Mittwoch, 11. Dezember 2013

Nachlese zur Anti-Estrela-Aktion: Flut von positiven Reaktionen zur E-Mail-Aktion von SOS LEBEN

Aufgrund der Anti-Estrela-Aktion, erhielt SOS LEBEN eine Flut von zustimmenden Reaktionen von den Teilnehmern. Wir dokumentieren eine Auswahl davon:

Wegen Schicksalsschlag meiner im Dez. 2008 verstorbenen Frau kinderlos geblieben, bin ich - auch im Hinblick auf unsere miserable Geburten -lage in Deutschland - Ihrem Vorgehen sehr dankbar und somit entspreche ich Ihrem Wunsch gegen das Vorgehen der Genannten Clique der Kindermörder zu protestieren. K. G. aus Sankt Augustin

vielen Dank für Ihre E-Mail, ich habe sie bereits an alle meine Kontakte weitergeleitet. M. M. per E-Mail

Als Berufsphilosoph und gläubiger Christ bin ich immer schon entsetzt darüber gewesen, wie oberflächlich und fahrlässig viele unserer Politiker über "das ungeborene Leben" denken. Prof. Dr. W. G. aus Essen

Ich habe Ihren Aufruf in abgewandelter Form an bisher 20 Abgeordnete verschiedener Fraktionen und Nationen verschickt. Bemerkenswert war die Reaktion einer Stelle innerhalb von 3 Minuten(!), die ich Ihnen deswegen gerne zukommen lasse. Th. F. per E-Mail

Der Estrela-Report ist in der Tat umfangreich. Wer wie Frau Estrela solch eine Anzahl von Dokumenten zur Legitimation aufzählt, scheint keine echten Argumente zu haben. Deswegen könnte es spannend sein, alle Formulierungen im Beschlussvorschlag auf ihre Regelungsabsicht zu überprüfen. Aber dafür braucht es in der Tat  nicht nur viel Zeit, sondern wohl auch eine Expertengruppe, die mithilft, die Begriffe auf ihre wahre Botschaft abzuklopfen. R. W. per E-Mail

Als Kinderarzt und langjähriger Hochschullehrer bin ich über diese Aktivitäten nicht nur erstaunt, sondern maßlos entsetzt. Jährlich werden Hunderte, wenn nicht Tausende  extrauterin lebensfähige  menschliche Keimlinge zu Gunsten Dritter abgetrieben; das steht eindeutig im Gegensatz zur Würde des Menschen und der oder die Ungeborene. Dass der Nasciturus ein Mensch ist und nicht erst zu einem Menschen wird, hat selbst höchstrichterliche Kompetenz festgestellt. Dr. L. P. aus Rostock

Hiermit gebe ich auch meine Stimme, dass der Estrela - Bericht endgültig abgelehnt werden muss. Das Recht auf Leben und vor allem ungeborenen Lebens sollte im Mittelpunkt stehen. Die Würde des Menschen ist unantastbar. B. Sch. per E-Mail

Ich bin als Deutsche und Betroffene gegen ein Europäisches Abtreibungsgesetz, weil es Gottes Gesetz verletzt!!! Wer hierfür stimmt, stimmt für den Völkermord - an den Schwächsten Gliedern an jedem europäischen Ort! Mit einer Aufklärung in Grundschulen über Sexual-Abarten, tut man geradewegs in den Untergang starten! Ein Kind in dem Alter so etwas zuzumuten, ist ein Verbrechen vor Gott und zeugt nicht von christlichem Glauben und Gutem! Mit christlichem Gruß K. W. aus Woldegk/Mecklenburg

Ich stehe voll hinter Ihre Aktion, und bitte Weiter machen. S. E. aus Denzlingen

Meine Frau und ich vertreten seit über 30 Jahren bewusst und aktiv biblisch-christliche Werte innerhalb und außerhalb unserer Familie. Dazu gehört u.a. ein klares Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens – somit keine Abtreibung und keine aktive Sterbehilfe, die Gott als MORD bezeichnet – siehe 2. Mose 20:13 („5. Gebot“) zum biblischen Familienkonzept – somit keine Gleichstellung von „Homo-Ehen“ (und anderen „ehe-ähnlichen“ Partnerschaften) mit dem Ehekonzept des Schöpfers – siehe 1.Mose 1:27-28 gegen die ultra-liberale Sexualkunde der „Abtreibungslobby“ für Kinder ab der Grundschule. R. und G. G. aus München

