Sonntag, 12. Januar 2014

Aus aktuellem Anlasss: Die katholische Kirche bekräftigt das natürliche Erziehungsrecht der Eltern

Felizitas Küble

Der Vatikan besteht auf dem natürlichen, gottgegebenen Erziehungsrecht der Eltern und bejaht es auch als Freiheitsrecht und bürgerliches Abwehrrecht gegen staatliche Anmaßungen bzw. totalitäre Tendenzen politischer Systeme.

Weltweit nehmen verhängnisvolle Bestrebungen zu, besonders im Bereich der „Europäischen Union“, die Familie an den Rand  zu drängen und staatlich zu gängeln.

Der „Griff nach den Kindern“ ist ein typisches Merkmal freiheitsfeindlicher Ideologien, erkennbar sowohl im Nationalsozialismus wie im International-Sozialismus (Kommunismus), aber durchaus auch in „modernen“ Konzepten wie dem radikalen Feminismus und diversen Anti-”Diskriminierungs”-Konzepten.

Daher gesellt sich zur braunen und roten Ausgeburt der Familienfeindlichkeit seit längerem die „lila Variante“ in Form des Feminismus, einer politisierenden Homosex-Ideologie sowie des „Genderismus“, von der EU als „Gender-Mainstreaming“ propagiert. Dabei wird die Verschiedenheit der Geschlechter letztlich geleugnet bzw. lediglich als soziologisch bedingt angesehen, nicht als natürlich vorgegeben.

Bei diesen immer mehr um sich greifenden, irrgeistigen Verstiegenheiten handelt sich  -  nach der braunen und roten   -  nun gleichsam um eine „lila“ Kriegserklärung gegen Ehe und Familie, um einen fundamentalen Angriff auf die Schöpfungsordnung und die natürlichen Lebensgesetze.

„Lufthoheit über Kinderbetten“

In diesen Zusammenhang gehört auch die entlarvende Aussage von  Olaf Scholz, damals Präsidiumsmitglied der SPD, der erklärte, man wolle durch den Ausbau der staatlichen Ganztagsbetreuung für Kleinkinder  eine “kulturelle Revolution” erreichen und die “Lufthoheit über die Kinderbetten erobern”.  (Quelle: FAZ vom 3.11.2002)  

Obwohl sich das deutsche Grundgesetz (Art. 6,2) klar zum Erziehungsrecht der Eltern bekennt, übernahmen die Bundesländer in der Nachkriegszeit im wesentlichen jene Schulzwang-Gesetze, die von der NS-Diktatur 1938 eingeführt wurden.

Infolgedessen wird die häusliche Unterrichtung der Kinder in Deutschland mit Bußgeld oder gar Gefängnishaft bestraft   - und sogar das einmalige Wegbleiben der Schüler von Sexkunde-Stunden  wird häufig juristisch geahndet.

Wo bleibt die Bildungsfreiheit?

Nicht wenige Familien sind deshalb in europäische Nachbarländer oder in die USA ausgewandert (sofern ihnen dies nicht auch noch verboten wird), weil sie ihre Kinder gerne selber unterrichten möchten, wie dies fast überall in Europa und in den Vereinigten Staaten erlaubt ist.

Diese „deutschen Merkwürdigkeiten“ fallen mittlerweile sogar der UNO auf: Verno Munoz, UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung, äußerte sich in seinem in Berlin veröffentlichten Bericht vom 21. Februar 2006 besorgt darüber, daß die restriktive deutsche Schulpflicht den Hausunterricht kriminalisiert und damit die Bildungsfreiheit  -  etwa durch freie Wahl von Homoschooling, “Freilernen” bzw. alternative Lernformen  – gesetzlich unterläuft bzw. verhindert.

Zu den vehementesten Verteidiger des Erziehungsrechts der Eltern gehört die katholische Kirche bzw. der Vatikan.

Als Vertreter von 1 Milliarde Katholiken sowie als Staatsgebilde ist der Vatikan nicht „nur“ eine religiöse Institution, sondern auch ein „global player“, eine einflußreiche politische Größe auf dem internationalen Parkett der Staaten und Mächte.

