Montag, 15. Juli 2013

Der Fernsehkonsum in Deutschland steigt – besonders in den neuen Bundesländern

Eine Auswertung des Mediendienstleisters Media-Control zeigt, dass die Deutschen ab dem 14. Lebensjahr, im ersten Halbjahr 2013 im Durchschnitt 242 Minuten vor dem Fernseher saßen. Die Deutschen sehen also im Schnitt vier Stunden fern pro Tag.

Stärkster Fernsehkonsum in den neuen Bundesländern

Mit durchschnittlich 304 Minuten pro Tag sitzen die Bewohner von Sachsen-Anhalt deutschlandweit am längsten vor dem Fernseher. Mit einem Zuwachs von 16 Minuten nahm der Fernsehkonsum in Sachsen-Anhalt auch am zweitstärksten zu. Generell lässt sich feststellen, dass in den neuen Bundesländern deutlich mehr ferngesehen wird als in den alten. Der durchschnittliche Fernsehkonsum liegt in allen östlichen Bundesländern über dem deutschen Durchschnitt.

Eine Analyse der Bundesländer zeigt, dass der Fernsehkonsum in Schleswig-Holstein am stärksten zunahm. Im nördlichsten deutschen Bundesland schauten die Bewohner mit 239 Minuten im Schnitt täglich 19 Minuten länger fern als noch im Vorjahr. Dennoch liegt Schleswig-Holstein noch unter dem deutschen Durchschnitt.

Wie auch im Vorjahr sind es die südlichen Bundesländer, in denen am wenigsten der Fernseher eingeschaltet wird. Beim durchschnittlichen Fernsehkonsum belegen die Länder Baden-Württemberg mit 211 Minuten und Bayern mit 220 Minuten die letzten Plätze.

Mit Material von inside-digital.de

Kommentare:

VäterPower hat gesagt…

2 Dinge sind zu unterscheiden.

Nach der Wende wurde der Osten zur Plünderung freigegeben von Herrn Kohl.
Wenn struckturschwache Gebiete nicht gezielt zur Selbsthilfe gefördert werden, haben die Leute keine Arbeit und hängen vor der Glotze ab.

TV gibt Inhalt vor, definiert vor, verdrängt eigene Phantasie, macht passiv, dumm und fett, macht unselbständig und lethargisch. Und vermittelt Schmutz, Pseudowissen und Atheismus

Eon Lebensgeniesser hat gesagt…

Ach, ist das schön zu lesen.
Wenn Sie und andere die Dinge so sehen, ist die vorgegeben Handlung des Herrn Kohl in voller Breite eingetroffen.
Von den Medien und den im Glauben ach so festen Altdeutschen ist für Sauberkeit, Wissen und Leben mit und ohne Gottglaube wenig bei uns angekommen. Das wäre etwas, was man nicht aus dem Geldbeutel kommt und was nicht vermehrt dahin zurück findet.
Doch es gibt sich leicht und mit Absicht.
Wer aus dem Osten dem Westen widerspricht, ist noch nicht genug TV-geformt.
Übrigens: Selbsthilfe ist auch heute nur bis dahin erlaubt, wo man nicht mehr für sich erreicht als es die Dulder dieser Eigeninitiative zulassen. Und nicht etwa den grösseren Anteil für sich erreichen.
Christlich geteilt hat noch nie Arme und Reiche angenähert.

Silke Rothstein hat gesagt…

Eon Lebensgenießer,
das Rezept Selbsthilfe hat die DDR selbst entwickelt.Die Brotteilung funkitoniert, wo sie selbstverständlich und nicht aus Zwang oder mit anderen Zielen geschieht.Die Christen sind von den Ideologien geschwächt und auch von gezielten Falschmeldungen und überzogenen Kritik.Das Ergebnis ist eine Mischung aus Fundamentalismus und Säkularismus.Dazwischen bleibt häufig nicht viel Luft.

Lebensgeniesser hat gesagt…

@ Silke Rothstein
Wer es so sieht, wie Sie, wird nicht merken, dass er sich selbst schwächt und dafür die Ursache immer bei anderen findet.
Der Mensch, der im Fernsehen und den Medien die Erfolge sucht und für sich sich findet wird immer dieser Fatamorgana erliegen, die diesen dann geistig verdursten lässt. Doch dem eigen Fühlen ist immer wieder ein Hoch bestimmt.
Ob es Christen passt oder nicht: Auch ihre Ansichten sind eine Ideologie. Und auch diese fällt über selbst gestellte Beine.
Wer sich selbst hilft, braucht nicht zu warten bis etwas geschieht. Doch Hilfe und Selbsthilfe sollten nicht durch einen Mauerbau um die Privatsphäre geschwächt werden.
Ich genieße das Leben. Doch ich bemühe mich, auch anderen den Genuss für sich zu finden und auszuleben.
Wer nicht merkt, dass andere ohne christliche Gedanken Gleiches tun und erreichen wie es Christen selbst erreichen möchten, ist auch dem Fundamentalismus aufgesessen.
In der Freiheit gibt es keine ideologischen Schranken.
Jener Mensch ist gleich mir.
Und beide nennen sich wir.
Und doch hat jeder seins.
Was Uns ist, ist auch Meins.
Doch Das, was nutzt uns allen,
bleibe verschont von Krallen.

Anonym hat gesagt…

Und wo ist das Problem ? habt ihr nichts besseres zu tun außer sinnlosen Mist zu schreiben ?