Mittwoch, 23. Oktober 2013

Sexualität: Kinder werden durch Pornografie geprägt

Harte Pornografie kann sich jedes Kind sekundenschnell auf den Computermonitor holen.
30 Prozent der Acht- bis 13-Jährigen haben sich pornografische Filme im Internet bereits angesehen. Bis zum 18. Lebensjahr sind dann die meisten längst in Kontakt gekommen mit den Bild- und Filmmaterialien, wie sie auf New Porn oder Youporn zu Tausenden präsentiert werden. Der Anteil der Kinder und Jugendlichen unter den Konsumenten steigt, weil die Technologien immer mehr perfektioniert werden, zum Beispiel durch den Versand von Filmen per Handy.

Für die Filme im Internet muss man volljährig sein, doch ein Klick auf den Knopf "Ich bin 18" reicht, um freien Zugang zu der breiten Palette an Filmen zu bekommen. Das kann auch ein Zehnjähriger tun. Eine Kontrolle im Netz gibt es nicht.

Die Bilder standen noch nie in einem solchen Umfang zur Verfügung wie heute. Früher sahen Jungen mal eine nackte Brust. Aber dass Kinder und Jugendliche Paare bei sexuellen Handlungen beobachtet haben, war schon die große Ausnahme. Sexualität war in der Kulturgeschichte bisher immer ein Erlebensbereich, der gerade nicht durch Anschauen gelernt wurde. Erfahrungen wurden gemacht durch konkrete Erlebnisse mit dem eigenen Körper und im langsam herantastenden Kontakt mit begehrten Partnern. Learning by doing. Diese Reihenfolge hat sich jetzt umgekehrt: Erst sehen, dann machen. Das ist ein Paradigmenwechsel, der kulturhistorisch noch gar nicht richtig erfasst ist. Zumal in den verfügbaren pornographischen Materialien annähernd ausschließlich realitätsferne Bilder von Sexualität gezeichnet werden.

Darüber hinaus gibt es leicht zugänglich auch eine Vielzahl von sexuell abweichenden, teilweise strafbewehrten Bildinhalten, etwa Darstellungen von Sex mit Tieren, dem Zufügen von Verletzungen und Schmerzen oder sogar Missbrauchsabbildungen, in die Kinder und Jugendliche involviert sind.

Wenn man als Kind Erwachsene beobachtet, ist das wie Lernen am Modell. Die neurobiologische Grundlage dafür sind die so genannten Spiegelneuronen im Gehirn. Sie bewirken, dass allein das Betrachten eines Vorgangs im Gehirn des Betrachters die gleichen Neuronen aktiviert, als hätte er die Handlung selbst durchgeführt. Man muss davon ausgehen, dass sich über die Spiegelneuronen auch sexuelle Handlungen im Gehirn abbilden und damit also das, was in den pornografischen Filmen von den Kindern und Jugendlichen gesehen wird.

Es wäre naiv zu glauben, dass sich diese Darstellungen nicht auf das sexuelle Selbstbild der Jugendlichen auswirken. In der Pubertät, wenn die Sexualhormone einschießen, sind Jugendliche besonders empfänglich für sexuelle Signale. Dann bilden sich bei den Mädchen und Jungen, deren Gehirne noch in der Entwicklung sind, die sexuellen Präferenzstrukturen aus. Das sind irreversible Vorgänge und bis zum Beleg des Gegenteils ist davon auszugehen, dass Bildinhalte, die im Internet gesehen und mit sexueller Erregung verknüpft werden, sich in dieser sensiblen Phase in die Struktur einprägen.

Es gibt eindeutige Geschlechtsunterschiede im Konsum von Internetpornografie. Jungen glauben etwas lernen zu können. Mädchen sind eher abgestoßen. Aber unter dem Druck, dazu gehören zu wollen, steigt die Gefahr, dass viele doch mitmachen, sich in die aufgezeigte Rolle hineinbegeben und die gesehenen Bilder als übliche Sexualpraxis auffassen.

Pornographie wird der Sexualität gleichgestellt und reduziert die eigentliche Sexualität auf etwas rein mechanisches, losgelöst von wichtigen Komponenten wie Liebe, Nähe, Vertrauen und Sicherheit - Wie sehr hier die Wiederbelebung der christlichen Werte gut tun würde!