Elternrecht ist vom Schöpfer verliehen

Nach katholischer Auffassung, die auf dem Fundament jüdisch-christlicher Tradition erwächst, ist der Erziehungsauftrag der Eltern ein gottgegebenes Naturrecht.   

So stellt auch der „Katechismus der Katholischen Kirche“ fest: 

Der Staat hat laut KKK (Nr. 2211) die Familie in Ehren zu halten und ihre Freiheit zu schützen: 

„Die politische Gemeinschaft hat die Pflicht, die Familie in Ehren zu halten, ihr beizustehen und ihr vor allem zu gewährleisten:
–   die Freiheit, eine Familie zu gründen, Kinder zu haben und sie gemäß den eigenen moralischen und religiösen Überzeugungen zu erziehen;
–   den Schutz des Fortbestehens des Ehebandes und der Institution der Familie;
–   die Freiheit, seinen Glauben zu bekennen, weiterzugeben und die Kinder mit Hilfe der dazu notwendigen Mittel und Institutionen in diesem Glauben zu erziehen.“

Das 2. Vatikanische Konzil erklärte in der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ (Kap. 52,2):  

„Die staatliche Macht möge es als ihre heilige Aufgabe betrachten, die wahre Eigenart von Ehe und Familie anzuerkennen, zu hüten und zu fördern, die öffentliche Sittlichkeit zu schützen und den Wohlstand der Familien zu begünstigen.“

Von dieser „heiligen Pflicht“ sind wir heute weit entfernt, die „staatliche Macht“ betreibt gerne das genaue Gegenteil. Dabei wird vergessen, daß „Elternrecht“ auf Erziehung wird nicht erst vom Staat „verliehen“ oder huldvoll „gewährt“ wird  –  es ist vielmehr ein unantastbares Naturrecht und zugleich ein Abwehr-Recht gegenüber staatlicher Willkür und totalitären Anmaßungen.

Christliche, jüdische und klassisch-liberale Positionen stimmen darin überein, daß der Staat nicht totalitär sein darf  –  das gilt auch und gerade für den demokratischen Staat, wenn er Rechtsstaat bleiben und nicht zur ideologischen „Demokratur“ entarten will.

Vatikanische „Charta der Familienrechte“

Um diese fatalen Tendenzen zu bekämpfen, veröffentlichte der Vatikan 1983 eine „Charta der Familienrechte“. Dort heißt es in Artikel 5:  „Weil sie ihren Kindern das Leben geschenkt haben, besitzen die Eltern  das ursprüngliche, erste und unveräußerliche Recht, sie zu erziehen;  darum müssen sie als die ersten und vorrangigen Erzieher ihrer Kinder  anerkannt werden.“   

In Abschnitt „c“ wird der Klarheit halber präzisiert: „Eltern haben das Recht auf Gewähr, daß ihre Kinder nicht gezwungen werden, Schulklassen zu besuchen, die nicht in Übereinstimmung stehen  mit ihren moralischen und religiösen Überzeugungen.“

Die katholische Kirche  betrachtet den Erziehungsauftrag der Eltern als Recht und als Pflicht zugleich. Das geht auch aus dem Kirchenrecht bzw. CIC (Kodex des Kanonischen Rechts), dem kirchlichen Gesetzbuch von 1983 hervor, in dem es in Can. 1163 heißt:

„Die Eltern haben die sehr strenge Pflicht und das erstrangige Recht, nach Kräften sowohl für die leibliche,  soziale und kulturelle als auch für die sittliche und religiöse Erziehung der Kinder zu sorgen.“

Die bedeutendste „Magna Charta des Elternrechts“ ist die päpstliche Enzyklika „Divini illius magistri“, die Papst Pius XI. 1929 veröffentlichte. Dieses päpstliche Rundschreiben befaßt sich ausführlich mit dem natürlichen und übernatürlichen (religiösen) Erziehungsauftrag der Eltern. 

Papst Pius XI. über die Erziehung

Die Lektüre dieser Enzyklika ist auch in politischer Hinsicht aufschlußreich, warnt sie doch ausdrücklich vor jenem Moloch Staat, der sich anmaßt, die Kinder ihren Eltern zu entfremden.

