Freitag, 23. August 2013

Am 21. September 2013 ist der „Marsch für das Leben“ in Berlin

Beginn um 13.00 Uhr mit Kundgebung vor dem Bundeskanzleramt.

Weitere Informationen: Marsch für das Leben

Kommentare:

Lebensfreude hat gesagt…

Ich sollte vor 52 Jahren abgetrieben werden, was jedoch technisch missglückte.
Noch heute erfreue ich mich bester Gesundheit.
Zwei Geschwister nach mir überlebten diese Prozedur leider nicht.
Meine Eltern wurden damit nicht fertig und begannen zu trinken.

Übrigens wurde bei unserem dritten Kind eine Behinderung vorausgesagt. Außer mal einer kleinen Erkältung erfreut er sich stehts bester Gesundheit.
Es wäre schön, wenn diese Beispiele den Menschen eine Botschaft wären.

Grandloser hat gesagt…

Nicht missverstehen, aber vermutlich hätten ihre Eltern mit einer weniger rigiden und unterdrückenden Sexualmoral die heutigen Probleme nicht. Kondome gab es schon vor 50 Jahren, und ohne Schwangerschaft kein Trauma. Das Wissen über Zeugung und Verhütung gab es auch , es hätte nur offen angewendet werden müssen. Stattdessen wurden oder wären ihre Eltern auch noch Gesellschaftlich ausgegrenzt worden wenn diese einen bestimmten Schein nicht gehabt hätten, alles Probleme die so heute nicht mehr in der extremen Form von damals auftreten. Denken Sie mal nach warum .

Lebensfreude hat gesagt…

Lieber Grandloser,

Sie haben mich anscheinend nicht recht verstanden. Ich bin gegen Eutanasie.
Im Gegensatz zu meinen Eltern habe ich jedes Kind als eine Gabe Gottes begrüßt. Diese Begrüßung begann bereits am ersten Tag, als wir von der Empfängnis erfuhren.

Ihre Haltung zum Leben scheint mir mehr vom Spaßfaktor, als von der Achtung jeden Lebens geprägt zu sein.

Die notwendige Aufgeklärtheit, die Sie ansprechen, kann natürlich auch zu einer verantwortungsvollen Familienplanung führen. Aber eben nicht nur. Vielmehr führt sie aus meiner Sicht zu einem zügelloserem, unverbindlicherem Leben, in dem alles "machbar" erscheint. Nur die Geschädigten speit die Gesellschaft heute, genauso wie vor 50 Jahren, einfach aus.
Meine Mama kann ohne Antidepressiva nicht mehr leben. Das ist ein Skandal.

Wir brauchen als Menschen ein Miteinander. Ich lade Sie ein, dazu beizutragen, weil ich Hoffnung für Sie habe. Wenn Ihnen einst die Augen aufgehen, werden Sie ein hervorragender Streiter für das Leben sein. Darauf freue ich mich schon jetzt.

Grandloser hat gesagt…

Hallo Lebensfreude, ich habe auch Respekt vor dem Leben, soviel das ich gar nicht zulasse des beendet werden muss. Und da setzen die Verhütungsmittel wie Kondom und Pille ein. Hätten ihre Eltern darüber verfügt oder dies nutzen können hätten Sie nicht illegal abtreiben müssen. Den nach ihrer Aussage spielte sich so ziemlich um 1961 ab, etwa 13 Jahre vor der Legalisierung der Abtreibung. Hätte ihre Mutter so verhüten können, hätte sie nicht zur Engelmacherin ohne Nachsorge oder in die Niederlande fahren und die psychischen Probleme daraus resultierend wahrscheinlich nicht. Daher sollte jeder der sich Lebenschützer nennt Verhütung vorbehaltlos unterstützen. Leider gehen Sie davon das Sex nur der Fortpflanzung dient, aber dabei vergessen Sie das der Mensch das einzige Lebewesen ist welches vom Trieb entkoppelt Lust empfinden kann. Wenn er damit gut umgeht in dem Verhütet ohne das leben entsteht ist, ist es nicht zügellos sondern der Verantwortungsvollste Umgang von allen.

Lebensfreude hat gesagt…

Lieber Grandloser,

dann muss ich wohl doch etwas weiter ausholen.
Ich bin ein ehemaliger DDR Bürger. Die Pille hätte es für meine getöteten Geschwister gegeben.(1969 und 1973) Auch die Tötung wurde bei meinen Geschwistern legal und medizinisch nach den Regeln der Kunst ausgeführt. Ich habe nur überlebt, da der Selbstversuch gescheitert war. Ich bin nicht katholisch und finde Geschlechtsverkehr ohne Fortpflanzung nicht verwerflich. Nur eine Abtreibung von bestehendem Leben macht die Frau und den Arzt zu Mördern. Das gilt uneingeschränkt auch für vermeintlich behinderte Kinder. Ich hätte einen gesunden Sohn umbrigen lassen, wenn ich auf die Ärzte und mein Umfeld gehört hätte. Übrigens ist die Abtreibung in der BRD nicht legal, sondern unter der Bedingung einer vorherigen Beratung lediglich straffrei. Diese scheinheilige Gesetzgebung erinnert mich sehr an das Vorgehen von Pontius Pilatus?
Ich wünschte so sehr, dass Sie aus ihrer Scheinwelt erwachen. Sie haben das Zeug dazu!

Lebensfreude hat gesagt…

kleiner Zusatz
sollte die Abtreibung in der DDR auch erst ab 1974 scheinlegal gewesen sein, war meine Mutter wohl doch bei einer Engelmacherin. Das traue ich mich sie aber gar nicht zu fragen. Das wäre ja schrecklich.

Grandloser hat gesagt…

Hallo Lebensfreude, das Sie im Osten geboren sind ist ein interessanter Fakt, da dort wesentlich offener mit Sexualität und Verhütung umgegangen wurde und wird. Aber erstmals zu ihren Nachsatz, in der DDR wurde die Abtreibung 1950 in engen Grenzen erlaubt und 1972 nach heutigen verfahren endgültig erlaubt. Zu den Satz mit den Mördern, es mag das es nur straffrei ist, aber dadurch ist der Arzt kein Mörder da es nicht als Mord gewertet wird. Der Arzt hat auch die Gewissensfreiheit und muss gar nichts machen. Des weiteren wird der Embryo in einem Stadium abgetrieben in dem er ersten nichts lebensfähig ist, und nur über rudimentäre Wahrnehmung verfügt. Diese Punkte wurden besonders bei der Schaffung des Gesetzes beachtet und sogar nachgebessert. Und innerhalb der des Gesetzlichen Rahmen ist Abtreibung legal. Zur Scheinwelt, ihre Mutter hat versucht Sie ohne Arzt selbst abzutreiben fragen Sie mal warum ? Was waren ihre Gründe? Und ganz ehrlich lieber ein Zellhaufen der nur über eine geringe Wahrnehmung verfügt, abtreiben als das Kind nach der Geburt zu töten oder ins Heim zu geben, das ist immer noch menschlicher als letzteres.