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Sie meinen die christlichen Werte von wenn du das anfasst kommst du in die Hölle? Seid wann darf Sex denn Spaß machen und man soll ausprobieren? Hier wird noch nicht einmal gesagt das man dazu verheiratet sein muss und das alles außer missionar Gott gar nicht gefällt unnatürlich pervers schmutzig abartig verboten ist blind macht und das Rückenmark schwinden lässt.

Mag nicht alles falsch sein Verbot zum Sex mit Tieren find ich persönlich gut.

Was nun SM spiele und ähnliches betrifft...solange alle eingewilligt haben und es ein Codewort gibt geht es NIEMAND an was Leute im Schlafzimmer machen.

Achja und Pornografie gibt es seit der Mensch in der Lage ist Bilder herzustellen. Auch die sogennanten "Perversionen" gab es schon immer.

666 hat gesagt…

Himmel,damals waren es die Playboyhefte und VHS Kassetten die Vati im Schrank versteckt hatte und heute ist das Internet,da wird geschaut bis die Neugier befriedigt ist und dann wird halt mit anderen Dingen weitergemacht ! Ältere nutzen die Videos als "Wixvorlage" was in der Pubertät ganz normal ist !

Lehrer i.R. hat gesagt…

@ Lupusmagnus und @ 666

Jedes Wort dieses Artikels zur Wirkung von Pornografie muss man leider unterstreichen!

Dagegen zeigen die Einlassungen von „Lupusmagnus“ und „666“ wieder einmal eine kaum zu überbietende Oberflächlichkeit: Sie rechtfertigen abartig Schädliches mit der Aufzählung von gleichartig perversem Verhalten in der sexuellen Lebenspraxis von Menschen.
Dabei scheuen sie sich nicht, selbst erfahrene Dinge zu verharmlosen und nur deshalb als gerechtfertigt zu apostrophieren, weil sie nun mal geschehen. Welch oberflächliche und abgestumpfte Art der Bewertung!

Ihnen ist wohl gänzlich der tiefere Sinn der Aussagen jenes Artikels entgangen, nämlich aufzuzeigen, wohin es führt, wenn man all diese übertriebene Zuspitzung auf sexuelle Äußerlichkeiten unkritisch zulässt - und sich sogar dazu bekennt!

Mag sein, dass „666“ durch den eigenen Vater - wie seine Einlassung ja vermuten lassen könnte - schon frühzeitig an solche Dinge gewöhnt worden ist. Das heißt aber noch lange nicht, dass man sie hochloben muss und gar noch so tut, als gereichten sie dem Menschen zum Segen!

Gerade im Zusammenhang mit triebhaft gesteuerten Vorgängen fügen Menschen anderen Menschen unendlich tiefe seelische Schäden zu - dies ist unbestreitbar und leider hunderttausendfach belegt! Solche Zufügungen führen bis zu irreparablen psychischen Störungen, unter denen der betroffene Mensch dann sein ganzes Leben zu leiden hat - leider oft genug Ursache für ein vorzeitiges Beenden desselben.

Und Sie tun so, als ob man nur das entsprechende Training bräuchte, um gegen Anwandlungen von allzu großer Sensibilität gestählt zu sein! Im Grunde genommen suchen die Befürworter eines Selbst-Sexes doch nur einen Ausgleich für all jene Defizite, die ihnen das Leben zufügt.

Wenn Sie von pornografischen Möglichkeiten der Vergangenheit sprechen, müssen Sie auch zugeben, dass deren Verbreitung längst nicht flächendeckend war - hier und dort gerade mal die Grundfläche eines Kleiderschranks ...

Dagegen kann heute jeder, der Internet „kann“, sich all diese trieblastigen Dinge antun. Gerade für Noch-Kinder und Jugendliche ist das schlimm, denn ihnen wird eine Welt sexueller „Erfüllung“ angeboten, die niemals befriedigend sein kann - im Gegenteil: Je mehr man bekommt, desto mehr braucht man - das ist eine uralte, gültige Erfahrung!

Wer diese Wirkungsmechanismen verharmlost, macht sich mitschuldig an der Weiterentwicklung einer wachsenden Unfähigkeit der Menschheit, einen Lebensweg zu versuchen, der mehr zu bieten hat als die bloße Erfüllung zunehmend triebgesteuerten Wünschens und Verhaltens.

Von Menschenwürde verliert sich auch noch die letzte Spur ...

Old Geezer hat gesagt…

"Harte Pornografie kann sich jedes Kind sekundenschnell auf den Computermonitor holen"

FALSCH!

