Donnerstag, 26. September 2013

Österreich: Abtreibungen von Kindern mit Fehlbildungen nehmen zu

Laut Informationen von “Standard.at” nimmt die Anzahl der Abtreibungen von Kindern mit Fehlbildungen stetig zu.

Grund dafür sei die frühzeitige Diagnose und anschließende Abtreibung des Kindes, erklärten Ärzte der Universitätsklinik Innsbruck am Mittwoch gegenüber den Medien. "Viele dieser Abtreibungen passieren aber im Unwissen über Behandlungsmöglichkeiten und chirurgische Maßnahmen", fügte Anton Schwabegger stellvertretender Direktor der Klinik für plastische Chirurgie hinzu.

Die frühzeitige Diagnose von Fehlbildungen durch Ultraschalluntersuchungen und sonstige vorgeburtliche Diagnosemethoden ist der Grund für die gestiegene Anzahl von Abtreibungen aufgrund eugenischer Motive.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Bitte schlagen Sie mal nach, was 'Eugenik' bedeutet.

Wenn eine Familie sich gegen ein behindertes Kind entscheidet, z.B. weil sie befürchten, das nicht zu schaffen, dann ist dieses KEIN eugenisches Motiv.

Wenn hingegen ein Staat die Reproduktion von Eltern aufgrund deren Krankheitsgeschichte oder Stammbaum einschränkt oder fördert, bzw. mandatorische Kontrollen der Frucht fordert und daraus folgend Abtreibungen aktiv fördert; ...das IST dann Eugenik.

(Auch z.B. eine Finanzierung von Abtreibungen bei Teenager-Schwangerschaften hat nichts mit Eugenik zu tun.)

ich hat gesagt…

es gibt andere völkerschaften auf der erde die die möglichkeiten der früherkennung nicht haben nicht nutzen können. das führt zu kindstötung mit dem anspruch so die ehre des kindes zu würdigen. es wird nie ein volles selbständiges mitglied der menschengemeinschaft. das hat keine mensch verdient.
schau ich mich viel in der welt um. doch solche engstirnigkeiten wie in den einzelnen zu religionen geführten denkweisen gibt es nur bei denen.
Skandalös, das Lieblingswort eines hier Artikel produzierenden Herren, wäre für die hier gezeigte Anprangerung gegeben.
Dass es Zeiten gab, in denen die christliche Vorgehensweise zu Völkermord und Hinrichtungen geführt hat wurde aber schnell vergessen.
ein macher hat ein ziel. verlierer haben ausreden.
und das ist hier schon durch die einfärbung zur populistik durch das wort "Abtreibung" gegeben.
würde Herr von Gersdorff im zölibat leben wäre die weiterführung dieser denkweise wenigsten erbtechnisch unterbrochen.
erkenntnisse hervorbringen sie nicht nutzen und zu verbessern gab es nicht einmal in der hochzeit der muselmanen. doch christliche wissenschaftler haben deren erkenntnisse - auch unter androhung von tod - für uns genutzt.
wahrscheinlich gab es schon in frühere zeiten mehr möglichkeiten gesunde kinder zu zeugen und zu gebären. würde mich nicht wundern wenn das wieder mal publik wird und die verhinderer solcher art bekannt würden.
und ich sage nicht einmal wem ich solches zutrauen würde denn eine spekulation ist kaum beweiskräftig genug.
gibt es eigentlich einen chirurgen für psychische behinderungen? oder langt da die rote coach?