Sonntag, 1. Dezember 2013

Erziehung: Fördern Familienmahlzeiten die psychische Gesundheit von Teenagern?

Manche Teenager nehmen nur widerwillig an Aktivitäten mit der Familie teil, wenn sie neben Schule und Hausaufgaben überhaupt noch Zeit dafür haben. Mahlzeiten in der Familie bilden da keine Ausnahme. Eine Studie hat den Einfluss von Familienmahlzeiten auf die Gesundheit von Teenagern untersucht. In einem Presseartikel der Studie ging es nicht so sehr um gesunde Ernährung, sondern mehr um das seelische Wohlbefinden junger Menschen.

Regelmäßige Mahlzeiten mit der Familie können das psychische Wohlbefinden von Teenagern merklich verbessern und zwar unabhängig davon, ob sie gerne mit ihren Eltern reden oder nicht. Das zeigt eine neue Untersuchung die im Journal of Adolescent Health erschienen ist. Die Studie zeigt, dass Jugendliche, die an Familienmahlzeiten teilnehmen, mehr Vertrauen haben und allgemein emotional stabiler sind als Jugendliche, die nicht mit ihrer Familie essen.

Weiterhin zeigt die Studie, dass Familienmahlzeiten den Teenagern eine Routine bieten, die Beständigkeit und gute Essgewohnheiten fördert.

Die Forscher untersuchten zudem den Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Familienmahlzeiten und der psychischen Gesundheit durch eine Umfrage unter 26.069 Teenagern im Alter von elf bis fünfzehn Jahren. Die Ergebnisse zeigten einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit bei Jugendlichen, die regelmäßig mit ihrer Familie aßen. Dieser Effekt war unabhängig von Geschlecht, Alter und sozioökonomischem Status.

Je häufiger die Familienmahlzeiten waren, desto seltener waren emotionale und Verhaltensprobleme und desto größer waren emotionales Wohlbefinden, Vertrauen, Hilfsbereitschaft anderen gegenüber und die allgemeine Lebenszufriedenheit.

Familienmahlzeiten geben Kindern ein Gefühl der Zugehörigkeit und Wertschätzung!


Informationen entnommen aus dem Internetportal von "Dr. Shaw & Kollegen"

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