Dazu muß das Kind entweder viel Glück oder Geduld bei der langen Suche durch den Dschungel von Werbung, Honeypits und Bezahl-Seiten haben, oder mit der Kreditkarte eines Erziehungsberechtigten einen entsprechenden Dienst abonnieren - was der Erziehungsberechtigte dann spätestens auf der Kreditkartenabrechnung sehen wird.
Zudem muß das "Kind" unbeaufsichtigten, unkontrolliert und ungeschützten Zugang zu einem Endgerät haben.
Wenn wir hier also von einem KIND sprechen, dann haben seine Eltern
in gleich etlichen Punkten ihre Pflichten vernachlässigt!

"Die Bilder standen noch nie in einem solchen Umfang zur Verfügung wie heute"

Naja; in den letzten 10 Jahren?
die spontane Verfügbarkeit ist wohl mehr gegeben als zu Zeiten der VHS-Kassetten, zugegeben, aber die Breite des Angebots?

"Früher sahen Jungen mal eine nackte Brust. Aber dass Kinder und Jugendliche Paare bei sexuellen Handlungen beobachtet haben, war schon die große Ausnahme. "

??? Was meinen Sie mit 'früher'?
Bei meiner Generation (die heute schon erwachsene Kinder und teilweise Enkel) hat, ist es jeden falls nicht bei der nackten Brust geblieben.

Noch früher?
Als nach die ganze Familie im einem Raum schlief?
Und im Winter auch noch das Vieh?
Das soll wohl ein Scherz sein.

"Learning by doing"

Super-Plen...
...wenn man auf ungewollte Schwangerschaften steht!

"Das ist ein Paradigmenwechsel, der kulturhistorisch noch gar nicht richtig erfasst ist"

Wohl kaum!
Lernen durch Beobachten ist nicht nur bei Primaten ein großes Ding, sondern bei viel höheren Wirbeltieren en vouge.

"Es wäre naiv zu glauben, dass sich diese Darstellungen nicht auf das sexuelle Selbstbild der Jugendlichen auswirken"

Jede Erfahrung wirkt sich aus - nicht nur in der Sexualität.
Darum ist es die Aufgabe der ELTERN, hier als Vorbield und Berater RECHTZEITIG tätig zu werden.
Wenn man natürlich die Aufklärung auf den Sankt-Nimmerlein Tag verschiebt und sich in der Schule dagegen verwahrt, suchen sie die lieben Kleinen schon ihre Quellen - und ob das Internet da so viel schlechter ist als prahlerische ältere Freunde stelle ich mal in Frage; zumindest kommt heute niemand mehr auf die Idee, das eine bestimmte Spielart die Norm und die einzig korrekte ist, und das die eine Quelle immer korrekt sein muß.

"Dann bilden sich bei den Mädchen und Jungen, deren Gehirne noch in der Entwicklung sind, die sexuellen Präferenzstrukturen aus"

DAFÜR hätte ich jetzt schon gerne mal eine Quelle!
Zum einen sind einige Präferenzen pränatal, teilweise sogar genetisch angelegt, zum andere bleibt unser Gehirn lebenslang flexibel und lernfähig; daher ist Ihre These hier schon eine gravierende Annahme.

"Liebe, Nähe, Vertrauen und Sicherheit"

...Sind KEINE Voraussetzungen für Sexualität, zumindest nicht für jeden; für viele sicher für die Reproduktion, aber ebenso erfordert für viele erfüllende Sexualität das Element des Abenteuers, Unsicherheit und Spannung.

"Wie sehr hier die Wiederbelebung der christlichen Werte gut tun würde! "
Garantiert nicht!
Die sind nämlich ausschliesslich darauf ausgerichtet, das Leben in einem neolithischen Stammesverband im vorderen Orient zu organisieren; gehen also schlicht meilenweit an der aktuellen Realität der Menschen hier vorbei.