3 EU-Parlamentarier haben sehr positiv geantwortet! U. C. per E-Mail

besten Dank für die Initiative der Aktion, der ich gerne gefolgt bin. Ging prima über den Link den Sie eingefügt hatten - so konnte ich mehrere Parlamentarier der Fraktionen anschreiben. Reich gesegnete Weihnachtszeit und GOTTES Segen. U. R. per E-Mail

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Interessant wäre zu wissen wie viele Mails es insgesamt waren, denn bei einigen Aussagen kann ich nur den Kopf schütteln, Völkermord, sexuelle Abartigkeiten etc.. was haben die Menschen nur für Probleme. Mit einer Gesamtzahl könnte man auch mal die Bedeutsamkeit der Website abschätzen. Denn 200 Demonstranten vor dem EU-Parlament aus Achtung ganz Europa ist jetzt nicht wirklich eine enorme Masse.

Old Geezer hat gesagt…

@ R. und G. G. aus München:

"[...] biblisch-christliche Werte innerhalb und außerhalb unserer Familie. Dazu gehört u.a. ein klares Bekenntnis zur Unantastbarkeit des Lebens – somit keine Abtreibung und keine aktive Sterbehilfe, die Gott als MORD bezeichnet – siehe 2. Mose 20:13 („5. Gebot“)"

Dem Kommentator sollte bekannt sin, daß es schwierig ist festzustellen, wer genau damals mit 'Töten' bzw. 'ermorden' gemeint war.
Vermutlich nur Erwachsene Gemeindemitglieder mit weißer Weste, denn die Todesstrafe für schwere Vergehen, bei Kindern für Aufmüpfigkeit oder bei Sklaven ist in Bibelversen aus derselben Epoche ebenso angeordnet oder zulässig wie das Massakrieren von äußeren Feinden (explizit der Überfall auf andere Völker unter Beschreibung des Aufspießens von Schwangeren).
Die Annahme, ein Embryo oder in Blastozyste würde unter diese Regelung fallen, ist also durchaus anfechtbar, gerade unter katholischer Sichtweise, die ja die Taufe als Akte des "in dem Glauben aufnehmen" kennt, das ungeborene Leben also für Katholiken eigentlich nicht unter den Schutz des mosaischen Gebots fallen kann.

Ähnliches bei der Sterbehilfe:
Weder wird sie explizit erwähnt, noch ist klar, ob die Stammeskultur damals die Erlösung Leidender als Mord angesehen hat.
Aber die Bibel stellt uns zumindest einen Fall von Sterbehilfe als legitim dar - nämlich den des Richters Abimelech.

Und wie man aus 1.Mose 1:27-28 ein Verbot der gleichgeschlechtlichen Partnerschaften herleite kann will mir auch nicht einleuchten;
das könnte höchstens dann halten, wenn sich damit ein an sich furchtbarer Mensch der Reproduktion entziehen würde; aber bei Leuten, die eh vorher schon Kinder hatten, oder Kinder mittels Reproduktionsmedizin, außerehelichem Sex oder Adoption bekommen, oder sowieso unfruchtbar sind, werden von der Anweisung doch gar nicht erfaßt.
Und selbst wenn, wäre das Gegenargument: wenn Gott sie so geschaffen hat, daß sie nicht mit einem andersgeschlechtlichen Partner Kinder zeugen wollen, hat er selbst doch diese Ausnahme seiner eigenen Regel geschaffen - wer will ihm dann ins Handwerk pfuschen und diesen Leuten ihre Art der Ehe versagen?

Old Geezer hat gesagt…

Prinzipiell zitieren fast alle Original-Kommentatoren die Bibel.
Mit welchem Recht ersuchen diese, religiöse Vorschriften IHRER EIGENEN RELIGION anderen Menschen mit anderen (oder keinen) Religionen aufzuzwingen?

Europa und auch Deutschland ist KEINE Gottesstaat!
Und die breite Masse das Bevölkerung wünscht sich hierzulande KEINE iranischen Verhältnisse.
Also sind diese Argument prinzipiell Null und Nichtig.