So heißt es in bezug auf die International-Sozialisten in Sowjetrußland (Kap. 73):

“Der für die Erziehung notwendige Einfluß der Familienwelt wird zusätzlich noch dadurch geschwächt, daß heute sich fast überall das Bestreben geltend macht, die Kinder vom zartesten Alter an unter verschiedenen Vorwänden, wirtschaftlichen im Interesse von Gewerbe und Handel oder politischen, der Familie immer mehr zu entfremden. Es gibt sogar ein Land, in dem die Kinder dem Schoße der Familie entrissen werden, um sie den sozialistischen Theorien entsprechend in Vereinen und Schulen zum Unglauben und zum Haß heranzubilden  -  oder besser gesagt: zu verbilden und zu verderben.“

Diese Kritik gilt der “roten Variante” des staatlichen Kindesentzugs. Nun zur braunen Version: Obwohl der National-Sozialismus bei Erscheinens der Enzyklika 1929  noch nicht an die Macht gelangt war, warnte die Enzyklika bereits vor dem nationalistischen Versuch, die Kinder frühzeitig zu militarisieren (Kap 49):

“Das hindert jedoch nicht, daß der Staat im Interesse einer guten Staatsverwaltung oder zum Schutz des innern und äußern Friedens jene Dinge, die zum Gemeinwohl sehr notwendig sind und besondere Eignung und Vorbereitung verlangen, sich die Errichtung und Leitung von Fachschulen für bestimmte staatliche Aufgaben und zumal für das Heer vorbehalte, sofern er nur Sorge trägt, die Rechte von Kirche und Familie in ihrem Bereich nicht zu verletzen.

Es dürfte sinnvoll sein, diese Bemerkung eigens zu wiederholen, weil in unseren Tagen (in denen ein ebenso übertriebener wie falscher Nationalismus, ein Feind des wahren Friedens und der Wohlfahrt, sich immer breiter macht) die rechten Grenzen leicht überschritten werden, indem man die sog. körperliche Ertüchtigung der männlichen Jugend (und zuweilen auch, entgegen dem Sinn der Natur, der weiblichen) in militärischer Form vorschreibt und oft noch am Tag des HERRN über Gebühr jene Zeit in Anspruch nimmt, die den religiösen Pflichten und dem Heiligtum der Familie gewidmet sein sollte.

Im übrigen beabsichtigen Wir nicht, das etwaige Gute zu tadeln, das bei solchen Methoden im Geiste der Disziplin und des sich in geordneten Grenzen haltenden Wagemutes liegt. Wir wollen bloß jede Ausschreitung brandmarken, wie z. B. den Geist der Gewalttätigkeit, der nicht mit dem Geist der Stärke noch mit der edlen soldatischen Tapferkeit zur Verteidigung des Vaterlandes und der öffentlichen Ordnung zu verwechseln ist, oder die Übertreibung des Sportes, die auch im heidnischen klassischen Altertum die Entartung und den Verfall echter körperlicher Erziehung verursachte.“

Staatliche Bevormundung der Familie

Die heutigen Fehlentwicklungen einer “Staatshoheit über die Kinderbetten”, der aufgezwungenen Sexualkunde, des Mißtrauens gegenüber den Eltern, der familienfeindlichen Politik, der staatlichen Bevormundung bei gleichzeitiger Benachteiligung der Familien  kommen nicht von ungefähr, sondern aus dem gottlosen Ungeist des Sozialismus roter oder brauner Färbung. 

Wie man sieht: der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch  – und es kriechen immer weitere ideologische Mißgeburten daraus. Jene gefährliche Mentalität versteckt sich heute lediglich unter einem anderen Mäntelchen (Anti-Diskriminierung, Genderismus, Feminismus, Totschlagvokabel “Phobie”).

Man denke auch an die zunehmende Homosexualisierung in Medien, Gesetzgebung und Öffentlichkeit   –  all dies zeugt  von derselben Familienfeindlichkeit  -  sei diese nun braun, rot, grün oder violett gefärbt.  

Die katholische Kirche bleibt sich konsequent treu, wenn sie das Hoheitsrecht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder vehement verteidigt. Aufschlußreich ist hierbei etwa die „Erklärung des Päpstlichen Rates für die Familie“ von 1996.