666 hat gesagt…


Lehrer i.R. bitte Beweise vorlegen und hier nicht das verteufeln was einem persönlich nicht in den Kram passt.Ich arbeite selber Ehrenamtlich mit Kindern und die wenigsten schauen regelmäßig die ach so "Bösen" Pornos,es ist reine Neugier und der Reiz des Verbotenen,genau wie bei Videospielen ab 18, gerade ist GTA 5 frisch auf den Markt gekommen und obwohl das Spiel nur Erwachsene ist also ein Freigabe ab 18 hat kenne ich viele Kids (vor allem Jungen) die erst 10,12,13 sind und das Spiel haben und auch spielen dürfen, in dem Spiel kann man fast alles machen und nackt Haut,Sex und mehr gibt es da ständig zu sehen, auch wenn ich das nicht gut finde sehe aber keine Probleme die die Kids dadurch haben, die wissen genau das es nur ein Spiel ist und nicht die Realität.Nochmal bietet den Kids was sinnvolles außerhalb von TV,Internet und Computer.Die Kinder heute gehen mit dem Thema ganz locker um.Scheinbar entwickeln sich einige Teile der Menschheit Evolutions- bedingt wieder zurück.Ach so noch was vom Selbst ist der/die Mann/Frau kriegt man keinen Rückenmarkschwund und man wird auch nicht blind !

Lehrer i.R. hat gesagt…

@ 666

Was soll ich denn beweisen? Wer sich aufmerksam in unserer Gesellschaft umsieht, der weiß bestimmt, worauf sich meine Beobachtungen gründen.

Da ich schon seit über 30 Jahren Computer benutze, habe ich auch einen recht genauen Einblick in die Entwicklung, die der Mensch mit diesen elektronischen „Hilfskräften“ genommen hat. Da gibt es empfehlenswerte Vorgänge und nicht empfehlenswerte. Das haben Sie ja eigentlich gerade eben auch in etwa anklingen lassen.

Wenn man den Eindruck und die feste Gewissheit gewinnt, dass bestimmte „Umgangsmöglichkeiten“ nicht gut für Heranwachsende sind, dann sollte man auch zu diesen Erkenntnissen stehen und versuchen, in entsprechenden Gesprächen das Bewusstsein bei den jungen Menschen für diese Dinge zu schärfen.

Nur weil es eben in unserer Zeit „halt mal so ist“, heißt das noch lange nicht, dass es gut ist. Älter sein heißt ja auch, dass man durch mehr Erfahrung einen gründlicheren Einblick in so manche Zusammenhänge gewonnen hat, und man braucht sich durchaus nicht als zum „alten Eisen“ gehörend abstempeln zu lassen. Im Gegenteil: je mehr man aus Erfahrung weiß, desto eher hat man die Pflicht, davon das weiter zu geben, was Heranwachsenden auf ihrem Weg in die eigene Verantwortung helfen kann. Das darf nicht mit erhobenem Zeigefinger geschehen, sondern nur auf er Basis von gegenseitigem Vertrauen hat es Sinn.

Heute ist es leider üblich, junge Menschen allein schon dadurch zu überfordern, dass man ihnen eine allzu frühe Selbständigkeit nicht nur zugesteht, sondern ihnen ein „Selbstüberlassensein“ oft geradezu aufzwingt. Auf diesem„Schmoren im eigenen Saft“ wuchern dann oft auch jene Unkrautsorten, gegen deren Auswirkungen man dann nur noch schwer ankommt, weil sie schon allzu tief verwurzelt sind.

Eine sehr heftig wuchernde „Unkrautsorte“ ist gerade das abfahren Können auf all jene Angebote, die das Internet tagtäglich aussät, und der Wind der „allgemeinen Toleranz“ trägt den Samen überall hin, und die Untätigkeit von Eltern fördert das Wachstum neuer Pflänzchen. Und dann muss man feststellen: es gibt fast nur noch eine Sorte, die da heranwächst, denn allzu viele hängen am Tropf gleichartiger Gene!

Darius Runge hat gesagt…

Es ist einfach nur scheußlich, wie verdorben viele schon zwischen 8 und 13 sind. Ich selbst bin 15 Jahre alt und hatte noch nie Kontakt mit Pornografie, solange man von den ekelhaften "Callgirls" im Fernsehen, die man beim Umschalten unweigerlich sieht, absieht.

Auch werde ich nie auf die Idee kommen, Pornografie zu kaufen. Allein der Gedanke, gefallen an einem Geschlechtsakt, dem man sich ansieht, zu finden, bringt mich zur Übelkeit.

Old Geezer hat gesagt…

@Lehrer i.R.:

"Wer sich aufmerksam in unserer Gesellschaft umsieht, der weiß bestimmt, worauf sich meine Beobachtungen gründen."

Offenbar nicht!
Nehmen Sie einfach mal man, andere Leute gucken sich um und sehen in Jugendlichen, die Pornolinks ebenso austauchen wie sie selbst früher Porno-Videos und ihre Eltern Porno-Hefte, keinen Zusammenbruch der Gesellschaft, sondern lediglich eine Weiterführung alter Traditionen mit den modernen Mitteln.

