Donnerstag, 28. November 2013

Belgien: Bischöfe "entsetzt" über Kinder-Euthanasie/Die gesetzliche Regelung würde erlauben, Kinder ohne Altersbeschränkung zu töten

Ein Gesetzentwurf zur Legalisierung der Euthanasie an Kindern liegt an diesem Donnerstag dem Parlament in Belgien zur Debatte vor. Der zuständige Unterausschuss hatte ihn am Mittwoch mit großer Mehrheit passieren lassen. 

Die gesetzliche Regelung würde erlauben, Kinder ohne Altersbeschränkung zu töten, wenn sie an unerträglichen körperlichen Krankheiten leiden und der Tod zu erwarten ist sowie das Kind und seine Eltern zustimmen. Die belgischen Bischöfe sind „entsetzt“ von den Beschlüssen der politischen Debatte, werden aber alles unternehmen, um der Öffentlichkeit auf die Gefahren des Gesetzes hinzuweisen. Das sagt uns der Sprecher der Bischofskonferenz, Pater Tommy Scholtès. 

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Kann ich mir vorstellen...
...dem die Folter aus Inquisitionstagen fehlt, der findet es möglicherweise schade, daß sich nun einige Leute weniger durch ihre letzten Tage quälen können.
Und auch die kirchlichen Hospize können nun die Todkranken einige Tage weniger auspressen.
Allerdings ist es doch immer noch weniger schlimm - für die Kirchen - als Sterbehilfe für Erwachsene, denn die schränkt auch noch die Möglichkeit ein, bei mit Drogen abgefüllten Sterbenden auf den Nachlaß Einfluß zu nehmen und etwas ins Kirchensäckle abzuzweigen.

Aber von Mitleid für die Sterbenden und Leidenden sehe ich bei diesen Bischöfen (nicht wirklich überraschend) wenig.

Grandloser hat gesagt…

Und ? Wenn der Todkranke nicht mehr will soll er das Recht haben Schluss zu machen,das gilt auch für Kinder. Auf Wunderheilung vertrauen nur Menschen die auch glauben das Kühe fliegen.

Matteo Rebeggiani hat gesagt…

Ach so,weil die belgischen Behörden in diesem Fall an Mitleid denken?!! Mal ehrlich, Sind Sie wirklich so naiv, das zu glauben? Wenn alle Welt so tickt Old Geezer und Grandloser, dann gibt es kein Mitleid und keine Nächstenliebe!

Denken Sie nicht viel mehr, dass hier Kostenfaktoren kategorische eliminiert werden?Freilich impliziert dies, dass wir als Zahlen und nicht als Menschen betrachtet werden. Haben Sie schon mal von Todesbegleitung gehört?

Und außerdem: Wenn es eine Straftat ist, das Leben eines Menschen absichtlich zu verkürzen, d.h. ihn umzubringen, wieso sollte es erlaubt sein, im Falle von Krankheit einen unzurechnungsfähigen Menschen beim Sterben zu helfen? Der Tod wird in beiden Fällen erzwungen, ob Sie es wollen oder nicht. Wenn sie beide es vorziehen, Mörder zu sein, bitte: dieses Gesellschaftsbild fördern sie.

Grandloser hat gesagt…

Einen Unzurechnungsfähigen Menschen wird diese Sterbehilfe auch nicht gewährt bleiben Sie ruhig. Und zu Straftat in Belgien ist es unter gewissen Voraussetzungen eben nicht mehr Strafbar, aber das wussten Sie hätten Sie mal den Text gelesen. Da macht sich niemand etwas Schuldig wenn er die Normen einhält. Und Naiv sind Sie, wir alle sind Zahlen waren wir immer und werden wir bleiben, außer Sie gehören zu den oberen Zehntausend denn sind Sie eine bessere Zahl. Todesbegleitung können Sie auch jemanden geben der die volle Kontrolle über sein Leben hat und dazu gehört auch sein Leben zu beenden, und jetzt müssen Sie mir zustimmen es ist das Leben des sterbenden und nur er hat das Recht zu bestimmen was passiert, und wenn er nicht mehr will wenn er nur noch 6 Monate scheiße vor sich hat soll er es auch entscheiden können ob er diese 6 Monate nicht will. Hier wird immer nach Selbstverantwortung geschrien aber wenn Menschen diese wahrnehmen wollen werden diese aus Scheinheiligen Gründen entmündigt.