Samstag, 19. Oktober 2013

Schweiz: Schon 90.000 Unterschriften gegen Schulsexualkunde

Kein Sexualunterricht im Kindergarten und Grundschule: Das ist das Ziel einer Unterschriftensammlung in der Eidgenossenschaft. Über 90.000 Unterschriften wurden bereits gesammelt und es fehlen noch 10.000 damit es zu einer nationalen Abstimmung kommt. Die Sammelfrist läuft erst in zwei Monaten am 19. Dezember ab. Unter den Gegnern des Sexualunterrichtes an Schulen sind auch einige christliche Organisationen und Initiativen. Ihr Ziel ist es, dass der schulische Sexualkundeunterricht nicht vor dem neunten Altersjahr stattfinden darf und anschließend freiwillig sein soll. Ab zwölf Jahren sollen die Schulkinder in einem obligatorischen Biologieunterricht über die menschliche Fortpflanzung unterrichtet werden. Die Den Anstoß für das Volksbegehren gab der umstrittene „Sex-Koffer“, eine Materialbox, die Bücher, Puppen, Holzpenisse und eine Plüsch-Vagina enthält. Sie kann von Primarlehrern des Kantons Basel-Stadt im Unterricht eingesetzt werden. 

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Holger Küster hat gesagt…

Gegen ist dumm. bringt uns nicht weit.Passt auch nicht in die heutige Zeit. Streitet lieber über das Wie. Von den Religionen bekommt ihr Wissen darüber nie. Leute für etwas zu gewinnen, was ihnen verteufelt seit Anbeginnen, bringt echte Meinung nie hervor. Ein Weiser hat's schwer. Leicht nur ein Tor. Was recht ist nur mit Zahlen beweisen? So können erfolgreich nur Bauernfänger reisen. Wer eher glaubt als nach Wissen zu streben, kann unserm Nachwuchs nie Neues geben. Wer nur in die Fußstapfen des Vordermanns geht, dem bleibt der eigene Weg verweht.
"LfSMFkni." (Von einer hiesigen Zuschrift)

666 hat gesagt…

Und wieder ein Beweis dafür das einige Teile der Menschheit sich wieder zurück entwickeln,einfach nur lächerlich diese ganze Hysterie ! Das da wieder ein paar Religiöse verklemmte Spinner stecken war klar.Religion,Kirche&Co heißt immer " Wir wollen zurück ins Mittelalter!" Das tut echt weh !

6666 hat gesagt…

28Alleine schon an der Aktion "Bravo Verbot" oder "Alarm um die Kinder" zeigt das ihr keine Ahnung und einen an der Waffel habt !

Christina Thanner hat gesagt…

Warum wohl so ein gestörtes Verhältnis zwischen Religiösen, Religiösen, Nichtreligiösen und Nichtreligiösen besteht?
Ich kann damit leben. Wie beim TV:
Roter Knopf.
Und dann etwas besserem zuwenden.
Wenn mit sen einen keiner mehr spielt, werden sie - vielleicht - irgendwann normal. Besonders dann, wenn bei den anderen Sandtörtchen mehr los ist. Wenn es da bewegter zugeht. Ich bin mit einer normalen Erziehung und Beschulung groß geworden und habe sie so weitergegeben. Das war zu Sozi-Zeiten nicht leicht. Doch was die Relis anstellen ist keinen Deut besser. Wir haben den Vorteil, in reichlich 40 Jahren auf solche Lebensverhohnepieplungen eingestellt worden zu sein. Ob Priester oder Parteisekretär: Wir leben unser Leben nach eigenem Wissen. Nicht vorgebetet.
Darum empfinden die einen Ablehnung als Hass. Denkt ihr, mir macht es Spaß, nur über konkrete Ablehnung zum selbständigen Leben zu finden?
Aber ich habe mich daran gewöhnt. Wie schon an so vieles.
Neues richtig ist besser als nur Altes herbei sehnen.

