Mittwoch, 30. Oktober 2013

Studie: Intensiver Fernsehkonsum fördert asoziales Verhalten

Eine Langzeitstudie der Universität von Otago in Neuseeland ergab, dass übermäßiges fernsehen bei Kindern asoziales Verhalten fördert. Untersucht wurden Personen die 1972-1973 geboren wurden. Sie wurden jede zwei Jahre nach ihrem Fernsehkonsum befragt.

Ergebnis: Diejenigen, die länger vor dem Bildschirm verbleiben, neigen stärker zu kriminellen Handlungen.

Rein statistisch steigt die Wahrscheinlichkeit, ein Krimineller zu werden, um 30 Prozent pro Fernsehstunde.

Ebenso spürten Personen mit hohem Fernsehkonsum mehr negative Emotionen und zeigten mehr gewöhnliches asoziales Verhalten wie etwa Aggressivität im Alltag.

Lindsay Robertson, eine der Autoren der Studie, äußerte sich zur Kausalität: Man könne nicht behaupten, asoziale Kinder würden mehr fernsehen als andere. Vielmehr würden Kinder, die zu viel fernsehen, zu asozialem Verhalten neigen.

Ebensowenig ließe sich behaupten, dass das Fernsehen der alleinige Verantwortliche für asoziales Verhalten sei. Doch eine Reduzierung des Konsums ist sicherlich erstrebenswert.

Kommentare:

666 hat gesagt…

Stimmt wenn man nur RTL schaut ! Schwachsinn wie immer !

Anonym hat gesagt…

@ 666

666 schaut nur RTL - deshalb ist er schwachsinnig !

666 hat gesagt…

Ne ist mir zu blöd da kann ja genau so gut die Bibel lesen ! Die Glotze bleibt bei mir meist aus,die Privaten sehe ich überhaupt nicht !

Pittiplatsch der Liebe hat gesagt…

Wiederholung meines Beitrags zu einem benachbarten Thema, damit die Diskussion nicht völlig abgleitet.

Ich hatte als 5 - 6 jähriger, also von 1967 bis 1968 einen Fernseher im Kinderzimmer. Es war nicht sehr viel, was ich gesehen habe, aber es hatte mich geprägt. Verstanden habe ich so gut wie nichts. Erst 1969, nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie räumten meine Eltern den Fernseher auf Anraten der Ärzte wieder weg. 1972 kam er dann wieder ins Kinderzimmer, weil ich so sehr bettelte. Seit 1984 bin ich 100% fernsehfrei, würde mich aber noch nicht als fernsehunabhängig bezeichnen. Mir hilft die Abstinenz aber, mein Leben im Griff zu behalten.

Ich schreibe das nur, um für Euch als lebendiges Beispiel zu dienen.

Liebe Eltern, nehmt es nicht auf die leichte Schulter. Eine Sucht ist etwas Schreckliches.