Donnerstag, 4. Juli 2013

Universität Potsdam führt weibliche Anrede ein

An der Universität Potsdam werden Dozenten künftig nur noch mit der weiblichen Form angesprochen. Darauf einigte sich der Senat in seiner Geschäftsordnung, wie die Potsdamer Neuesten Nachrichten berichten. Die Anrede „Professorin“ oder „Rektorin“ gilt nun für beide Geschlechter. Die Arbeitsgruppe für eine „geschlechtersensible Sprachreform“ hätte sich für diese Variante entschieden, da „nach Jahrhunderten einer vom patriarchalischen Denken geprägten Sprache die Zeit reif für eine durchgehend weibliche Bezeichnung ist“. Nach Vorstellungen des Senates soll die Sprachverordnung Vorbildcharakter für andere Satzungen der Universität besitzen.

Die Potsdamer folgten damit der Universität Leipzig, die als erste deutsche Hochschule Dozenten oder Studenten prinzipiell als „Dozentinnen“ oder „Studentinnen“ ansprechen will. „Mir fehlt einfach die Phantasie dafür, daß die Männer unter der neuen Sprachregelung leiden könnten“, verteidigte die Leipziger Rektorin Beate Schücking die Maßnahme gegenüber der Süddeutschen Zeitung. „Wir Frauen haben uns doch auch daran gewöhnt, daß man uns als Frau Professor anspricht.“

An dem Spracheingriff wurde innerhalb der Leipziger Universität allerdings schon massive Kritik geübt. Die Juristische Fakultät hatte bereits angekündigt, die Verordnung nicht zu übernehmen. „Kein männlicher Student der Juristenfakultät Leipzig muß damit rechnen, als ‘Studentin’ angesprochen zu werden“, versicherte ihr Dekan Christian Berger. Der Hochschulleitung empfahl er die Rückkehr zur ernsthaften Arbeit.

Quelle: Junge Freiheit

Kommentare:

Herbert Jacobi hat gesagt…

Wohin der Genderwahn führt und wie aktuell doch die Bibel ist:
"Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden." (aus Römer 1)

Heinz.H. hat gesagt…

Das Akademiker ja manchmal etwas abgedreht sind gehört halt zum "höheren Bildungsniveau". Aber das gleich der ganze Senat so bescheuert ist und eine Sprachregelung zulässt,die man keinem nachdenkenden Kindergartenkind zumuten kann , lässt für die Zukunft Deutschlands nichts gutes erwarten.Das berühmte Zitat von Minister Westerwelle mit der spätrömischen Dekadenz usw. trifft wohl eher auf die obere Bildungsschicht zu , statt auf die von ihm diskriminierte Zielgruppe von Sozialhilfeempfängern.Nachdem der kalte Krieg vorbei ist und uns keine Raketen mehr direkt bedrohen , sind wir auf dem Weg an unserem eigenen Mist zu ersticken.

asdada hat gesagt…

Wohin der Genderwahn führt und wie aktuell doch die Bibel ist:
"Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht Aion gold and http://www.aionkinahgold.com/ als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für Weise hielten, sind sie zu Narren geworden.