Montag, 2. September 2013

Berlin-Kreuzbergs militanter Atheismus: Verbannung religiöser Feste aus der Öffentlichkeit

(Christliches Forum) In der “B.Z.” aus Berlin vom 30.8.2013 berichtet Gunnar Schupelius über ein offenbar seit dem 10. August geltendes Verbot religiöser Feste im Berliner Bezirk Kreuzberg, was konkret bedeutet, daß z.B. Weihnachtsmärkte untersagt sind.

Hierzu die B.Z.: “Das bestätigte der zuständige Stadtrat Peter Beckers (SPD) am Mittwoch im Bezirksparlament (BVV) in seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage des CDU-Politiker Timur Husein.”

Geplant sei für die Zukunft, religiöse Feste  -  seien sie christlich oder islamisch -  nur noch an einem bestimmten Platz zu genehmigen, der noch gesucht werde.

Der BZ-Redakteur äußert sich kritisch über diese Verbannung des Religiösen, was in einer dazugehörenden Online-Umfrage die Zustimmung von über 2/3 der Teilnehmer findet.
Zudem hat sich die Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg noch etwas weiteres einfallen lassen, wie Redakteur Schupelius berichtet:

“Erst vor wenigen Tagen hatte ich erfahren, dass die Ehrenmedaille des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg nicht mehr für Verdienste innerhalb einer Religionsgemeinschaft verliehen werden darf. So hatten es Grüne, Linke und Piraten beschlossen. SPD und CDU hatten sich dagegengestemmt, waren aber unterlegen.”

Laut BZ fragte SPD-Stadtrat Beckers scheinbar erstaunt zurück: “Warum müssten religiöse Feste in der Öffentlichkeit gefeiert werden?”

Der Journalist hakte unverdrossen nach: “Aber der Karneval der Kulturen, die Biermeile, das Straßenrennen auf dem Mehringdamm, die schwul-lesbischen Feste werden nicht angetastet?  -  Nein, die hätten eine lange Tradition im Bezirk.  -  Ich muss lachen: Eine lange Tradition haben Weihnachten und Ramadan erst recht.”

Kommentare:

666 hat gesagt…

Atheismus muss sich auf der ganzen Welt verbreiten,selber denken und sich nicht auf ein dämliches Buch verlassen in dem nur Märchen stehen !

Zeitgenosse hat gesagt…

@ 666
Sie sind wohl auch in Kreuzberg zu Hause:
Gegen alles Christliche, für alles "Fortschrittliche", was sexuelle Konstellationen betrifft, für jede auch noch so perverse Art von Fortschritt.
Fortschritt kann auch bedeuten: Man schreitet fort von etwas, was sich in der Vergangenheit als wertvoll für das menschliche Dasein bewährt hat.
Menschen, die glauben, sie könnten sich ihre Lebensart völlig nach Lust und Laune zurechtflicken, ohne irgendwelche moralische Verpflichtungen, scheitern alsbald an sich selbst!

Old Geezer hat gesagt…

Der Titel ist mal wieder reißerischer als die Realität!

Es soll keine 'wilden' religiösen Feiern mehr geben - vermutlich weil diese bereits zu Provokationen genutzt wurden oder zu Streitereien geführt haben, sondern nur an einem von der Polizei dafür als geeigneten betrachteten und für keine andere Religion besonders sensiblen Platz.
Nichts anderes wird in Nordirland bei katholischen oder evangelischen Prozessionsmärschen auch gemacht.

Und daß staatlichen Ehrenmedallien für Bemühungen um die Gemeinschaft ALLER Staatsbürger nicht für Bemühungen nur um eine kleine, abgeschlossene Gruppe vergeben werden können, ist eigentlich naheliegend.

Anonym hat gesagt…

Nur mal zur Information, die Email die ich heute auf Anfrage dieses Fakes oder nicht Fake bekommen habe. Bevor hier alles moeglichen veroeffentlicht wird, lieber erstmal selbt nachfragen an Ort und Stelle. Von: Beckers, Peter
Gesendet: Dienstag, 3. September 2013 17:47
An: Stadtrat.Beckers
Betreff: Weihnachten

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei die Pressemitteilung der Bürgermeisterin für das Bezirksamt Ihnen zur Kenntnis und zur Klärung Ihrer Fragen.

Fazit: Weihnachten wurde und wird nicht abgeschafft. Auch dieses Jahr wird es wie im vergangenen Jahr und den Jahren zuvor Weihnachtsmärkte und Weihnachtsfeiern geben.

Vielen Dank auch denjenigen, die sich mit viel Humor an mich gewandt haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Beckers

Bezirksstadtrat für Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport

Stellvertretender Bezirksbürgermeister

Frankfurter Allee 35-37, 10247 Berlin, Raum 5204

Fax: 90 29 8- 41 82, Telefon: 90 29 8- 48 25

Stefan Wehmeier hat gesagt…

Noch sind Sie religiös, unabhängig von "Glaube" oder "Unglaube".

Die Rückkehr ins Paradies

Jetzt sind Sie es nicht mehr. Es sei denn, die Religion hat Ihren Restverstand so weit geschädigt, dass es etwas länger dauert. Ist nicht schlimm. Bei den meisten dauert es etwas länger.