Sonntag, 8. Dezember 2013

Zahlreiche Studien belegen: Fernsehen macht Kinder dumm

Wer als Kind viel fernsieht, erreicht als junger Erwachsener einen schlechteren Abschluss als jene, die seltener fernsehen. Neue Studien bestätigen zudem: Je früher Kinder vor dem Fernsehgerät hocken, desto schwächer sind ihre späteren Lernerfolge. Und: Kinder mit einem Fernsehgerät in ihrem Zimmer haben durchschnittlich schlechtere Noten als Gleichaltrige ohne eigenen TV-Anschluss.

Ein zu früher und zu häufiger Fernsehkonsum hat, da sind sich die Experten einig, einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Kinder. Denn der passive Fernsehkonsum verführt die Kinder zu körperlicher Inaktivität. Die American Academy of Pediatrics macht ihn für das Übergewicht und die Zunahme von Typ-2-Diabetes mellitus bei Kindern zumindest mitverantwortlich. Außerdem ist es durchaus plausibel, dass Kinder, die viel fernsehen, eher zu Aggressionen neigen, wenn man bedenkt, dass US-Kinder bis zum Abschluss der Grundschule im Durchschnitt 8.000 Morde gesehen haben. Außerdem neigen fernsehkonsumierende Kinder zur sexuellen Frühreife und kommen früher in Kontakt mit Alkohol, Tabak und anderen Drogen.

Drei in den Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine (159, 2005, 614 ff.) vorgestellten Studien bestätigen nun eine oft geäußerte, aber bislang nicht belegte Vermutung, dass sich der TV-Konsum nicht nur schädlich auf die Gesundheit, sondern auch auf die Bildung von Kindern auswirkt.

Robert Hancox von der University of Otago in Neuseeland hat etwa 1.000 Probanden der Geburtsjahrgänge 1972 und 1973 über Jahrzehnte beobachtet. Im Alter von 5, 7, 9, 11, 13 und 15 Jahren waren sie nach ihrem täglichen Fernsehkonsum befragt worden, jetzt erkundigte sich Hancox nach ihrer Ausbildung. Das Ergebnis: Jene, die als Kinder am meisten vor dem Fernsehgerät gehockt hatten (mehr als drei Stunden pro Tag), hatten öfter keinen Schulabschluss, während die mit dem niedrigsten TV-Konsum in der Kindheit später die häufigsten Universitätsabschlüsse aufweisen konnten - unabhängig vom IQ und von den sozio-ökonomischen Gegebenheiten.

Auch deutsche Wissenschaftler stellten bereits Ende 2004 fest: Computerspiele und Fernsehkonsum macht Kinder dumm - vor allem Jungen. Eine Studie des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen (KFN) machte für den Leistungsabfall des Gehirns den Botenstoff Dopamin verantwortlich. Er bewirke immer neue Glücksgefühle bei den Computerspielen, hieß es. Das vorher Gelernte könne sich dann nicht im Gehirn festsetzen, wenn es von Fernseh- und Videobildern ständig überlagert wird. Die Spielebranche wies den Vorwurf empört zurück.

Mit Auszügen von Kindergartenpädagogik – online- Handbuch

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Bevor ihr so eine Mist schreibt lest euch erstmals den Bericht durch und hier ist ein Link zu dem Papier, war nicht so schwer zu finden:

http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A7-2013-0426+0+DOC+XML+V0//DE&language=de Die einzigen die Einseitig und intransparent sind seid ihr mit eurer "Mehrheit" von 1,8 Millionen bei 505 Millionen Einwohnern. Billigste Propaganda hier.

Old Geezer hat gesagt…

Was für ein chaotischer Mischmasch!
Ist das ein absichtlicher Versuch, den Leser zu verwirren, oder kriegt der Autor hier bei Thema 'böses Fernsehen' vor Übereifer seine Gedanken nicht mehr ordnen.

Es überrascht niemanden, daß Kinder die mehr sitzen statt sich zu bewegen, eher Zivilisationskrankheiten entwickeln; ...das hat aber nun mal rein gar nix mit Dummheit zu tun.

Können Si auch "neigen fernsehkonsumierende Kinder zur sexuellen Frühreife " belegen?
Obgleich es im Extremfall durchaus möglich wäre, betrachtet man die verzögerte Reife von Kindern in Mangel- und Streßsituationen, wie Hungerperioden, Kriegszeiten und bei professionellen Sportlern, sowie das allgemein frühere Einsetzen der Pubertät in Gesellschaften mit reichhaltigem Nahrungsangebot und wenig körperlicher Belastung.
Allerdings ist dabei die negative Konnotation deplatziert, denn hier beobachtet man nur di natürliche Reaktion des Organismus auf eine Situation, in der eine früheren Reproduktion möglich ist - das Kind ist nicht frühreif, es ist einfach früher reif, weil dem Körper die Ressourcen zur Verfügung stehen, die Entwicklung der Reproduktionsfähigkeit in Gang zu setzten, statt in das nackte Überleben zu investieren.

Ein Kind kann halt nur eines in einer gegebenen Zeitspanne machen, und wenn wir mal Bildungsfernsehen und spielerisches Erforschen außen vor lassen, schließen sich halt Fernsehen oder Computerspiele und Lernen bzw. üben aus.
Die Frage ist, wie stark ist der Effekt, in welchem Maße verursacht die verpaßte Bildung im späteren Leben weniger Glück oder Zufriedenheit, und in welchem Ausmaße erzeugt diese 'bildungsfreie' Freizeit beim Kind jetzt Freude und Glück.
Das Kind hat nämlich keine Verpflichtung, später maximal nützlich für die Gesellschaft zu sein, sondern sein Leben soweit möglich zu genießen.

Das Kriminologische Forschungsinstitut von Herrn Pfeiffer ist bekannt für leichtfertiges Ziehen von Schlüssen (was keine Entschuldigung für die katholische Kirche darstellen soll, die Ergebnisse seiner Untersuchung zu sexuellen Mißbrauch von Kindern unter Verschluß zu halten); zumindest
müßte man seine Methodik hier näher betrachten.

Grandloser hat gesagt…

Sorry erster Post im falschen Artikel

Schrödi hat gesagt…

Klar jetzt ist wieder das Fernseh und die Computerspiele, war ja wieder klar, selber noch kein Spiel gespielt aber immer das nachplappern was einem die Medien die man selber anprangert immer wieder vorkauen. Es kommt immer drauf a was man schaut,wenn den ganzen Tag RTL,Sat 1 oder Bibel TV laufen ist es kein Wunder das die Kinder verblöden !
"Sexuellen Frühreife" immer wieder lustig wenn das ständig nur aus der Religiösen Ecke kommt, wo Kinder am besten erst mit 21 etwas über Sex erfahren sollten ! Besonders lustig an dieser Seite ist das von Seiten der Betreiber mal keine Stellungsnahme zu den Beiträgen kommt, es wird immer nur geheult wie "schlecht und Böse" die Welt doch ist und wie "Gut" es ist wenn die Leute sich mehr auf die dämliche Bibel und Religion konzentrieren würden ! Buh Buh Wähhh Wähh heul heul das Fernseh ist Böse, die Videospiele, die Rockmusik und Sex ist ganz Böse ! Kein Wunder das Leute wie 666 hier immer nur ihre Witze machen und lästern ! Meine Nachbarn sind genau, überall sind ja nur noch Gefahren für ihre Kinder, die können nicht mehr alleine raus ohne verschleppt zu werden oder überfallen ! Alles nur viel heiße Luft um nichts !