Kennzeichnend ist vor allem jener Abschnitt, in dem es heißt, daß auch die Katechese (also die kirchliche Glaubensunterweisung) kein Vorwand sein dürfe, um das natürliche Vorrecht der Eltern auf Sexualerziehung ihrer Kinder zu unterlaufen. Dies zeigt, daß die Kirche das Elternrecht konsequent e r n s t nimmt. Es heißt in dem erwähnten vatikanischen Dokument nämlich: Couple photo - ADJ

“Doch auch die Katechese wäre im Unrecht, wenn die untrennbare Einheit von Religion und Moral als Vorwand benützt würde, um in die religiöse Unterweisung diejenigen geschlechtlichen, biologischen und emotionalen Informationen einzubeziehen, welche die Eltern aufgrund ihrer eigenen, klugen Entscheidung zu Hause erteilen sollten.“

Abschließend einige kompakte Leitsätze aus der päpstlichen Erziehungs-Enzyklika von 1929:

Kap. 32: „Die Familie hat unmittelbar vom Schöpfer den Auftrag und daher auch das Recht, ihre Nachkommenschaft zu erziehen, ein unveräußerliches Recht, weil unzertrennlich verbunden mit strengster Verpflichtung, ein Recht, das jedwedem Recht der Volksgemeinschaft und des Staates vorausgeht  -  und darum ein unverletzbares Recht gegenüber jeglicher irdischen Macht.“

Kap. 35: „In diesem Punkte ist das allgemeine Wertempfinden des Menschengeschlechts derart einheitlich, daß sich jene zu ihm in offenen Widerspruch setzen, die zu behaupten wagen, die Nachkommenschaft gehöre eher dem Staat als der Familie an und der Staat habe ein unbedingtes Anrecht auf die Erziehung. Hinfällig ist sodann der von ihnen dafür angeführte Grund, der Mensch komme als Bürger zur Welt und gehöre darum in erster Linie dem Staat. Sie bedenken nicht, daß der Mensch erst da sein muß,, bevor er Bürger sein kann; das Dasein hat er aber nicht vom Staat, sondern von den Eltern.“

Kap. 36: „Ferner ist zu beachten, dass die Erziehungspflicht der Familie nicht allein die religiöse und sittliche, sondern auch die körperliche und staatsbürgerliche Erziehung umfaßt, hauptsächlich sofern letztere zu Religion und Sittlichkeit in Beziehung steht.“ 

Kap. 38: „Die Geschichte ist Zeuge, wie in den gegenwärtigen Zeiten die vom Schöpfer der Familie verliehenen Rechte von Seiten des Staates verletzt wurden und verletzt werden, aber ebenso glänzend beweist sie, daß die Kirche sie stets geschützt und verteidigt hat.“

Felizitas Küble ist Leiterin des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks in Münster.

Dieser Beitrag wurde zuerst in "Christliches Forum" veröffentlicht

Kommentare:

666 hat gesagt…

Trennt Kirche und Staat endlich völlig oder noch besser schafft den ganzen Verein gleich ganz ab ! Wir leben nicht mehr im Mittelalter ! Sollen wir wieder getrennte Klassenzimmer einführen und Sport/Schwimmen streng getrennt nach Jungen und Mädchen, die Aufklärung beginnt dann erst in 10 Klasse ! Oder sollen wir hier Zustände wie in den USA kriegen wo kleine Jungen wegen eines Handkuss von der Schule fliegen oder in Handschellen mitten in der Nacht abgeführt werden wegen harmloser Doktorspiele !

Anonym hat gesagt…

Die eigentümliche Reduzierung des Menschen auf seine Sexualität erfasst neuerdings nahezu alle Bereiche. Hoffentlich wird bald in Deutschland eine
Aufklärung erfolgen, um das von den Gender-Ideologen propagierte "social engineering" in Richtung Früh- und Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014]

