Donnerstag, 13. Juni 2013

TV-Kontroverse bei “Anne Will” zum Karlsruher Urteil und zum Adoptionsrecht für Homo-Partnerschaften

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster
 
Am Mittwoch-Abend (12.6.) befaßte sich die ARD-Talkshow “Anne Will” bis nach Mitternacht mit dem Karlsruher Urteil zum Homo-Splitting (Ausdehnung des Ehegattensplittings für Homo-Partner) und mit dem Thema Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.

Die Moderatorin Anne Will  -  sie ist bekennende Lesbe  -  hatte auf der einen Seite zwei CDU-Vertreterinnen zugunsten der klassischen Ehe und Familie (Mann/Frau/Kinder) eingeladen: 

Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach und die dreifache Familienmutter Freifrau Hedwig von Beverfoerde (siehe Foto),  Vorsitzende der “Initiative Familienschutz”.   

Die Gegenposition hierzu nahm FDP-Parlamentarier Michael Kauch ein, der in einer “eingetragenen Partnerschaft” lebt.  Neben ihm saß der   -  wie er sich selber nennt  -  “schwule Theologe” Dr. David Berger, seit kurzem Chefredakteur des Homosexuellen-Magazins “Männer”.

Frau Steinbach (siehe Foto) stellte gleich eingangs ihre Position klar: “Jeder kann leben, wie er möchte, aber der Staat muß nicht alles finanziell fördern, sondern speziell das, was seiner Zukunft dient”  -  und das sei die herkömmliche Ehe mit natürlicher Nachkommenschaft. Das ist tatsächlich ein logisch zu Ende gedachtes, einleuchtendes Prinzip. 

Zudem verdeutlichte die insgesamt sehr fundiert argumentierende CDU-Politikerin die realen Größenverhältnisse, wonach nämlich ohnehin nur 1% der Homosexuellen hierzulande in einer “eingetragenen Partnerschaft” leben  – und selbst von dieser minimalen Minderheit wiederum nur wenige an einer Adoption interessiert seien. 

Karlsruher Urteile pro Familie wurden nicht umgesetzt! 
 
Freifrau von Beverfoerde äußerte sich zu Recht befremdet darüber, daß die Politik es jetzt so eilig hat, den Spruch des Bundesverfassungsgerichts ruckzuck in Gesetzesform zu gießen  – während andere Urteile aus Karlsruhe seit Jahrzehnten links liegen gelassen würden, nämlich Entscheidungen zugunsten einer stärkeren Förderung der Familie. Damit hat die sympathisch wirkende Baronin ins Schwarze getroffen. 

Hierzu gehört zB. das BVG-Urteil vom 29.6.1990, das den Familien Steuerfreiheit auch für das Existenzminimum ihrer Kinder zusichert (BVerfG 82,60). Das war vor sage und schreibe 23 Jahren  -  und harrt heute noch der Umsetzung! 

Man hätte zur Sachlage zudem erwähnen können, daß dieselben linken Parteien, die sich noch vor wenigen Monaten gegen das Ehegatten-Splitting äußerten und es als “überholt” bezeichneten, jetzt plötzlich  -  wenn es um homosexuelle Paare geht  -  voll für diese Steuererleichterung  im Sinne eines Homo-Splittings eintreten…

David Berger wetterte sodann gegen Erika Steinbach und vor allem gegen Freifrau von Beverfoerde; beide Damen würden sich, wie er meinte, “selbst entlarven” und eine “biologistische” Engführung betreiben, als ginge es gleichsam um “Hühnerzucht”; er bezeichnete die engagierte Familienvertreterin Beverfoerde als “sehr reaktionär”. 

Im Vergleich mit diesen Tiraden äußerte sich sein Gesinnungsgenosse  – der FDP-Politiker Michael Kauch  – weitaus sachlicher.

Natürlich lobte Berger erwartungsgemäß das Karlsruher Urteil und behauptete: “Das Bundesverfassungsgericht hat sich für die Zukunft entschieden.”

Die CDU-Menschenrechtsbeauftragte Steinbach blieb dabei, daß daraus genau umgekehrt ein Schuh wird: 

Die Zukunft liege in der Unterstützung der klassischen Ehe und Familie, die auf Nachkommenschaft angelegt sei. 

Zudem wies die Parlamentarierin darauf hin, daß es in Deutschland weitaus mehr adoptionswillige Ehepaare gibt, als Kinder zur Adoption freigegeben werden. Weshalb, so fragte sie mit Recht, sollen denn homosexuelle Partnerschaften ein Adoptionsrecht erhalten, wenn es ohnehin schon einen Überhang an Adoptionswilligen gibt?!

