Mittwoch, 11. September 2013

Stellungnahme des Bundeskanzleramts zur gegenwärtigen Abtreibungspraxis in Deutschland

Anlässlich einer Initiative der Aktion von SOS LEBEN schrieb das Bundeskanzleramt an eine Teilnehmerin folgende Stellungnahme:


Kommentare:

avo hat gesagt…

Echt spitzenmäßig solche, der Allgemeinheit früher vorenthaltenen, Dokumente. Nun gut, ich verhehle nicht, AUCH dieser Regierung zu mißtrauen, welche nicht das Grundgesetz, sondern SELBSTERNANNTER Staatsräson als Ziel präsentiert.
P.S. Mein Gott, was waren das damals für Kulturbereicherer in der Ex-Sowjetzone!!!!!!!!!!:

https://www.youtube.com/watch?v=84CHRdPIkHE
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Old Geezer hat gesagt…

@avo:

Sind Sie jetzt geknickt, daß es eine VOLKSpartei wagen kann, nicht IHRE PERSÖNLICHEN esoterischen Vorstellungen ins Zentrum ihrer Politik zu stellen?

Tja, da haben sie es in der Deutschen Demokratischen Republik tatsächlich mal durchgezogen, die Kirchen nach ihrem historischen und aktuellen Wert für die Gesellschaft zu bewerten - und diese sind durchgefallen.
Kann halt man vorkommen, wenn man nur mit leeren Versprechen handelt und diese nur mit Märchen bewirbt, und zudem in der Geschichte als ewiger Steigbügelhalter für Autokraten wie Tyrannen unangenehm aufgefallen ist.


Der Chorleiter hat gesagt…

Es gab Zeiten, in der Engelmacherinnen ihr Unwesen trieben. Weil es mehr Geld gab, bei den Herrschern, Begnadeten und Kirchlichen öfter und vorsichtiger.
Dort trifft das Wort "Abtreibung" wohl zu.
Die freie Entscheidung der Frauen und der Familien zur Unterbrechung der Schwangerschaft ist ein ander Ding.
Wir sollten es in diesem Sinne nicht abwegig behandeln, nämlich eine Seite: "Verbieten", andere Seite: "Is ja herrlich! Mach mal!."
Ich gehöre keiner der Seiten an, denke aber, mit Verstand in meiner Umwelt zu agieren.
Doch was sind die größten Hindernisse?
Leichtfertigkeit seitens der nicht Denkenden und mangelnde Hilfe der Gesellschaft. Als Gemeinde und als Arbeitgeber.
Würde die religiöse Seite, die schon immer existierende Art nicht nur weiterhin verbieten wollen - ohne damit je etwas entscheidendes erreicht zu haben - sondern für ein akzeptables, ethisches Vorgehen der heutigen Zeit näher zu rücken, wäre der Menschheit mehr geholfen.
Käme dann noch die Gesellschaft mit oben und unten den Müttern und ihren Rindern finanziell entgegen, bräuchten wir bald nicht über Geist und Ungeist einer Schwangerschaftsunterbrechung oder Abtreibung reden.
Die einen sind und bleiben, so scheint es, so lottrig, wie bisher. Und die anderen so wirkungslos belehrend.
Würden sich Religionen die gleichen Sorgen um den Menschen machen wie um einen Gedachten, wäre das schon ein guter Anfang.
Doch die Meinungen von avo und Old Geezer zeigen die Unterschiede auf.

ich hat gesagt…

und nu? ab in den ring oder anderweitig ausfechten lassen?
ich denke dass eine aussprache zwischen beiden nichts bringen würde.
was tun?
gut dass ich nicht offiziell darüber abstimmen muss. wenn man schon recht hat ist man froh es nicht mit ganzer gewalt durchsetzen zu müssen.