Dienstag, 13. August 2013

Unfassbar: Bundesfamilienministerium lehnt Internetsperren generell ab

Über Twitter meldete das Bundesfamilienministerium, dass es "generell Internetsperren" ablehnt.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen setze sich noch für Sperren ein, um den Zugang zu Kinderpornographischen Seiten zu blockieren. Auch Großbritannien wird Internetsperren einführen, um illegale Inhalte unzugänglich zu machen.

Doch in Deutschland soll wohl alles im weltweiten Netz zugänglich sein. So schrieb das Bundesministerium in Twitter: "Wir lehnen Internetsperren generell ab". 

Die Aktion "Kinder in Gefahr" wird diese Beschränkung des Jugendmedienschutzes nicht akzeptieren und dagegen protestieren.

Tweet kann hier gelesen werden:





Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Tja, die habe halt kapiert, daß diese Technologie nicht wirklich funktioniert, das Kind mit dem Bad ausschüttet, und zudem größere Rechtlich Probleme mit sich bringt.

Sorry für alle erziehungsfaulen Eltern, das müßt Ihr ebenso wie die Verkehrserziehung und die Aufklärung doch noch selber machen...

WÄCHTER hat gesagt…

Dies Haltung der Regierung ergibt nur einen Sinn, wenn man erkennt, welche wirklichen Interessen diese Regierung hat, bei der Vorgängerregierung waren es die selben, ... ... na?? was meine ich wohl??

Grandloser hat gesagt…

Na Wächter was meinen Sie denn sagen Sie es mal ruhig, oder sind Sie zu Feige? immer nur Andeutungen sind keine Argumentationsgrundlage.

Und ich stimme Old Geezer zu die von der Leyen hat mal dazugelernt, nach ihrem Stoppschild Debakel....

Anonym hat gesagt…

Das Internet ist unserer Politik schon lange ein Dorn im Auge. Die Sperrung bestimmter Seiten ist sicher richtig. Die Einrichtung dieser (Sperr-)Technik bedeutet dann aber auch, dass der erste Schritt in Richtung Zensur getan wurde.

Wir haben rechtliche Möglichkeiten die Sauereien im Netz zu beenden. Wir nutzen sie nur nicht.

grandloser hat gesagt…

PS: Wächter Sie sind mir noch eine Antwort im Gomez Artikel Schuldig oder geben Sie mir recht?

Old Geezer hat gesagt…

@WÄCHTER:

Ja, was denn nun?
Mal Butter bei die Fische!

@Anonym:

In Punkto Zensur haben Sie zwar theoretisch recht, aber:
ES GIBT DIESE MÖGLICHKEIT EINFACH NICHT!
Exakt solchen Angriffen vorzubeugen diente die Grundstruktur des ARPANETs, und auf diesen fußt das Internet noch heute.

Besorgen Eltern bleibt der heimischen Contentfilter, aber der funktioniert eben nur am eigenen Router/PC und erfordert vom Erziehungsberechtigten viel Kenntnis und ein gerüttelt Maß an Wartungsaufwand.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

...oder Black- bzw. Whitelists, weniger Trickreich, aber noch mehr täglicher Arbeitsaufwnad, diese aktuell zu halten.

Anonym hat gesagt…

Die Sperrung pornographischer Seiten hat nichts mit Zensur zu tun. Pornographie verstößt gegen die Menschenwürde. Nach Artikel 1 des Grundgesetzes hat alle staatliche Gewalt nicht nur das Recht, sondern die Pflicht, die Menschenwürde zu achten und zu schützen. Da Artikel 1 des Grundgesetzes unmittelbar geltendes Recht ist, muß der Staat solche Seiten sperren und die Pornographie bekämpfen, er tut es aber nicht, denn alle Parteien haben im Jahre 1973 der Freigabe der Pornographie zugestimmt, Helmut Kohl sogar mit der Begründung den Jugendschutz verbessern zu wollen. Keine Frage: Das Grundgesetz gleicht immer mehr einem Schweizer Käse, wobei die Löcher mehr Substanz haben als der Käse selbst. und unsere Politiker? Kann man getrost den Hasen geben, denn sie sind durch und durch vergrünt.