Grandloser hat gesagt…

Typischer verblendeter Sermon der Kübele. Und die Kirche und Pseudochristen haben deshalb in dieser Gesellschaft nichts zu sagen weil die meisten Menschen erkennen was für verlogen Verbrecher und Blender diese Organe sind. Wenn die Kirche moralisch Recht hätte müsste Sie nicht wie ein getroffener Hund bellen. Von daher Frau Kübele mal aus der Anstalt gehen ohne Hab-mich-Lieb-Jacke und dann würden Sie merken das die meisten Punkte die Sie ansprechen bereits erfüllt sind. Wer natürlich veraltet denkt kommt nicht weiter und wird abgelehnt. Ein kleines Beispiel: Wenn Sie sich schneiden amputieren Sie das Bein weil es so im 2000 Jahren alten Buch steht. Der Moderne Aufgeklärte Mensch ist zurecht entsetzt und klebt ein Pflaster drauf. Ich hoffe Sie können damit was anfangen und hören nicht nur auf Mumien mit keinerlei Familien Erfahrung außer mit Ministranten.

Grandloser hat gesagt…

Ach wegen der Schulpflicht, Bildung verursacht anscheinend Schmerzen Frau Kübele, sonst wüssten nach kurzer Recherche das bereits im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken 1592 eingeführt wurde. Nachfolgend in allen Deutschen Staaten und 1919 nochmal für Gesamtdeutschland eingeführt wurde. Aber was will man hier erwarten Falsche Argumente unserer Fundis und Zeugnis gehören zu deren Standart und zu ihrer Verlogenheit.

Bernd Schmidtke hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Verleihnichts hat gesagt…

Und wieder haben die üblichen Forentrolle zugeschlagen. Inzwischen glaube ich nicht mehr, dass diese Zwerge Ihre Zeit hier aus eigenem Interesse verbringen. Das System lässt seine Trolle auf alle unabhängigen Foren los, um diese zu untergraben. Man kann diese Artikel auf gut lesen, ohne dass diese durch deren geistlose, gender-konforme Kommentare entwertet werden. Es ist einfach widerlich...!

Beoachter hat gesagt…

@ Grandloser
Ihre Ausführungen beißen sich fest an Argumenten, von denen Sie annehmen, dass sie biblischen Ursprungs seien. Doch das sind sie nicht in jenem Sinn, den Sie unterstellen. Das heißt aber, dass Sie entweder nicht verstehen können oder nicht verstehen wollen - also sind Sie mit einer Blindheit geschlagen, die Sie sich selbst verordnen.

In Wirklichkeit missbrauchen Sie also die Bibel für Ihr absurdes Zeugnis gegen alles, was christlich heißt - insofern stehen Sie im Zeichen des Antichristen und machen sich zum willigen Werkzeug von Mächten, die sich gegen eine wirklich verantwortungsvolle Lebensgestaltung des Menschen ausrichten.

Die letzten Jahrzehnte unserer Gesellschaftsentwicklung zeugen in erschütternder Weise davon! Freiheit in jedweder Beziehung wird gefordert und oft genug ertrotzt und dann noch als begrüßenswerte Errungenschaft gepriesen.

Doch die das so tun, sind blind für die wahren Bedürfnisse der Menschen und spielen sich zum falschen Apostel auf, der die Massen nicht aus der Wüste sondern ins Verderben führt! Nicht echte Hinwendung zum Menschen treibt Sie an, sondern antichristlicher Hass, der nur darauf lauert, wie er den nächsten Schlag setzen kann.

Auch wenn ein solches Verhalten für echt Nachdenkende leicht durchschaubar ist, schadet es doch, da es Unentschlossene in die falsche Richtung ziehen kann. Die Schuld für eine solche Verführung aber liegt bei denen, die ihre ewig antichristlichen Argumente setzen - aus reiner Lust am Hass, den sie letztlich gegen sich selbst richten.

Wer so verblendet handelt, dem kann nur die Fürbitte jener helfen, die die Hoffnung nicht aufgeben, dass auch hier Umkehr möglich ist durch das Wirken Gottes, der stärker ist als der Antichrist mit seiner hörigen Gefolgschaft. -

@ 666
Während sich „Grandloser“ noch darum bemüht zu argumentieren, muss man das, was aus der Feder von „666“ stammt, als marktschreierischen Blödsinn bezeichnen, der sich selbst ins Abseits schickt. Gut so, denn darauf fällt wohl niemand rein!