Hedwig von Beverfoerde erinnerte zugleich an die EU-Sozialcharta von 1995, in der das grundsätzliche Recht jedes Kindes auf Vater und Mutter proklamiert wurde.

Die Sendung agierte  -  in fernsehüblicher Manier  -  einseitig pro Homo-Fraktion, was vor allem durch die drei hinzugezogenen Beispiele mit glücklichen Kindern, die bei Homo-Eltern aufwachsen, verdeutlicht wurde. Als ob Einzelfälle (die man immer findet!) irgendeine objektive Beweiskräft hätten. 

Diese typisch manipulative TV-Vorgehensweise erstaunt wenig, zumal die Gesprächsrunde von Anne Will geleitet wurde, die sich bereits vor über drei Jahren mit ihrer lesbischen Partnerschaft “outete”.

Zum Schluß der  – auch von der Publikumspräsenz her einseitig geprägten  -  Talkshow brachte die Moderatorin ausnahmsweise ein Argument pro klassische Ehe und Familie: Anne Will erwähnte eine Allensbach-Umfrage aus dem Vorjahr, wonach satte 97 % der Deutschen auf die Frage, was sie sich unter einer “Familie” vorstellen, die ganz normale Antwort gaben: “Ein verheiratetes Ehepaar mit Kindern”.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ich weiß wirklich nicht, was Sie wollen! Wir waren jetzt einige Zeit auf Borkum. Dort konnte ich beobachten, daß Kinder zu haben unmodern ist. Junge Paare heiraten nicht und schaffen sich 1 - 2 Hunde an. Dann haben sie keine Probleme mit Windeln, Kita, Schule, und wenn das Tier mal ernstlich krank ist, wird es eingeschläfert!
So geht das heute! Die spätere Rente zahlen dann die Zuwanderer?

Anonym hat gesagt…

-Was hat die Einführung der Ehe für homosexuelle Paare mit dem demografischen Wandel zutun?
-Und was ist an der Aussage der "linken Parteien" widersprüchlich? Die sind zwar gegen das Ehegattensplitting aber wenn es das Splitting für die Hetero-Ehe gibt sollte es sie auch für die Homo-Ehe gelten, denn es ist bei beiden sinnlos rausgeschmissenes Steuergeld!

Anonym hat gesagt…

In 3.Mose 20,13 verhängt GOTT die
Todesstrafe gegen Homosexuelle. Dies zeigt, wie Gott über diese
Form der Sünde denkt. Wenn die ganze Gesellschaft gegen die von
Gott gegebene Ordnung verstösst -
weil man ja nicht an ihn glaubt -
muss sie sich nicht wundern, wenn
Gott Strafen sendet.
Eine dieser Strafen ist mittel- bis
langfristig die demografische Katastrophe. In wenigen Jahren wird
1/3 der Bevölkerung die mehrheit-lichen 2/3 ernähren. Um dies zu
fördern, verteilt das BVerfG jetzt Subventionen für Homosexuelle, und
jetzt werden wir erleben, dass sogar Leute eine Partnerschaft
eintragen lassen, die gar nicht
homosexuell sind, die aber die
Homosplitting-Steuersubvention kassieren wollen. Wieso heiraten ?
Eingetragene Partnerschaft reicht
doch ! Kinder wollen wir nicht -
ein Hund reicht doch ! - In 40-50 Jahren werden wir das Ergebnis dieses Verhaltens sehen - und darunter so sehr leiden, dass wir
zu spät den Fluch erkennen, den wir
uns heute als Gesellschaft einhandeln. #