Grandloser hat gesagt…

Schön fand ich auch weil es Gottes Gesetz verletzt. nun Götter sei dank zählen in unseren Staatswesen aber die Gesetze von Menschen für Menschen gemacht wurden. Und woher wissen diese Menschen was Gott will hat er/sie/es mit ihnen geredet ?
Bissen Anmaßend das Wort des Allmächtigen ohne dessen Zustimmung auszulegen.

Anonym hat gesagt…

Old Geezer sie haben recht. Wir leben in keinem Gottesstaat, ABER unser Grundgesetz ist doch sehr nach dem Willen Gottes ausgerichtet und das ist auch gut so. Wenn sich alle Menschen nach der Bibel richten würden, hätten wir das Paradies auf Erden und keine iranischen Verhältnisse, den Jesus macht frei.

Lupusmagnus hat gesagt…

Jesus macht vor allem eins. ...was er will befolgt und bricht seine eigenen Gebote wie er will...und soweit ich weiß hält die Bibel nicht grad viel von Religionsfreiheit Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau etc. Auf Jesus Lehren kann man eine Philosophie aufbauen aber keinen Staat...

Zudem kann jeder Jesus für sich vereinnahmen sowohl Konservative als auch Liberale Homo wie Heterosexuelle denn in dieser Mythensammlung ist für jeden was dabei...

Grandloser hat gesagt…

Das Grundgesetz enthält bis auf die Präambel keinerlei Bezug zu Göttern oder zu der Bibel, oder kurz alles wichtige in ihm ist säkular so wie es sein soll. Wer mehr Gott im Gesetz ordert wirft die Errungenschaften des Humanismus es über Bord für eine Bibel die ausgrenzt, unterdrückt und unfrei macht. Wie sie schon sagten Jesus macht frei nicht die Bibel die von Menschen mit Absichten geschrieben wurde, daher hat diese im Grundgesetz und zu 99% nichts im Staat zu suchen. Bismarck hat es schon richtig gemacht ist seinen Kulturkampf.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

"ABER unser Grundgesetz ist doch sehr nach dem Willen Gottes ausgerichtet"

Ähm..., ...wo das?
Versuchen Sie doch nur mal, die 10Gebote (egal welche Version) auf das GG abzubilden.
Oder gar eine der zahlreichen Bibelvorschriften zu Kleidung und Ernährung; von den diversen drakonischen Strafen für sexuelle Handlungen, Götzenanbetung, Astrologie, medizinische Praktiken, Sonntagsarbeit, in der Kindererziehung etc. mal ganz zu schweigen.
(z.B. wären dann schon mal über 90% der sogenannten Christen vogelfrei - nur welche genau würde dann je nach Interpretation variieren.)

"und das ist auch gut so"

...wenn das gut wäre, dann wäre es auch gut jede Irren, er sich für Napoleon hält, absolutistische Gesetzesgewalt zu übertragen!

Old Geezer hat gesagt…

"Jesus macht frei"

Klar, er hat ja für jeden etwas im überlieferten Säckchen:
Für die Militaristen ebenso wie für die Pazifisten, für Streitsüchtige wie für die Geduldigen, für Prostituierte, Räber, Mörder, Kranke und Behinderte, für loyal Gläubige wie für reumütige Sünder; Schwule können aus der Szene mit dem reichen jungen Anhänger ebenso Ermunterung ziehen wie Gentechniker aus dem Verfluchen des Feigenbaumes, der im Winter keine Früchte trägt, usw.
Ich glaube nur kritisch Denkende und Reiche fallen etwas b, da gab es IIRC wenig außer Kritik aus seinem hypothetischen Munde.

Inga hat gesagt…

Dr. Collins verweist auf etwas, was dem Altruismus zugrunde liegt: „die Stimme des Gewissens, die dazu aufruft, anderen ohne Gegenleistung zu helfen“. Seine Erwähnung des Wortes „Gewissen“ erinnert an das, was die Bibel sagt:

„Wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun, so sind diese Menschen, obwohl sie ohne Gesetz sind, sich selbst ein Gesetz. Sie zeigen ja, dass ihnen der Inhalt des Gesetzes ins Herz geschrieben ist, wobei ihr Gewissen mitzeugt und sie inmitten ihrer eigenen Gedanken angeklagt oder auch entschuldigt werden“ (Römer 2:14, 15).