"Wenn man den Eindruck und die feste Gewissheit gewinnt, dass bestimmte „Umgangsmöglichkeiten“ nicht gut für Heranwachsende sind, "

Und wenn nicht?
Oder: wenn man selbst zwar dieser Meinung ist und seine persönliche Pfui-Liste hat, aber feststellt, daß andere Menschen keine oderandere Pfui-Listen haben?
Ist man dann berechtig ohne fundierte Begründung den anderen seine eigenen Liste als Maß der Dinge aufzuzwingen?
Oder sollte man nicht vielmehr nach für die andere nachvollziehbaren, also objektiv belegbaren Gründen suchen, um sie zu überzeugen?

"Heute ist es leider üblich, junge Menschen allein schon dadurch zu überfordern, dass man ihnen eine allzu frühe Selbständigkeit nicht nur zugesteht, sondern ihnen ein „Selbstüberlassensein“ oft geradezu aufzwingt"

Eigentlich sehe ich gerade das umgekehrte als Problem: Menschen, die noch vor einer Handvoll Generationen mit 14 erwachsen waren, ihren Lebensunterhalt selber erwerben mußten oder eigene Familien hatten, heute als völlig unselbstständige Kinder ohne eigene Verantwortung behandelt werden, und diese Verantwortung ihrer Altersgenossen aus früheren Zeiten ihnen heute erst mit Anfang Zwanzig, teilweise erst Anfang dreißig übergeben wird, also die soziale Uhr der biologischen um etliche Jahre hinterherhinkt.

"Und dann muss man feststellen: es gibt fast nur noch eine Sorte, die da heranwächst, denn allzu viele hängen am Tropf gleichartiger Gene!"

...welcher rassistische Unfug mag sich hinter jenen Worten verbergen?

Lehrer i.R. hat gesagt…

@ Old Geezer

In welchen Kreisen bewegen Sie sich eigentlich? Da kommen einem doch gewisse Gedanken!

Ihre Erwiderung zeigt wieder einmal deutlich, wie oberflächlich Sie lesen - oder Sie verstehen den tieferen Sinn der einen oder anderen Formulierung einfach nicht - vielleicht wollen Sie ja auch gar nicht verstehen!
So auch im Zusammenhang mit meinem letzten Satz, hinter dem Sie „rassistischen Unfug“ vermuten. Vielleicht denken Sie noch einmal nach, was der Begriff „Gen“ in meiner Formulierung bedeuten könnte - es erschließt sich eigentlich recht deutlich aus dem Satzzusammenhang! Mit Rassismus hat das nun gewiss überhaupt nichts zu tun!

Mehr möchte ich dazu nicht sagen, um Ihnen nicht die Chance zu nehmen, vielleicht doch noch selbst dahinter zu kommen ...

Schade, dass Sie immer so grobschlächtig verfahren - ein großes Hindernis für echte Erkenntnis-Tiefe!

Grandloser hat gesagt…

Interessant, Lehrer wie wäre es wenn Sie mal doch mal Klartext reden und sich nicht immer hinter ihren Worthülsen verstecken? Old Geezer hat nur zwischen denn Zeilen gelesen, wie Sie es wollten und ist zur Erkenntnis gekommen das es Geschwurbel mit rassistischen Motiven ist. Oder trauen Sie sich nicht die Wahrheit auszusprechen weil Sie einfach zu Feige sind? Old Gezzer kann sicher die Wahrheit ab es ist nicht seine Aufgabe ihre kryptischen Gedanken zu entschlüsseln. So zum Artikel, Liebe ist der höchste Bonus den man haben kann, Sex ohne Liebe kann aber auch erfüllend sein, und ist für viele auch kein Problem, getreu den Motto, lieber so als gar nicht. Besonders wen man die Geschichte bemüht bis vor 200 Jahren war die Liebesheirat unüblich, trotzdem müssen die Menschen ja Sex gehabt haben nicht wahr? Mit ihrem Ehepartner oder einer Prostituierten, oder mit den Chorknaben oder sonst wen, zeigt deutlich das zwar Konventionen vorgeheuchelt wurden aber diese nie konsequent befolgt wurden und das auch im vorgeblichen christlichen Lager. Ich sage nur Päpste