Anonym hat gesagt…

Das ist der Anfang! Wenn wir so weitermachen,so wird über uns ein Gericht ergehen,wo Sodom und Gomorra zerstört wurden. Wie zu Noah Zeiten,so wird es auch bei uns sein. Der Wohlstand bringt viele Menschen weg von Gott.
Wir sind wie das Volk Israel:Ging es ihnen gut,so haben sie sich ihren eigenen Göttern zugewendet; ging es ihnen schlecht,so riefen sie zu Gott. Schwul sein und Christ sein ist wie Licht und Finsternis zusammen oder Wasser,das mit Schlamm vermischt wird und wieder dreckig ist. Wie ist die Welt doch so blind.
Man braucht bei vielen Wörtern nur das Wort "christlich" zusetzen und schon "ist es in Ordnung"! Wacht auf!Homosexuell zu sein ist ein Gericht Gottes und deshalb nicht OK! (Römer 1)
Homosexualität wird in der Ökumene akzeptiert,denn es heißt:"ALLE Religionen haben den gleichen Gott!" So ein Unsinn,weil Satan und Jesus sind Gegner und keine Verbündete.
Wo Jesus keinen Raum hat,da ist der Satan am Wirken!
"Das Herz ist trügerisch und bösartig;wer kann es ergründen."
Trennt euch von der ACK,denn sie tolleriert die Homosexualität und die Einheit ist niemals durch den Heiligen Geist,sondern auf Menschenweisheit basiert,d. h. Menschenwerk(Religion:Schein und Versklavung und äußerliche Fassade der Frömmigkeit)!
Die Muslime wollen mit sind gegen die Homosexualität. Was geben wir denen weiter? Wenn sie es erfahren, wie jemand schwul und Christ ist,dann ziehen wir den Namen Jesu in den Dreck und die Anderen wollen nichts mit solchen Glauben in Kontakt kommen. Wie beschämend!

Bittet um Überführung von Schuld und Sünde,denn wir haben ein falsches Verständnis von Sünde und Schuld und ein Religiöser findet sich in Ordnung!

Grandloser hat gesagt…

Ein Wort: Spinner

Anonym hat gesagt…

-Was hat das Kindeswohl mit mit "Gott" zutum?
-Was hat die Einführung der Ehe für homosexuelle Paare mit dem demografischen Wandel zutun?

Kerkermeister hat gesagt…

liebe fehlgeleitete Hetzer... es geht um Gleichberechtigung - um nichts anderes. Ich bin heterosexuell und bin an dem Abend des Tages, an dem das Urteil aus Karlsruhe verkündet wurde, mit den gleichen Rechten ins Bett gegangen, mit denen ich morgens aufgestanden bin. Aber viele homosexuelle Menschen sind mit deutlich mehr Rechten ins Bett gegangen. Niemand wird schlechter geschlafen haben, weil mehr Menschen das Recht bekommen, das ihnen im Grundgesetz zusteht.

Anonym hat gesagt…

... und was ist mir den "Rechten" für die Familien, die seit zig Jahren nicht umgesetzt wurden ... ist das etwa gerecht...???

..kein Wunder gibt es uns bald nicht mehr... aber was solls... Hauptsache ein paar Minderheiten werden bevorzugt, damit und ja niemand was nachsagen kann...

wie armselig ist das alles ....

Heinz.H. hat gesagt…

Frau Will hat doch bei der Auswahl des Publikums sicher darauf geachtet , dass Beifallsbekundungen für ihre eigene Lebensweise garantiert waren. Es ist eine Schande für unser Land , dass Rundfunkgebühren dazu missbraucht werden , um Unzucht als gesellschaftlichen Fortschritt öffentlich darzustellen. Dabei ist der ehemals unpassende Vergleich unseres Aussenministers zwischen Sozialhilfeempfängern und spätrömische Dekadenz auf die Erfolge der Homolobby sicher eher anzuwenden.Von den ersten beiden Homos die auch kirchlich in Köln getraut wurden , hat einer seine Frau und Kinder verlassen und nach deren Aussage nie was mit der Kirche und den von ihm so bezeichnenden" Pfaffen" am Hut gehabt.Frau Will soll mir mal erklären, was an dieser charakterlichen Einstellung fortschrittlich ist.Das sieht eher nach einem verkorksten Leben aus,zumindest für die Opfer dieser Freizügigkeit. Der ab 1968 eingeläutete sogenannte aufklärerische Fortschritt hat unser Land mit Verlaub gesagt zu einem Dreckstall gemacht,indem inzwischen die Freizügigkeit für perverse Lebensweisen Kriminelle aus aller Welt anlockt. Wenn dazu noch zwei angesehene Mitglieder der einer BT -Fraktion von einem schwulen missratenen Theologen angepöbelt werden ,weil sie ein natürliches Menschenbild vertreten, kann man ernsthaft fragen, wer inzwischen mehr diskriminiert wird.Man sollte Homosexuelle nicht so menschenverachtend und respektlos wie in Osteuropa behandeln , aber etwas mehr Widerstand gegen unverschämte Forderungen wäre angebracht.Demnächst werden mit unseren Steuergeldern Homoehen zwischen Ausländern gefördert,weil sie nur zum Abkassieren von Sozialleistungen geschlossen werden.Das BVG hat es möglich gemacht.Auf derartige fortschritliche Freizügigkeit kann wohl die Mehrheit der Deutschen verzichten.

