Montag, 14. Oktober 2013

Pornografie: Das Prinzip Gier

Der Umsatz der mit Pornografie gemacht wird ist riesig. Es kümmert anscheinend Niemanden was hinter dieser wertelosen Geschäftsidee steckt. Die Geschäftemacher zielen immer genau darauf aus noch mehr Umsatz zu machen. Jährlich werden mehrere tausend pornografische Videos herausgebracht.

Eine Grundvoraussetzung für unsere psychische Gesundheit und Stabilität ist eine gesunde Einstellung zu unserer Geschlechtlichkeit. Eine Verdrehung dieser Einstellung führt dazu, dass wesentliche Teile unserer Psyche verbogen werden. Die Pornokultur vermittelt, dass Sexualität, Liebe und Vertrauen identisch sind. Aber in diesen Pornos haben Menschen Sex mit völlig fremden Menschen, die sie gerade eben getroffen haben. Befriedigung ist alles was von Interesse ist, völlig uninteressant wessen Körper benutzt wird. Pornografie vermittelt, dass Sex etwas ist, was man jederzeit, an jedem Ort, mit jeder Person und ohne jegliche Konsequenzen haben kann.

Die Perspektive, die die Pornografie bietet, ist oberflächlich und verlogen. Beziehungen gründen sich nicht auf Sex, sondern auf Verbindlichkeit, Fürsorge und gegenseitiges Vertrauen. Pornofilme spiegeln nicht die Realität wieder und sind nicht dazu gemacht, etwas über Sexualität zu erfahren, sondern sich selbst zu verkaufen. Pornos sollen Konsumenten anziehen und an sich binden. Sie zeigen ausschließlich Lügen über Sexualität, Frauen, Ehe und vieles andere.

Die wesentlichen Lügen der Pornografie:

Frauen sind minderwertig
Die “Bunnies“ der Zeitschrift Playboy sind allgemein bekannt. Frauen werden zu kleinen netten Tierchen degradiert und als “Playmates“ zum Spielzeug gemacht. Die Zeitschrift Penthouse bezeichnet Frauen als “Pets“ - Haustiere. Pornos bezeichnen Frauen oft mit Tiernamen, Spielzeugen oder Körperteilen. Manche pornografischen Erzeugnisse zeigen nur den Körper oder die Geschlechtsteile – kein Gesicht. Die Idee, dass Frauen echte Menschen mit eigenen Gedanken und Gefühlen sind, soll gar nicht erst aufkommen.

Frauen sind nur ein Sport
Einige Sportmagazine geben spezielle Ausgaben mit Badeanzug und Bikinifotos heraus. Dadurch drücken sie aus, dass Frauen nur eine besondere Art von Sport sind. Pornografie betrachtet Sex nur als ein Spiel.

Frauen sind Eigentum
Bilder von schnellen Autos mit darauf platzierten, knapp bekleideten Mädchen. Dahinter steckt die unausgesprochene Botschaft “Kauf mich und du bekommst sie dazu“. Hardcore Pornografie geht hier noch wesentlich weiter. Frauen werden so freizügig wie möglich und wie Ware in Katalogen dargestellt. Viele junge Männer denken sie hätten ein Recht auf Sex mit einem Mädchen, wenn sie dieses Auto gekauft haben und mit dem Mädchen ausgehen. Pornos vermitteln das Frauen käufliche Waren sind.

Der Wert einer Frau hängt in Pornofilmen von der Attraktivität ihres Körpers ab. Unattraktive Frauen werden in Pornos lächerlich gemacht. Solche Frauen werden als Hund, Wal, Schwein oder schlimmer bezeichnet. Sie passen nicht in das pornografische Bild einer perfekten Frau – allein ihr Körper zählt. Persönlichkeit, Verstand und Herz einer Frau sind völlig uninteressant.

Frauen haben Spaß vergewaltigt zu werden
“Wenn sie Nein sagt, meint sie Ja“. Das ist die typische Handlungsgrundlage für einen Pornofilm. Es wird gezeigt, wie Frauen vergewaltigt werden. Zuerst wehren sie sich, um dann Lust an der Vergewaltigung zu haben. Pornos lehren Männern Freude daran zu haben, Frauen aus Spaß zu verletzen und zu missbrauchen.

Frauen müssen gedemütigt werden
Pornos sind voller Hass gegen Frauen. Es wird auf hunderte krankhafter Arten gezeigt, wie Frauen misshandelt und gedemütigt werden. Pornografie fördert Hass, Verachtung und Respektlosigkeit gegenüber Frauen.