In Römer erklärte Paulus, dass die Menschen Gott verantwortlich sind, weil seine Existenz und seine Eigenschaften an dem zu erkennen sind, was unsere Augen sehen können. Das ist so „seit Erschaffung der Welt“ (Römer 1:18-20; Psalm 19:1-4).

Viele scheren sich zwar wenig um den Schöpfer, trotzdem ist es Gottes Wille, dass sie seine Gerechtigkeit anerkennen und schlechtes Verhalten bereuen (Römer 1:22 bis 2:6).

Selbst Völker, die die „heiligen Aussprüche Gottes“ nicht kannten, hätten anerkennen müssen, dass Gott existiert (Römer 2:8-13; 3:2).

Ein triftiger Grund, warum jeder Mensch Gott anerkennen und sich entsprechend verhalten sollte, ist unser inneres Empfinden für Recht und Unrecht. Unser Gerechtigkeitsempfinden verrät, dass wir ein Gewissen haben.

Stellen wir uns Folgendes vor: Einige Kinder stehen Schlange vor einer Schaukel. Doch dann geht ein Kind einfach an den anderen vorbei nach vorn. Sofort wird protestiert: „Das ist ungerecht.

Wie kommt es, dass viele Kinder spontan zeigen, dass sie über einen Gerechtigkeitssinn verfügen? Ihre Reaktion verrät ihr inneres Moralempfinden. Paulus schrieb: „Wenn immer Menschen von den Nationen, die ohne Gesetz sind, von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun . . .“ Er sagte nicht: „Wenn je . . .“, als ob es sich um etwas Seltenes handeln würde. Er sagte: „Wenn immer . . .“, meinte also etwas, was oft geschieht. Das bedeutet, dass Menschen „von Natur aus die Dinge des Gesetzes tun“, ihr inneres Moralempfinden sie also drängt, gemäß dem zu handeln, was in Gottes Gesetz geschrieben steht.

Diese Neigung zur Moral hat sich in vielen Kulturen gezeigt.

Ein Cambridge-Professor stellte fest, dass die ethischen Maßstäbe der Babylonier, Ägypter und Griechen sowie der Ureinwohner Australiens und Nordamerikas durchweg „Anklagen gegen Gewalt, Mord, Verrat und Falschheit“ enthielten sowie „dieselben Gebote der Freundlichkeit gegen Greise, Kinder und Schwache“. Und Dr. Collins schrieb: „Das Konzept von Recht und Unrecht scheint allen Angehörigen der menschlichen Art gemein zu sein.“ Erinnert das nicht an Römer 2:14?


Inga hat gesagt…

In der New Encyclopædia Britannica wird von der Bibel gesagt, sie sei „wahrscheinlich die einflußreichste Büchersammlung aller Zeiten“.

Abraham Lincoln, der 16. Präsident der Vereinigten Staaten, nannte die Bibel „das beste Geschenk, das Gott dem Menschen je gemacht hat . . . Ohne sie könnten wir Recht nicht von Unrecht unterscheiden.“

Der britische Rechtsgelehrte Sir William Blackstone hob den Einfluß der Bibel mit folgenden Worten hervor:
„Auf diesen beiden Fundamenten, dem Naturgesetz und dem Gesetz der Offenbarung [der Bibel], beruhen alle menschlichen Gesetze, weshalb gesagt werden muß, daß keine menschlichen Gesetze den ersteren widersprechen sollten.“

Der deutsche Dichter Heinrich Heine, der im 19. Jahrhundert lebte, bekannte: „Ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches . . .[, der] Bibel. Mit Fug und Recht nennt man diese auch die hl. Schrift: wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buch wieder finden.“

Ebenfalls im 19. Jahrhundert verkündete William H. Seward, der gegen die Sklaverei kämpfte: „Die gesamte Hoffnung auf menschlichen Fortschritt stützt sich auf den immer größeren Einfluß der Bibel.“

Grandloser hat gesagt…

Schön Inga das Sie feststellen das es auch ohne Götter Moral gibt und Menschen sich daran halten und sehnen. Von daher haben Sie schön herausgearbeitet das die Bibel kaum eine Bedeutung für eine Moderne Gesellschaft haben sollte, da die Menschen für Menschen sich selbst die Moral geben welche der Lebenswirklichkeit angepasst ist. Schöner kann man sich nicht selbst entmachten als religöser Mensch der keine Lösung für Probleme sucht sondern ein Phantasiewesen aus Faulheit überträgt..