Grandloser hat gesagt…

Perver und Kriminell sind ihre Eindrücke, aber das Publikum spiegelt nur die Verhältnisse in Deutschland wieder. Des weiteren werden knapp 20.000 Homosexuelle die nicht alle Heiraten den Staat in den Ruin treiben, sondern eher Flughäfen und Fluten. Scheinehen zur Erlangung gibt es auch bei den Heteros, und hier vermutlich in einen höheren Maß als bei den anderen. Ausländer als Schmarotzer einzubringen ist leider das älteste Argument einer rechten Argumentation und geht am Thema vorbei. Denn Franzosen und Skandinavier könne auch bei sich Heiraten daher ein sehr dünnes Argument welches mal wieder auf die bösen Ausländer Polemik abzielt.

Das ist in etwa genauso billig wie das mehrfach von Frau Steinbach wiederholte Argument Familie als Keimzelle, obwohl stimmt mehr Argumente hatte Sie ja nicht.
Obwohl der Begriff Familie wie man in den letzten Hundert Jahren eigentlich sehen müsste mehr als nur Mann und Frau umfasst, sondern Verwandte, Tanten, etc.. in verschieden Konstellationen.

Insgesamt lässt sich folgenden sagen Herr Heinz: es ist das Versagen der Institutionen die das klassische Familienbild fordern an der Lebenswirklichkeit der Menschen, und deren schamlose Einmischung in intimste Vorgänge eben dieser Menschen, die dafür gesorgt hat das die Menschen diese nicht mehr als Vorbilder wahrnehmen. Besonder auch wegen dem Wein Wasser Verhältnis, was bei den Kirchen extremst schlecht ist.

Dantalion hat gesagt…

Das Ihre Argumente widersprüchlich sind steht eh außer Frage. Man bedenke nur die Familie die ohne Kinder leben, müssen dann nach ihrer Logik also schlechter gestellt sein als die wo der "Kinderproduktion" nachgehen. Allgemein frag ich mich mit welchen Recht sie sich anmaßen über andere zu urteilen? Wegen der Bibel? Wegen ihrer angeblichen "überlegenden Ideologie"? Wenn Gott Schwul sein als Sünde sieht müsste er ja den Vatikan schon von der Erde getilgt haben, den wie der aufgeklärte Leser weiß gibt es ja auch dort eine mächtige Homolobby! (siehe Spiegelartikel)Aber vielleicht merken sie das ihr Gott seltsam schweigsam ist zu den ganzen was passiert. :)

Dalian hat gesagt…

Es ist also besser, zb. die Kinder in einem Heim zu lassen? Weil das ist die Alternative dazu, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein Kind bei 2 liebenden Eltern (egal welchen Geschlechts) weitaus besser dran ist, als mit anderen Kindern, Betreuern und Lehrern in einem Heim zu hocken!
Vielleicht hilft es da mal mit Heim- und/oder Internatskindern zu sprechen, wie schön ihre Zeit dort doch war *rolleyes*

Und was wird aus der dem Bonus bei der Heteroehe, wenn die Partner keine Kinder zeugen können? Oder was ist, wenn sie es gar nicht wollen?! Sind die Ehen dann nicht auch weniger wert, als die Ehen von Paaren die Kinder gezeugt haben? Da muss man doch dann auch Sanktionieren oder nicht?

/ironie on
Die Gefühle von einer unfruchtbaren Frau oder einem zeugunsunfähigem Mann kann man doch genauso mit Füßen treten, wie die von Menschen die nur das eigene Geschlecht lieben können, oder nicht? Sie dienen in ihren Augen ja nicht der Kinderproduktion!
/ironie off

Und da Sie beide der Meinung sind, dass Kinder ja unbedingt Vater und Mutter brauchen, was machen wir dann mit alleinerziehenden? Nehmen wir denen die Kinder weg, weil ja ein Teil fehlt? Ist ja nicht gesund sowas!

Klingt ziemlich bescheuert? Is es auch - und zwar genauso bescheuert, wie einen Unterschied zwischen Homo- und Heterobeziehungen zu machen.

Statt das Wohl des Kindes in den Vordergrund zu stellen (dem es sicherlich total egal ist, ob Mami+Papi oder Papi+Papi/Mami+Mami es von ganzem Herzen lieben), geht es mehr darum, ein klassiches Rollenbild zu verteidigen.

