Samstag, 24. August 2013

Selektionsverfahren gegen Down Syndrom von LifeCodexx 6000 Mal angewendet

Seit Einführung des umstrittenen pränatalen Bluttests zur Ermittlung einer Trisomie 21 (Down-Syndrom) bei ungeborenen Kindern haben laut Angaben des Herstellers LifeCodexx fast 6.000 Schwangere die Möglichkeit einer derartigen Untersuchung wahrgenommen.

Die Zeitungsberichte (FAZ, Handelsblatt, Süddeutsche u.a.) schweigen über die Anzahl der Kinder, die daraufhin abgetrieben worden sind.

Ebenso wird kaum auf die Verletzung des Lebensrecht der ungeborenen Kinder hingewiesen.

Verfügbar ist der Test seit August 2012. Zunächst ließ sich damit nur die Trisomie 21 nachweisen, seit Anfang des Jahres kann der Test auch die Trisomien 13 und 18 erkennen. Fast jeder zweite Bluttest sei von deutschen Praxen und Kliniken in Auftrag gegeben worden, hieß es bei LifeCodexx. Etwa ein Viertel der Blutproben sei aus der Schweiz und ein weiteres Viertel aus anderen europäischen Ländern gekommen.

Viele Lebensrechtsorganisationen protestierten gegen die Einführung des Verfahrenes von LifeCodexx. Inzwischen kommen weitere – um Teil effizientere - Verfahren auf den Markt. Dadurch wir die Selektion von behinderten Menschen immer engmaschiger.

Die Aktion SOS LEBEN hat sich mehrmals gegen diesen Angriff auf das Leben der ungeborenen Kinder ausgesprochen.

1 Kommentar:

Grandloser hat gesagt…

Na der Artikel sagt nur aus das es genutzt wurde um eine Krankheit festzustellen, nicht das aufgrund dieser Abgetrieben wurde. Ich fasse also zusammen, Sie kritiieren die Vernunft und (Vor)Sorge der Eltern um die Gsundheit ihrer Kinder? Wenn das gelebte Christenutm sein soll kann ich verstehen das die Kirche in Deutschland niemand mehr ernst nimmt.