Andere, die an diesem Forum lesend teilnehmen, sollten sich nicht durch dreiste Kritik einiger schreibender „Dauer-Abonenten“ entmutigen lassen, auch selbst hin und wieder Beispiele aus der eigenen Lebenserfahrung hier zu veröffentlichen. Ich bin davon überzeugt, dass die lebendige christliche Gemeinschaft viel größer ist als man anhand der Schieflage in diesem Forum vermuten möchte, die von Unverbesserlichen „Besserwissern“ erzeugt wird, denen der Hass ins Gesicht geschrieben steht.

Möge sich diese im angebrochenen Jahr ändern, unter dem Segen unseres gnädigen Gottes.

Grandloser hat gesagt…

Werter Beobachter, schon das Sie argumentieren wollen, aber Sie begehen den selben Fehler wie alle Strenggläubigen. Sie halten einen nicht gläubigen für einen Menschen zweiter Klasse der nur Unwahrheit verbreitet bis er in ihrer Gemeinschaft ist. Oder Kurz Sie schließen generell kritische stimmen aus. Solch eine Bevormundung lassen sich aber Gott sei Dank nur wenige Deutsche gefallen. Denn wer für Kritik offen ist will sich verbessern, statt an alten starren Maximen festzuhalten. Bestes Beispiel in der realen Welt unsere guten alten Versandhäuser die dachten das Internet ist eine Spielerei und so weitergemacht haben wie in den 50igern, na dann sagen Sie mir mal wenn von denen gibt es noch ? Genau nur Otto und auch die mit blauen Auge. Genauso ist es in der Gesellschaft. wen die Christen wie Sie mal die sorgen der Menschen ernst nehmen würden wie auch Kritik, würde hier nicht immer gejammert wie ungläubig die BRD sei. Eins kann ich ihnen sagen bei 30% Religionslosen wird es mit Kadavergehorsam und alten verlogen Männern an der Spitze nicht bleiben. Und Märchenglaube wie er hier Propagiert wird da auch nicht raus reisen. Noch ein letztes Beispiel wenn ich eine Bibel verteilen würde in der steht das Kühe fliegen können würden 90% der Fundis hier daran glauben obwohl sie es besser wissen , nur weil es in Buch von Menschen geschrieben steht, merken Sie den Fehler? Und so ist es mit den meisten "Fakten" irgendjemand hat mal was falsch verstanden und konstruiert sich die Welt zusammen und das meist mit dümmlichsten Vorurteilen. Frau Kübele ist unter anderen so ein Fall und fischt trauriger weise als "Christ" oftmals mit rechten Argumenten, nachweislich falschen Studien oder einfach mit Murks und wundert sich immer warum sie niemand und ihre Verschwörungstheorien ernst nimmt.

Old Geezer hat gesagt…

Ob da di biblischen Anweisungen zur Kindererziehung mit dazugehören, wie sie ordentlich zu verprügeln, im Dienste am Herrn auf den Strich zu schicken, wenn sie aufmüpfig werden zu erschlagen und - so man entsprechende Stimmen hört, die einem das auftragen - auch mal zu opfern?

Wie kann man so ein anachronistische Machwerk voller Fehlinformationen und Lobgesänge auf abscheuliche Praktiken, sowie vollständig unglaubwürdige Märchengeschichten, auch nur für ein Jota ernstnehmen, und tatsächlich dessen Befolgung heutzutage noch fordern?

"gottgegebenen" - unbewiesene Behauptung.

"als Freiheitsrecht und bürgerliches Abwehrrecht gegen staatliche Anmaßungen bzw. totalitäre Tendenzen politischer Systeme."- was ist mit dem Freiheitsrecht der Kinder gegenüber elterliche Anmaßung lieblosen, tyrannischer und minderbemittelter Eltern?

"besonders im Bereich der „Europäischen Union“, die Familie an den Rand zu drängen und staatlich zu gängeln." - Was sollen die Gänsefüßchen? Eine Hommage an die Springerpresse?
Aber man kann es auch anders sehen: Es geht darum, die Menschen- und Bürgerrechte der Kinder zu gewährleisten, auch gegen antidemokratische Eltern.