Old Geezer hat gesagt…

Ist nun die Aktion gegen den Sexualkundeunterricht selbst erst ab 12 (oft schon mitten in der Pubertät, also ZU SPÄT)?
Oder ist das der Kompromisvorschlag der Organisation?
Ein Zyniker kann ja verstehen, warum christliche, gerade katholische Organisationen gegen frühe Aufklärung sind: schließlich triebt das die Kosten für Schweigegeld in die Höhe, wenn auch die Kleinen schon wissen, welche Fummeleien des Pfarrers sexueller Natur sind und nicht mehr zur Beichte gehören.

Aber halbwegs vernünftigen Menschen sollte doch klar sein, daß sich das Erwachen sexueller Interessen nicht hinauszögern lassen, in dem man die Kinder im Dunkeln läßt - schließlich haben sich Menschen schon lange vor der Erfindung der Schule vermehrt, und bei andere Spielen und Erkundungen warten Kinder auch nicht auf Bedienungsanleitungen oder darauf, daß ihnen jemand die Regeln erklärt.

Joachim Müller hat gesagt…

Die bisherigen Kommentare üb erbieten sich in Unrealismus und klarer Unkenntnis. Aber vermutlich haben diese Schreiber keine eigenen Kinder oder leben in einer eigenen Sexualwelt. die sie sich selbst aufgebaut haben.- Fragt einmal die Kinder selbst, was sie von der heutigen "Aufklärung" haltgen.

666 hat gesagt…

Die Kinder können mit dem Thema besser umgehen als die verklemmten Erwachsenen,in der Kita sind Doktorspiele,Selbstbefriedigung und andere Dinge ganz normal und kein Kind nimmt davon Schaden, außer wenn die Eltern den Kinder auf die Finger hauen und ihnen erzählen das das was sie das machen etwas "Böses" und "Schmutziges" ist und das man so was niemals machen darf ! Ihr habt es immer noch nicht mitbekommen das die Kinder heute viel weiter sind als von damals,wenn es nach Religion und Kirche ging dürften Kinder nichts mehr machen außer in die Kirche gehen,beten und Fangen spielen und die Klassen wären wieder nach Mädchen und Jungen getrennt ! Ich habe Kinder und die haben keine Probleme mit Sexualität oder anderen Dingen die die Betreiber dieser Seite für "Böse und "Schädlich" halten.Heute scheint es in Mode zu sein in allem und jedem eine Gefahr für Kinder zu sehen ! Seite wie diese und Hirnlose Sender wie RTL,Sat und CO unterstützen das Ganze auch noch !

Anonym hat gesagt…

Zu dem Kommentar direkt über mir - von "666":
woher hast du diesen Unsinn? Aus einem Buch von Daniel Cohn-Bendit oder aus einem Aufsatz von Volker Beck? Na, dann muß das ja stimmen...

VäterPower hat gesagt…

Wer hier einen an der Waffel hat, ist eindeutig. Leute, die Kinder zu altersungerechten Sexualhandlungen gerade auch unter dem Einfluss von Gruppendynamischen Zwängen und Missbrauch von Abhängigkeitsverhältnissen drängt ist assozial und gehört weggesperrt.

Lupusmagnus hat gesagt…

Also ganz ehrlich Aufklärung MUSS früher oder später sein. Meiner Ansicht nach auch verpflichtend in der Schule, denn nicht alle Eltern können das Thema gut rüberbringen und Kinder mögen sich in solchen Dingen nun einmal nicht an Eltern wenden.

Man kann Kindern ruhig schon früh erklären das Mama und Papa sich manchmal "besonders liebhaben" und das da die Geschwisterchen herkommen. Am besten auch dazu das der Onkel in deiner Hose nichts verloren hat egal ob Erzieher, Priester oder Verwandter.

Auch ist es wichtig, dass der richtige Umgang mit Verhütungsmitteln gelehrt wird, ihre Risiken und Vorteile untereinander. Nicht unerwähnt bleiben darf natürlich das Abstinenz das absolut sicherste ist ABER nicht das einzige und das Sex nun einmal nichts schlimmes sondern völlig natürliches ist für das man keineswegs verheiratet sein muss aber viel Vertrauen und Zuneigung verlangt. (Wenn man das ganze komplett unter den Tisch fallen lässt führt das nur zu einem mehr Teenagerschwangerschafte, Abtreibungen und sexuell übertragenen Krankheiten wie man an Beispielen in den USA immer wieder sieht. Die betroffenen Staaten sind übrigens IMMER die konservativsten mit den meisten hardcore Christen.)