Bereits kleine Kinder sind Sexobjekte
Einer der pornografischen Bestseller ist die Nachstellung von Kinderpornografie. Frauen werden wie kleine Mädchen hergerichtet. Sie tragen Mädchenschuhe, Pferdeschwanz und einen Teddy im Arm. Die Botschaft der Bilder ist eindeutig: Es ist normal, dass Erwachsene mit Kindern sexuellen Kontakt haben. Dadurch wird der Pornokonsument dahin gebracht, Kinder als Sexualobjekte zu betrachten.

Prostitution ist toll
Pornografie zeigt ein aufregendes Bild von Prostitution. In Wahrheit sind viele Frauen, die in pornografischen Filmen mitspielen, weggelaufene Mädchen, gefangen in einem Sklavendasein. Viele von ihnen wurden sexuell missbraucht. Viele nehmen Drogen, um mit ihrem Schicksal überhaupt fertig zu werden.

Die gierige Pornoindustrie verdient an den zerbrechlichen Leben junger Frauen und macht Männer von ihren Produkten abhängig, damit sie Unmengen an Zeit und Geld ausgeben.

Mit Material von  DuEntscheidest.de

Kommentare:

Lupusmagnus hat gesagt…

Es mag für viele hier erschreckend sein, aber auch Frauen gucken Pornos.

Nicht jeder Porno fällt in die von ihnen genannten Kategorien FemDom z.B.

Was bitte haben Fotos im Bikini mit Pornographie zu tun?

Gerade auf einer christlichen Seite echauffiert man sich darüber das Frauen als minderwertig dargestellt werden? Das Frauenbild der Bibel ist doch alles andere als positiv.

Das einzige worüber sie sich bei Vergewaltigungen aufregen können wäre doch der Fall, dass hinterher nicht geheiratet wird so wie es die Bibel vorschreibt.

Damit entschuldige ich keineswegs Grausamkeiten gegen Frauen Vergewaltigung oder Kindesmissbrauch, aber auch hier muss man eben zum Teil differenzieren und nicht pauschalisieren.

Zwangsprostustion muss bekämpft werden, ebenso wie Armut und Gewalt gegen unwissende oder solche die keine Zustimmung geben können.

Es gibt aber eben auch Frauen die an so etwas ihren Spaß haben und dennoch völlig geistig gesund sind keine Drogen nehmen und ein geregeltes Leben führen.

Anonym hat gesagt…

"Das ist die typische Handlungsgrundlage für einen Pornofilm."

Wie kommen Sie darauf, dass Handlungsgrundlagen auch nur irgendwie konstitutiv für Pornos sein könnten? Handlung i.e. 'Plot' gibt es doch schon seit den 80ern nicht mehr. Ich habe das Gefühl, hier versucht jemand gegen etwas zu argumentieren ohne Ahnung von der Materie zu haben. Es ist ja vollkommen in Ordnung, damit nichts am Hut zu haben, auch, es nicht zu wollen. Aber unsinnig Schreckensbilder mit den falschen Farben an die Wand zu werfen macht nicht unbedingt glaubwürdig. Das riecht nach Sendungsbewußtsein ohne etwas substantielles zu sagen zu haben.

Grandloser hat gesagt…

Zum Anfang ein wahres Wort ja Sex sollte man so ausleben das man seine Psyche nicht verdreht das gilt aber auch für die unterdrückende christliche Scheinmoral. Und ja man kann mit jeden beliebig Sex haben wie man will man muss sich nur trauen.Interessanterweise werden hier die Kritikpunkte des Feminismus es aufgezählt obwohl doch Feminismus böse, gut wieder mal die Herkunft der Argumente leicht verdreht. Ansonsten wieder falsche Schlüsse und Verallgemeinerungen sowie Dinge die jeder mit wachen Geist sofort durchschaut. Das es in Porno nur um den Sex geht ist jetzt echt keine neue Erkenntnis. Des weiteren gibt es Pornos mit Handlung, nein Vergewaltigungen werden nicht gespielt, das ist in der Regel harter Sex, und Prostitution wird in Porno nicht direkt thematisiert.

Man merkt deutlich das der/die Autoren sich nicht wirklich eingehend mit dem Medium Pornographie beschäftigt haben, denn ansonsten hätten Sie sich nicht diese Mainstream Anfängerfehler geleistet. Aber gut neues Dauerthema nicht, und schön von den echten Problemen ala van Elzt ablenken...