Montag, 21. Oktober 2013

Amazon der Zensurverletzung beschuldigt/Kindle-E-Books thematisieren Vergewaltigungen, Phädophilie und Inzest

(Pressetext/pte016/14.10.2013/13:56) - Das Technologieportal The Kernel http://kernelmag.com wirft Amazon vor allem in Bezug auf sein Lesegerät Kindle unzureichende Zensur vor. Den Angaben des Online-Magazins zufolge stehen insbesondere in der Rubrik der Laien-Autoren eine Reihe von E-Books zum Kauf bereit, die von Vergewaltigungen, Pädophilie und Inzest handeln. Darunter erregte zum Beispiel ein Buch mit dem Titel "Taking My Drunk Daughter" massive Aufmerksamkeit.

Keine Stellungnahme zu Vorwürfen

Als Reaktion auf die schweren Anschuldigungen haben sowohl Amazon als auch Konkurrent Barnes & Noble http://barnesandnoble.com und Kobo http://kobobooks.com Bücher, deren Titel oder Inhalte diese problematischen Thematiken tangieren, entfernt. Dennoch hat bis auf die Bestätigung, die von The Kernel genannten Bücher entfernt zu haben, keiner der genannten Anbieter bis dato Stellung zu den Vorwürfen des Online-Nachrichtendienstes bezogen.

Offiziell dürften auf den Amazon E-Readern eigentlich keine pornographischen Texte erscheinen. Denn in den Richtlinien des Online-Händlers heißt es: "Wir akzeptieren keine Pornografie oder anstößige grafische Darstellungen von sexuellen Handlungen." Dennoch schlägt laut einem BBC-Bericht die Suchfunktion allein durch das Eintippen harmloser Stichwörter diese ausdrücklich untersagen Inhalte vor, ohne dabei das Alter des jeweiligen Users zu überprüfen.

Unternehmen verdient mit Texten gut

Trotz der schnellen Reaktion des Unternehmens stellt dieser Verstoß eine Straftat dar, weil derartige Inhalte nicht ohne entsprechende Schutzmaßnahmen angeboten und aufgefunden werden dürfen. Erschwerend kommt hinzu, dass Amazon mit den betreffenden Texten Geld verdient hat. Denn ein gewisser Prozentsatz dessen, was die Amateur-Autoren für ihre Werke einnehmen, fließt zum Online-Händler zurück.

Kommentare:

666 hat gesagt…

Bla,Bla bitte Quelle und Beweise !

Anonym hat gesagt…

@ 666
Selbst bla, bla, bla!
Wahrscheinlich zu faul, um selbst zu recherchieren!
Ja, wenn man selbst in facebook verfangen ist, bekommt man mehrfache Scheuklappen!
Dieses dauernde Rumgestänkere von Ihnen, 666, ist ein absoluter Beweis für die Richtigkeit der Kernaussage des Artikels!

Old Geezer hat gesagt…

Wiedermal ein mit Verlaub, alberner Artikel.

Zum einen gibt es soetwas wie "zuwenig Zensur" gar nicht, immer nur zuviel!

Hier die Kinder zu leiten und aufzuklären, ist die Aufgabe der Eltern - die können das nicht auf Automaten abwälzen!
Zumal die Kinder zum Erwerb von Büchern online auch ein entsprechende Zahlungsmittel benötigen, welche i.d.R. nur geschäftsfähigen Bürgern (also den ELTERN) zur Verfügung steht.

Dann gibt es wohl kaum eine Genre, welches mehr von Amateur-Autoren frei, gratis, überall in Newsgroups und eigenen Seiten bedient wird - Amazons Einfluß hier ist überschaubar.

Dann ist Zensur immer so eine Frage des Standpunktes - z.B. kann man bei Barnes & Noble 'Mein Kampf' in etlichen Ausgaben und Übersetzungen; deutsche Moralvorstellungen und Zensurideen sind nuneinmal nicht international gültig.