Samstag, 9. November 2013

Union-SPD: Fauler Kompromiss bei Adoptionsrecht für homosexuelle Paare?

Obwohl sich die Union vor den Wahlen und während der Gespräche mit der SPD zur Bildung einer Bundesregierung vehement gegen die Öffnung der Ehe und gegen das Adoptionsrecht für homosexuelle Paare ausgesprochen hat, wird möglicherweise ein Verrat vorbereitet.

In der wohl letzten Sitzung der Arbeitsgruppe für Innen und Recht verständigten sich nämlich beide Seiten auf eine seltsame und zweideutige Formulierung: Bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften soll demnach „darauf hingewirkt“ werden, „dass bestehende Diskriminierungen in allen gesellschaftlichen Bereichen beendet werden“.

Was soll das konkret bedeuten? Die Formulierung lässt beiden Seiten Raum für Interpretationen und lädt geradezu ein, misstrauisch zu werden. Wird ein neuer Angriff auf die traditionelle Familie vorbereitet? Versucht man so das Adoptionsrecht für Homo-Paare einzuführen?

Die SPD forderte vor der Bundestagswahl am 22. September 2013 die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare.

Die gemeinschaftliche Adoption ist für homosexuelle Paare erfreulicherweise nicht möglich. Allerdings wird zu diesem Thema eine Entscheidung aus Karlsruhe erwartet.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen müssen noch mit der großen Runde der Koalitionsverhandlungen abgestimmt werden. Diese berät am kommenden Mittwoch über die Innen- und Rechtsthemen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Es geht euch nicht um die Kinder. Es geht euch nur um eure Befindlichkeiten, und das ist verachtenswert.

Anonym hat gesagt…

Christ und homophob zu sein ist etwas, was man sich aussuchen kann.

Homosexuell zu sein ist etwas, was man sich nicht aussuchen kann.

Homophobe Christen haben sehr ernste psychische Probleme mit sich selbst.

Welcher Gott?

ZuEndeDenker hat gesagt…

Anonym sagte: "Es geht euch nicht um die Kinder. Es geht euch nur um eure Befindlichkeiten, und das ist verachtenswert."

Das kann ich nur unterschreiben. Im Namen der "homosexuellen" Unzulänglichkeiten - nämlich kein (eigenes) Kind bekommen zu können, müssen halt Kinder zwangsstaatsverordnet zu Halbwaisen gemacht werden. Nun hat ein Kind nicht mehr das Recht, Eltern zu haben. Dafür haben aber Menschen mit nicht wenigen Problemen ein Recht auf ein Kind.
Das ist nur eines: hochgradig pervers und bösartig!!

Anonym hat gesagt…

Anonym spricht von homophoben Christen. Es mag zwar homophobe Mitglieder einer Kirche geben, aber das sind keine Christen, wie überhaupt die Mitgliedschaft in einer Kirche niemanden zu einem Christen im Sinne der Bibel macht. Die Bibel sagt in Sprüche 28,13 : "Wer seine Übertretungen bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen." In den Himmel kommt nur, wer die Gnade Gottes in Jesus angenommen hat. Homophobie wird in der Bibel Unzucht genannt, und dazu gibt es klare Aussagen Gottes in : 1.Kor.6,9 - Epheser 5,5 - 1.Tim. 1,10 - Hebr. 13,4 - Offb.21,8 - Offb. 22,15 u. andere.
Die gottesfernen Parteien bedenken nicht, dass ihre Politik langfristig von Gott abgestraft wird. Das ganze Volk wird im Laufe der Zeit in den Untergang einbezogen, da sind die fehlenden Nachkommen nur das geringste Problem. Importierte Inder werden unsere abgetriebenen und fehlenden Kinder ersetzen. Gleichwie die Philippinen von dem Taifun wussten und sich nicht gut vorbereiteten, so wird auch das gottlose Europa der Bestrafung durch Gott nicht entgehen, wenn es nicht Busse tut.
JR