Montag, 4. November 2013

Fünf Mio. Täter halten im Web Ausschau nach Teens/Kinder oft zu leichtsinnig/Aufklärung gegen Cyber-Grooming wichtig

(Pressetext/pte031/15.05.2013/13:45) - Das Internet bleibt für Kinder und Jugendliche ein gefährlicher Ort. Einem Bericht von Newsvine nach treiben sich fünf Mio. potenziell Pädophile im World Wide Web herum. Aktuellen Schätzungen zufolge sind diese Personen 24 Stunden am Tag online und schauen sich nach potenziellen Opfern um. Die Straftäter nutzen Foren und Chats, auch als "Cyber-Grooming" bekannt, um mit den zumeist Minderjährigen in Kontakt zu treten. Insider fordern daher mehr Aufklärung über die Gefahren und den richtigen Umgang mit den neuen Medien.

Üben, "Nein" zu sagen

"Medienkompetenz müssen Kindern nicht nur von den eigenen Eltern, sondern auch in Schulen und anderen Bildungseinrichtungen vermittelt bekommen", unterstreicht Barbara Buchegger, E-Learning-Bereichsleiterin im Österreichischen Institut für angewandte Telekommunikation http://oiat.at , auf Nachfrage von pressetext. "Aufklärung und das Aufzeigen der Gefahren ist das Gebot der Stunde. Kinder müssen lernen, wie sich potenzielle Straftäter entlarven lassen. Zudem ist es wichtig, das Kinder und Jugendliche im Internet wissen, wie man ,Nein' sagt."

Dass immer wieder auftretende Warnungen nicht von ungefähr sind, zeigt sich an konkreten Zahlen. Laut den Ermittlungsbehörden und Medienfachleuten besteht für Kinder inzwischen eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, auf altersgerechten Seiten von dubiosen Fremden mit einer erfundenen Identität angesprochen zu werden. Aktive Aufklärungsarbeit scheint jedoch nach wie vor angebracht. Denn obwohl jedes fünfte Kind sexuell eindeutige Nachrichten in Chats bekommt, erzählen davon nur 25 Prozent der betroffenen Jugendlichen ihren Eltern.

Eltern als Ansprechpartner

Aktuelle Zahlen belegen zudem, dass rund fünf Prozent der auf diese Weise angesprochenen Kinder und Jugendlichen aggressiv genötigt werden. Anrufe, das Zusenden von Geld oder fragwürdige Geschenke zählen genauso dazu wie Anfragen nach persönlichen Treffen. Ein Bewusstsein für die Gefahren besteht in den meisten Fällen jedoch nicht. Rund drei Viertel der Kinder sind durchaus bereit, private Informationen öffentlich zu teilen oder auf Anfrage zur Verfügung zu stellen. Kriminelle haben es vor allem auf Kinder ab 14 Jahren abgesehen.

"Die Gefahr für Kinder im World Wide Web ist auch deshalb so enorm, weil sich die Täter in den meisten Fällen äußerst professionell verhalten, bisher kaum straffällig geworden sind und sehr schnell Vertrauen aufbauen können", erläutert Buchegger im pressetext-Gespräch. Umso wichtiger sei es, in der Familie klare Regeln aufzustellen. Zudem sollten Kinder wissen, ihre Eltern stets als Ansprechpartner um Rat fragen zu können. Das Thema offen anzusprechen und nicht zu tabuisieren sei neben der Vermittlung einer zielgerichteten Medienkompetenz wichtig.

Kommentare:

666 hat gesagt…

Ich kann es echt nicht mehr hören, woher kommen diese Zahlen ? Draußen besteht auch die Gefahr das Kinder vom Auto überfahren werden oder vom Blitz getroffen. "potenziell Pädophile " aha die können sich wohl nicht entscheiden was sie sein wollen ! Alles schön künstlich aufblasen und unnötig Panik schüren ! Selbst die Hirnimedien RTL,Sat usw sind sich schon zu schade für dieses Thema weil die auch mitgekriegt haben das Thema ausgelutscht ist und kaum noch Quote bringt !

Old Geezer hat gesagt…

Wie '666' schon sagte: Was für ein Molloch an Schwammigkeit und Mutmaßungen.

Es soll angeblich also aunf nicht näher bestimmte Art abgeschätzt unter den Milliarden Menschen mit Internetzugang aus teilweise Ländern mit komplett anderen Kulturen 5 Mio. geben, die eventuell pädophile Neigungen haben könnten.

Na und?
Solange diese Leute nicht ihren Neigungen gemäß handeln und es physisch in meine Nachbarschaft schaffen, ist diese hochgradig nebulöse und tendenziös formulierte Abschätzung komplett irrelevant (jetzt eh, aber auch wenn ich noch kleine Kinder hätte).
Und selbes kann für jeden anderen Menschen auch gelten; für die mit kleinen Kindern gelten die selben Ratschläge wie früher, plus die Einbeziehung von sozialen Medien in die Erziehung: nicht mit Fremden 'mitgehen', nicht alleine losziehen, immer einer explizit vorbestimmten Vertrauensperson Bescheid sagen, etc.

Franklin Clinton hat gesagt…

"fünf Mio. potenziell Pädophile im World Wide Web herum. Aktuellen Schätzungen zufolge sind diese Personen 24 Stunden am Tag online "

Den Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, das ist echt noch unter RTL/Bild Niveau,die sind also 24 Online aha verstehe,die schlafen nicht,essen/trinken nichts,gehen nicht zur Arbeit oder mal auf Klo, ne is klar ! Das schönste ist ne Stellungnahme von Seiten der Betreiber dieser Seite kommt nie,egal ob man sie beschimpft oder lobt !

Old Geezer hat gesagt…

@Franklin Clinton:

Stimmt, da ist auch sehr augenfällig...
...die Leute kommen nicht mit der Unterscheidung zwischen einem System und einer Person klar.
Die meisten Smartphnoes, PDAs und Tablete, sowie Server sind 24h online; ob da tatsächlich irgendein Mensch drauf achtet, was die so treiben oder deren Funde und Ergebnisse ausgewertet werden, steht auf einem völlig anderen Blatt.
Nicht jeder, der Privat eine Server mit Netzwerkdiensten betreibt, einen Webcrawler nutzt, oder sein System nur zur Wartung herunterfährt oder offline nimmt, oder die sozialen Netzwerke mit einem Smartphone nutzt, ist ein lauernder Pädophiler!

Old Geezer hat gesagt…

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"Kriminelle haben es vor allem auf Kinder ab 14 Jahren abgesehen."

mit 14 ist man ein JUGENDLICHER, kein Kind!
Man ist mitten in der Pubertät, einige sind schon sexuell aktiv.
Man hat das Recht, seine Religionszugehörigkeit selbst zu bestimmen und ist bedingt geschäftsfähig.
Vor 200 Jahren hatte man in dem Alter die volle Verantwortung und Arbeit eines Erwachsenen zu leisten und manch schon eine eigene Familie (oder waren die Haupternährer ihrer Familie, wenn der Vater bereits verstorben, ausgewandert oder im Krieg war).
Teilweise ist das auch heute noch in andere Länder der Fall.

Die Durchgänge Verniedlichung und das Festhalten dieser jungen Menschen im Status kindlicher Unmündigkeit hilft nicht weiter.