Anonym hat gesagt…

Wäre der Vatikan mit seinen Archiven etwas umgänglicher, würden seit frühester Zeit Unterlagen zur Pornographie finden, denn diese begleitet Macht und Glauben in alter wie in neuer Zeit.
So ich kann dieser Äußerung:
"Pornographie verstößt gegen die Menschenwürde."
nichts abgewinnen.
Wie mit der Freiheit von Satire ist es hier bestellt. Das Wie und das Denken bringen die Freude oder den Verdruss, die Normalität und das Amoralische.
Es ist immer besser mit den Dingen des Lebens vernünftig umzugehen als einfach ein Verbot auszusprechen. Dieses sollte immer eine konkrete Ausnahme sein.
Es sind seit der Mensch die Welt bevölkert schon so viele Verbote umgangen worden, dass man sich langsam mal etwas besseres einfallen lassen sollte.

Anonym hat gesagt…

Was seitz ihr eigentlich für kranke Fundamentalisten kommt ins 21 Jahrhundert oder geht zurück ins Mittelalter!

666 hat gesagt…

Wer schützt unsere Kinder eigentlich vor euch ? Zenursela hat einen da Waffel, genau wie ihr ! Ihr wollt alles sperren was nicht in euer eigenes kleines Weltbild passt,genau wie die Spinner von AZK oder Klagemauer.TV !

Dalian hat gesagt…

Scheinbar lernt die Politik. Ich machs jetzt mal wie der liebe Wächter: "Wieso fordern ihr eigentlich Sperren, wieso fordert ihr keine Löschung da wo sie möglich ist? Na na dämmert es..."

Gruselig wie zurückgeblieben einige sind.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Wieso soll Pornographie gegen die Menschenwürde verstoßen?
Können Sie das argumentativ herleiten?

Grandloser hat gesagt…

An Anonym mit der menschen unwürdigen Pornographie, seit 1973 legalisiert und Sie haben noch nicht mal eine Klage dagegen geschafft? Persönlich können Sie dies ruhig ablehnen.
Ihre Ablehnung ändert nichts daran das Sie momentan nicht gegen die Menschenwürde verstößt, und auch nicht gelöscht werden kann, da das Internet dazu ist es zu groß und zu unkontrollierbar ist. Dann sollten die lieben Eltern mal sich um ihre Kinder kümmern und aufpassen wohin Sie surfen, denn hier wird doch immer noch mehr Elternrecht geschrien und auf einmal soll es der böse grünsoziallistische Staat richten? Entscheidet auch mal.

avo hat gesagt…

Die lobenswerte Initiative "Kinder in Gefahr" sollte AUCH folgendes UNBEDINGT beachten!:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/08/08/das-ende-des-freien-internet-die-zensur-kehrt-nach-europa-zurueck/

P.S.
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lavabit-E-Mail-Anbieter-von-Edward-Snowden-schliesst-und-protestiert-1932723.html
P.P.S.
Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Anonym hat gesagt…

Die GEZ hat eine einfache Lösung, die man ganz einfach übertragen könnte: Wer ein Gerät besitzt, das öffentlich-rechtliches Programm empfangen kann muss zahlen. Ganz egal ob er das Programm nutzt oder nicht.

Wer Kindern Pornografie zugänglich macht, macht sich strafbar.

Die Medien haben sich verändert, statt der VHS Kassette oder DVD sind es heute eben auch alle Geräte von Smartphone, Tablet, PC oder auch TV Gerät mit uneingeschränktem Internetzugang.

Das Internet kann man nicht kontrollieren, aber die "Hardware".

Darum sollte man keine Unterscheidung machen, ob man einem Kind eine Porno DVD überlässt oder ein Smartphone, egal ob das Kind das Programm dann nutzt.

Da man sein Kind nicht im verantwortungsbewussten Elternhaus einsperren kann sollte dieser Straftatbestand durch eine strenge Strafverfolgung ins Bewusstsein aller Erwachsener zu bekommen sein.

Erwachsene können so weiter frei surfen, müssen sich aber ihrer Verantwortung, egal wie locker Sie das persönlich sehen, bewusst werden.

Die Internetpornoindustrie würde jedoch einen Großteil Ihrer Stammkundschaft verlieren.