Lehrer i.R. hat gesagt…

@ Grandloser

Schon aus Ihren grobschlächtigen Angriffen geht hervor, dass Sie weder willens noch fähig sind, bewusst gestaltete Formulierungen zu verstehen. Wenn ein solch kurzer Text wie der Ihrige 25 Fehler enthält, dann rundet dies den Eindruck ab.
Ich habe gesprochen von „Unkraut“, das im Internet „ausgesät“ wird, und der „Toleranz“, die wie der „Wind“ für dessen „Ausbreitung“ sorgt, von der „Gleichgültigkeit der Eltern“, die nicht verhindert, dass dieser Samen bei ihren Kindern auf fruchtbaren Boden fällt und diese zu neuen Anhängern und Abhängigen eines recht einheitlichen Zeitgeistes macht („gleichartige Gene“ = nichts Individuelles mehr, sondern Massenbewegung, gleiche Ausrichtung).

Was also hat diese konsequent bildhafte Sprache mit Rassismus zu tun? Bei Ihnen scheint der Begriff „Gen“ in seiner Bedeutung einseitig besetzt zu sein - vielleicht denken Sie dabei an das „Juden-Gen“, welches Thilo Sarrazin in seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ erwähnt hat ... oder was auch immer. Schauen Sie doch einfach mal im Internet, etwa bei „Wikipedia“, nach, was der Begriff besagt - da würden Sie eines anderen belehrt!

Für bildhafte Sprache haben Sie offenbar keine Ader, und dass Sie deshalb über andere herfallen, die sie gebrauchen, ist ein deutlicher Beweis für eine solche Verständnis-Lücke, die vieles grobschlächtig vereinfacht. Dann kann man in etwa verstehen, warum Sie bereit sind, auf alles einzudreschen, was nicht zu Ihrer eigenen Wellenlänge passt. Das bezeichnen Sie als „Worthülsen“, weil Sie nur die Oberfläche (= Hülse) sehen und nicht erkunden (wollen), was drinsteckt!

Old Geezer hat gesagt…

@Lehrer i.R.:

Wenn Sie einen tieferen Sinn vermitteln wollen, müssen Sie diesen schon hervorheben;
für andere ist eine Zigarre eben oft nur eine Zigarre.

Wie soll man bitte "Gen" anders verstehen?
Wenn Sie Terme mit einer feststehenden Bedeutung abweichend verwenden, stiften Sie absichtlich Verwirrung - wer kommunizieren will, sollte einen Kanal verwenden, den sein Gegenüber wahrscheinlich teilt, das erhöht die Chancen?

"Mehr möchte ich dazu nicht sagen, um Ihnen nicht die Chance zu nehmen, vielleicht doch noch selbst dahinter zu kommen ..."

Ne, danke, ich passe.
Sagte ich ja auch schon in meinem ersten Kommentar zu diesem Satz.
Wenn Sie eine Aussagen machen wollen, lassen die Nostradamus-Nummer, die hat sich nur beim Betrug bewährt, aber nicht beim Überzeugen seiner Leser.

Old Geezer hat gesagt…

@Lehrer i.R.:

"(„gleichartige Gene“ = nichts Individuelles mehr, sondern Massenbewegung, gleiche Ausrichtung)."

Meinten Sie evtl. "Meme"?

Bei Ihnen scheint der Begriff „Gen“ in seiner Bedeutung einseitig besetzt zu sein.

Das ist der Term auch; von einem Lehrer hätte man weniger Schindluder mit der Sprache erwarten können.

"Für bildhafte Sprache haben Sie offenbar keine Ader, und dass Sie deshalb über andere herfallen, die sie gebrauchen, ist ein deutlicher Beweis für eine solche Verständnis-Lücke"

Warum wohl lernt man im Studium sich konkret zum präzise auszudrücken und nicht mit bildhaften Formulierungen herumzuschwurbeln?
Warum sind bildhafte Ausdrucksweise in der Fachliteratur ein Zeichen für eine niedriges Niveau der Zielgruppe und vermitteln beim Leser so oft falsche Vorstellungen?

Ihre These ist also, daß die Menschen zu früheren Zeiten individueller, unterschiedlichen in ihrem Wesen und Interessen breiter gestreut waren, und zwar primär dadurch, daß sie in Ermangelung von weitreichenden und verbreiteten Medien weniger Kontakt zu der Ideenwelt anderer Menschen hatten, insbesondere in sexueller Hinsicht?