Dienstag, 24. September 2013

Union verdankt Erfolg den christlichen Wählern

Zum Erfolg der Unionsparteien bei der Bundestagswahl am 22. September haben wesentlich Katholiken im Westen Deutschlands und Protestanten im Osten beigetragen. Das ermittelte das Forschungsinstitut infratest dimap im Auftrag der ARD.  


In der alten Bundesrepublik votierten 52 Prozent der Katholiken für die C-Parteien, in den neuen Bundesländern 44 Prozent. Dort stimmten 48 Prozent der Evangelischen für die Christdemokraten, im Westen waren es 40 Prozent. Von Konfessionslosen bzw. Angehörigen anderer Religionsgemeinschaften bekamen die Unionsparteien im Westen 30 und im Osten 32 Prozent.

Die SPD schnitt in Westdeutschland überdurchschnittlich gut bei Protestanten (31 Prozent) und Nicht-Kirchenmitgliedern (29 Prozent) ab. Im Osten erhielt sie von diesen beiden Gruppen jeweils 19 Prozent. Auch die Grünen lagen bei den westdeutschen Evangelischen und Konfessionslosen mit 9 bzw. 13 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Die FDP kam nur bei den westdeutschen Katholiken auf über 5 Prozent

Quelle: Idea in Christliches Forum

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Sie implizieren hier eine Schlußfolgerung, die nicht zwingend ist.
Aus Christ sein folgt nicht die Kirchenmitgliedschaft, und umgekehrt.

Es mag viele Christen geben, die die CDU nichts wegen des 'C's wählen, sondern wegen ihres Wirtschaftsprogrammes, Rechtsstaatsdefinition, Steuerpläne oder ihres sicheren Einzugs ins Parlament gewählt haben, obgleich sie aus religiösen Gründen heraus eher das Zentrum (Katholiban), die Grünen (Jesus-Freaks), die FDP (Calvinisten), die Linken (Pazifisten) oder die PBC (diverse fundamentalistische Gruppierungen) vorziehen würden.
Ebenso wie vermutlich mach ein aufrechter Christ Mutti die Stimme wegen Euro-Rettung oder Syrien-Position verweigert hat.

Ich sehe bei Ihnen immer wieder die Tendenz, die Bedeutung der Religion im Alltag überzubewerten.
Ich kenne stramm Katholische Familien, in deren Vor-Wahl-Diskussionen die religiöse Position der Kandidaten absolut keine Rolle spielte.

Silke Rothstein hat gesagt…

Die Frage,wie christlich wir Christen sind, habe ich ständig, Old Geezer.Wie konnte es passieren, dass Mutti als ehemalige FDJlerin und Studentin einer roten Uni und Anhängerin des Marxismus-Leninismus so glatt in die Führungsrolle rutschen konnte? Ihr Vater, der Herr Pfarrer, war eher ein Störer des Dialogs mit dem Westen, als ein Vermittler.Logisch wäre eine Mitgliedschaft bei der SPD oder der Linken gewesen.Diese gelernte sozialistische Propagandistin zeigt doch, wie leicht eine neue Identität ohne christliches Menschenbild mit christlicher Fassade möglich ist.Sie sagt aus Kalkül Nein zum Syrienkrieg und Ja zu einem Krieg mit UN-Mandat. Die Christen, die in Syrien von den vom Westen und Saudi Arabien finanzierten Islamisten abgeschlachtet werden, sind dieser pseudochristlichen Bilderberg-Agitatorin nicht wichtig.Ausgewählt wurde sie von den Bilderbergern. Macht um der Macht willen, das hat sie drauf.

ich hat gesagt…

"Die Frage,wie christlich wir Christen sind, habe ich ständig,..."
ihr sagen gibt antwort darauf dass sie es es nicht wissen. dageht es ihnen wie vielen christen. sie glauben es zu wissen.
versuchen sie mal daie menschen zu nehmen wie sie sind. nicht wie sie ihnen scheinen.
ich bin kein kein anhänger dieser frau und auch keiner ihrer meinung.
doch ich kann damit leben.
schlimmer sind die kleinen schranzen die sich aufspielen als wenn sie was wären. ihr geld in bestimmen umsetzen.
die werfen ihre meinung schneller um und immer zu ihrem vorteil.
übrigens gibt es schon genügend pfarrer außerhalb der csdu.
und christliche fassade? die habe ich zur genüge in orten bei und auf baustellen in den alten bundesländern kennen gelernt.
wie eine meinung zu werten ist haben wir hier vor der wende erkennen müssen und die richtigkeit unserer sicht nach der wende dann größtenteils bestätigt gefundem.
blicken sie mal auf den umgang mit einigen politikern in den altbundesländern. wurden diese etwas zeitgemäß und blieben nicht so nachplappernd wurden sie auch in die tonne gekloppt.
besorgen sie sich mal die 10 gebote der jungen pioniere und vergleichen sie diese mit ihren 10 geboten.
leider haben beide - junge christen und junge pioniere - diese gebote mit steigendem alter vergessen zu leben und umzusetzen. dafür fanden und finden sie wunderbare begründungen.
komisch ist nur dass nichtchristen oft mehr über den glauben und wissen als glaubende.
Wie christlich sind Christen? Oder ist vieles nur Fassade?
was sie vorleben lässt mich bleiben wer und wie ich bin. da darf ich dann unverblümt sagen: wissend und ehrlich.
sie hatten vergessen zu erwähnen dass sie auch außerhalb der ddr studiert hat.
und nun der vergleich: Zum Beispiel Merkel kontra von Braun!
wogegen sie sind ist ersichtlich. was wir wollen oder sollen leider nicht.
da halte ich es mit Adenauer:
Dekm,dakm.
vor der wende war das mein motto eigener schöpfung. heute gebe ich es lieber als zitat. erspart diskussionen.
schauen sie in den spiegel.
gesicht oder maske ist hier die frage.