Witzig auch, wie in einem Satz die angebliche Freiheitsfeindlichkeit beklagt wird, im nächste dann über die Befreiung von tradierten Erwartungshaltungen und Rollenbildern lamentiert wird; und noch einen Satz später wird behauptet, die archaischen Konstellation sei "natürlich" (ausblendend, daß sie in vielen Kulturen und vielen Epochen keineswegs üblich war), aber dann impliziert, daß diese natürliche Lebensform nur unter äußerem Druck erhalten werden kann.

Naja, wer von dieser Gruppe noch klare Argumentation und logisch Stringenz erwartet, muß wohl zum ersten Mal in einem Form wie diesem sein.




Old Geezer hat gesagt…

Anonym:

"Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen "

Es fällt schwer, die dummdreisten Lügen bzw. frappierende Unwissenheit hier im Forum stillschweigend im Raum stehen zu lassen:

moderne Erziehung akzeptiert, das es nicht nur eine binäre genetische Vorgabe gibt, sondern auch epigenetische Disposition und verschiedene Einflüsse, die die komplexen Vorgänge bei der Ausprägung der Sexualität und des eigenen Umgangs damit beeinflussen, und haben daher davon abstand genommen, den Menschen in Norma aufzuzwingen (im Extremfall dem Kleinstkind operativ und rein äußerlich ein Geschlecht aufzuzwingen).
Das bedeutet auch, daß Menschen ein Recht haben, ihre Berufe, Kleidung, Hobbies und Partner selbst zu wählen, und sich diese nicht von alten Männern in Kleidern aufgrund äußerlicher physischer Kennzeichen zuweisen lassen müssen.
Vielmehr sind es Ihresgleichen, die sich an ebenso antiquierte wie falsche Gechlechtervorstellungen klammern, diese andren Menschen aufzwingen möchten und damit denjenigen, die diesen irrealen Bildern nicht entsprechen, Leid zufügen.
Sie haben in Ihrem Kommentar (mal wieder) den Freiheitsbegriff ebenso wie den der Erkenntnis auf den Kopf gestellt.

Old Geezer hat gesagt…

@Verleihnix:

Wiedermal das von Ihnen gewohnt Programm: ad hominem statt Argumente, wirre Annahmen über Mitkommentatoren statt Diskussionskultur.
Einig von uns versuchen eben in ihrer Pause, etwas Wissen in bildungsferne Randgruppen zu tragen - nur für den Fall, daß leicht beeinflußbare Menschen über diese Forum hier stolpern und die Artikel für wahr, die Schlußfolgerungen für legitim und gar die Forderungen für gerechtfertigt halten.

666 hat gesagt…

@ Beoachter
Alles was ich oben geschrieben habe ist wahr ! Wir brauchen eine klare Trennung von Staat und Kirche, wer hat unsichtbare Männer glauben will soll das tun sich aber sonst aus dem Realen Weltlichen Leben raus halten.
Ich brauche kein uraltes Buch das mir erklärt was richtig und falsch ist, ein Gesunder Verstand reicht dafür ! Selber Denken und nicht das Denken einem Buch oder anderen überlassen !

Schrödi hat gesagt…

Welche "Gefahr" droht einem Kind durch "Aufklärung" , könnte mir das mal bitte einer erklären ?

Anonym hat gesagt…

@Schrödi: Für die Fundis hier gibt es nichts schlimmeres, als Vielfalt. Die stehen drauf, Menschen in erste und zweite Klasse einzuteilen - ein aufgeklärter und gebildeter Nachwuchs ist somit ein Dorn im Auge.

Dalian hat gesagt…

Seltsam das die letzte Diktatur Europas sich anschickt irgend etwas zu fordern. Sonst nichts neues, man will natürlich die Kinder zu Hause unterrichten um sie entsprechend des "Glaubens" der Eltern zu erziehen. Solange es nicht einmal 15% der Homeschüler schaffen einen vergleichbaren Bildungsstandard zu erreichen, ist es nur gut und richtig dies weiterhin in Deutschland streng zu verbieten!

Schrödi hat gesagt…

Genau vor Aufklärung und gebildeten Menschen hatte die Kirche schon immer Angst, wer selber denkt merkt eben das Bibel,Koran und wie sie alle heißen nichts weiter sind als verstaubte uralte Bücher die von Menschen verfasst wurden.Dann hat die Kirche keine Macht über seine "Schäfchen" und kann sie nicht mehr so lenken wie es ihr passt !