An der Stelle kann man auch gleich erwähnen, dass die Filme aus Papas unterster Schreibtischschublade mit dem echten Leben in der Regel nichts zu tun haben.

Desweiteren zu sagen, dass manche irgendwann feststellen das sie nicht auf das andere sondern das eigene Geschlecht stehen ist nicht SCHÄDLICH.

Wichtig ist da nicht mit dem ideologischen Vorschlaghammer vorzugehen Verständnis für die Kinder zu zeigen ihnen aber auch nicht ein falsches Verständnis gegenüber ihrem Körper anzuerziehen egal ob von rechter oder linker Perspektive.

Old Geezer hat gesagt…

@Joachim Müller:

Alle hier WAREN mal Kinder, und viele haben sogar einige; sowohl man selber als auch diese waren mal in der Schule...
...und da waren ihnen viele Dinge unangenehm.
Besuche im Schlachthaus wie Filme über KZs, Vokabel pauken wie für Klausuren über, das Sezieren von Tieren und die Teamwahl beim Sport, und ja, vielleicht auch der Sexualkundeunterricht - aber an ein bisschen Peinlichkeit und albernem Gekicher ist noch keiner gestorben, an AIDS schon, und den Eltern von der eigenen Schwangerschaft berichten zu müssen, dürfte doch noch um einiges peinlicher sein, als Coram Publicum ein Kondom über eine Banane zu streifen.

Würden Sie ihr Kind ohne Verkehrserziehung draußen rumspringen lassen, weil dem der Ersthelfer-Kurs unangenehm ist?

Lebensfreude hat gesagt…

Old Geezer,

da sind Sie ja wieder ein mal.

Ich kann richtig spüren, wie Sie sich an diesem Thema aufgeilen.

Um es mit Ihren Worten zu sagen: "Solange noch Geister- und Kamikazefahrer wie Sie unterwegs sind, lasse ich mein Auto lieber in der Garage."

Verlassen Sie doch dieses Diskussionsforum, wenn Sie nichts Sinnvolles beitragen können (wollen)!

666 hat gesagt…

Wer drängt Kinder bitte zu Doktorspielen ? Die sind immer freiwillig und finden ohne Erwachsene statt ! Schau dir mal die "Ratgeber-Bücher" auf dieser Seite an,alles Hysterie von Leuten die mit dem 21sten Jahrhundert nicht klar kommen.Die Bravo z.B soll verboten werden weil sie laut den Betreibern dieser Seite "Gefährlich" für Kinder ist, seltsam das es diese Zeitschrift nun seit einer halben Ewigkeit gibt und kein Kind bisher einen Schaden bekommen wenn es das Heft gelesen hat.Im TV soll nur noch Gewalt und Sex zu sehen sein, bitte zeigt mir mal wo ! Alles was diesen Herren nicht passt wird als "Böse" bezeichnet und soll verboten oder abgeschafft werden !

Old Geezer hat gesagt…

@Lebensfreude:

...man merkt immer wieder die Herzlichkeit, die einem aus dem aufrichtigen Christlichen Gemüt entgegenschlägt...
Sollten Sie nicht ein Vorbild sein?
Also von dieser Vorurteil / falsches Zeugnis / persönlichen Diffamierungen Abstand nehmen?
Und vielleicht statt dessen die Thesen des OP mit Argumenten stützen, falls Sie ihr zustimmen?

Ich fürchte Ihre Problemlösung läuft auf "wir schießen die Kinder im Keller ein und hoffen ein ein baldiges Eintreffen des jüngsten Gerichts" ist wenig zielführend.
Denn anders als so werden Sie kaum um alle Probleme in Verkehr und Liebe, Schule und Beruf, Medien und Wirtschaft, etc. herumkommen, ohne diese offen und rechtzeitig anzusprechen.

Wenn Sie zu diesem Problemfeldern etwas sinnvolles beizutragen haben, sollten Sie es doch einfach präsentieren?
Zu hoffen, daß sich Mitdiskutanten in Rauch auflösen kaum sinnvoller als zu erwarten, daß sich die diskutierten 'Probleme' von selbst lösen.