichtungsräumen und der Alkoholkonsum lediglich in Privaträumen zulässig sein, und in der Öffentlichkeit eine 0.0 Promille Grenze sowie eine verpflichtende 8h Pause seit dem letzten Joint gelten.

Old Geezer hat gesagt…

@Lehrer i.R.:

Die Gesundheitliche Folgen von THC sind weit geringer als die durch legale Drogen wie Nikotin oder Alkohol.

"wie oberflächlich gerade die „Grüne Jugend“ denkt: Legalisierung von jeglichem Rauschgift-Konsum, Straffreistellung von Pädophilie und Inzest, volle Gleichberechtigung gleichgeschlechtlicher Paarungen gegenüber der Ehe zwischen Mann und Frau"

Abgesehen davon, daß Ihre Behauptungen mal wieder zum Teil frei erfunden (aka ERLOGEN - siehe 9. Gebot) sind, ist es keineswegs eine 'oberflächliche' Sichtweise, sondern eine konsequente, nach freiheitlichen Grundprinzipien, wie z.B. "keine Vorbote für Handlungen, durch die niemand geschädigt wird."

Old Geezer hat gesagt…

@Anonaym:

"bei den Konsumenten nach und nach eine stetige Abnahme des nüchternen Menschenverstandes als auch des natürlichen Mitgefühls sicher.Ganz zu schweigen davon,daß die Lernfähigkeit als auch natürliche Ordnungsbereitschaft zunehmend reduziert werden

So wie Ihre Unfähigkeit, urbane Legenden auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen und sich fachlich zu informieren?