Montag, 7. Oktober 2013

Entsetzlich: Auch in der Schweiz wird über Sterbehilfe für Kinder diskutiert

Belgien erwägt derzeit, Sterbehilfe bei Kindern zu erlauben. In der Schweiz wäre es theoretisch bereits möglich, Minderjährigen Hilfe zum Suizid zu leisten.
Das Strafgesetz verbietet die Beihilfe zum Selbstmord bei minderjährigen Personen nämlich nicht explizit. Die Sterbehilfeorganisation Exit leistet nach eigenen Angaben aber nur Erwachsenen Hilfe zum Suizid.



Bei der Beihilfe zum Selbstmord wird einer Person die tödliche Substanz vermittelt, die dieser ohne Fremdeinwirkung selber einnimmt. Das ist in der Schweiz gemäss Artikel 115 des Strafgesetzbuches nicht verboten, solange keine selbstsüchtigen Motive vorliegen. Die Frage der Minderjährigkeit wird nicht erwähnt.
Verboten ist in der Schweiz hingegen, jemandem einen tödliche Substanz zu verabreichen - auch wenn dieser das verlangt und es aus Mitleid geschieht. Sobel sprach sich am Freitag erneut dafür aus, dies künftig zu erlauben. Das Parlament hatte sich aber bereits 2001 dagegen ausgesprochen. 


Mit Material von Swissinfo

1 Kommentar:

ich hat gesagt…

es gibt volksgruppen denen nicht unsere möglichkeuten der früherkennung gegeben sind. die praktizieren diese art da ohne aufzeichnung soweit die erinnerung des volkes reicht.
ihr seid gegen früherkennung und kondstötung macht aber auch keinen besseren vorschlag zur klärung. ihr legt euer gutdünken fest. und alle sollen mitziehen.
gut dass ihr nicht mehr die kraft und das ansehen habt eure althergebrachten ideen den anderen als nueste erkenntnisse aufzudrücken.
wie weit geht religionsfreiheit?
diese frage sollte man sich öfter stellen. sich hinter dieses wort schützend zu stellen statt besseres wissen zu erforschen, zuzulassen oder die lebensweise anderer in misskredit zu ziehen ist nicht die feine lebensart. und sich hinterher noch über starkes befremden anderer aufzuregen ist nicht in der ordnung.
wo steht was in der bibel wie andere als die geschilderten führenden familien gelebt haben?
haben die nur nach dem willen ihrer zu bedienenden gelebt? wie weit waren sie zu selbständigem handeln fähig?
das wird alles im dunklen gelassen.
und wie manche führenden glaubensverfechter mit dem leben anderer umgesprungen sind das haben viele nicht überlebt.
warum sich hier über eine art der lenbensgestaltung wenn auch für sich nicht selbständig äußernde zu entsetzen finde ich nicht gut.
wie sollte man dieses problem angehen? was gibt es für möglichkeiten?
man kann an was glauben. doch besser ist etwas zu wissen. zumindest danach suchen.
wie will man streitpunkte ausschliessen wenn man nur in seinem engen eigenen glauben denkt?
wenn ich erlebe mit welchem stursinn menschen versuchen eltern zu werden wo schon von vornherein klar ist dass es für die nachkommen nicht gut ist. da sträubt sich alles. und das wird mancherorts auch noch als positives verhalten gewertet. das ist mehr als entsetzlich.