Und der Hauptgrund, warum das Kind sich unwohl fühlen könnte mit seinen gleichgeschlechtlichen Eltern, sind Menschen wie Sie, die ihnen sagen, dass solche Familien unnormal und weniger wert sind!

Anonym hat gesagt…


Die normale Familie mit Vater und Mutter IST die Keimzelle, da können sich andere noch so sehr auf den Kopf stellen und dagegen angehen. Und das wird sich niemals ändern.

Und besonders Schwule täten gut daran sich das zu merken, wenn sie Kinder haben wollen. Aber ich empfehle einen Interessensverein zwischen Schulen und Lesben, zwecks Produktion der Ware Kind, dann könnte man die Leute, die Heteros, die damit absolut nichts am Hut haben, nämlich endlich in Ruhe lassen. Parallelwelt eben. Gibt ja schon mehrere...
Ich frage mich, ob - da es die Ware Kind zur Adoption ja gar nicht so häufig gibt - jetzt die Homos bevorzugt werden, die Kinder haben wollen ? Sonst müssten sie wieder einen Aufstand machen, weil sie sich ja diskriminiert fühlen könnten, wenn ein Heteropaar das Kind bekommt.

Ausserdem: kein Mensch, noch nicht einmal die normale Kernfamilie hat ein RECHT auf Kinder, Kinder sind keine Ware und auch keine Verlängerung des eigenen Selbstes, sondern so normal der Vorgang Kinder zu zeugen und zu bekommen, zumindest bei den Heteros, ist, ein so großes Wunder ist das gleichzeitig.

Gott schenkt Leben. Gott schenkt Kinder.

Ich wage eine Behauptung: ein echter Schwuler und eine echte Lesbe sind sich ganz im Klaren darüber, dass aus diesen Verbindungen keine Kinder entstehen können, und akzeptieren das auch und wollen nicht in äffischer Weise eine Familie nachspielen.

Den Begriff, den Sie ansprechen, nennt man Großfamilie.. und das Versagen hat nichts mit der Kernfamilie als solches zu tun, sondern mit dem Egoismus und der Verführbarkeit des Einzelnen.
Ganz negativ zu erwähnen wären heute leider die Frauen.
Die wirkliche Diffamierung ist die gegenüber den Müttern, nach wie vor. Egal wann sie ihre Kinder geboren haben.
Kein Mensch kämpft wirklich dafür, dass die genug Rente bekommen.. und nicht in die Armutsfalle geraten. Und trotzdem haben ganz viele Frauen einen Kinderwunsch, wenns denn dann auch nicht gleich funktioniert. Ich habe junge Kolleginnen bei der Arbeit, alle wollen Kinder. Trotz der miesen Zeiten, trotz der Nachteile, die sie dadurch haben werden, trotz dass sie sich dann unter Umständen beschimpfen lassen müssen, wie reaktionär sie wären... und das verunglimpfendste Wort ist : Herdprämie.
Aber der Staat muss ja versuchen, die Kinder unter seine Fuchtel zu bekommen, damit alle möglichst früh sexualisiert werden, damit dann irgendwann wirklich jeder mit jedem...

Anonym hat gesagt…


Und dass viele Ausländer Sozialschmarotzer sind, ist mittlerweile erwiesen. Vor allem Türken, die bei sich unten Häuser haben und hier abzocken. Aber das ist eigentlich schon lange bekannt, ich habe nachgefragt in meinem Bekanntenkreis, und das hat niemanden überrascht, die wussten das alle.
Warum glaubt man wollen die vom Staat anerkannt werden als Körperschaft usw.. ?? ..es geht nur ums Geld... fragt sich nur, wen sie abzocken, wenn sie uns niedergerungen haben, mit ihren gesunden jungen Männern und Frauen und Vielehen, die massig Kinder in die Welt setzen und uns übernehmen ( O-Ton türkischer Politiker ) - denn je weniger es von uns gibt, desto eher müssen sie sich daran gewöhnen selber arbeiten zu gehen.
( Und ich rede nicht von den Migranten der ersten Generation, die hier waren, die keinen Makel darin gesehen haben, sich anzupassen, und die manchmal wirklich sehr sehr liebenswürdig sind und unter der jetzigen Situation am meisten leiden. )

Es gibt in jeder Glaubensprägung - egal ob katholisch, anglikanisch, freikirchlich, evangelisch usw - echte Gläubige. Das ist das "Kirchenvolk", das dafür kämpft, dass die Normalität herrscht und nicht der Ausnahmezustand.
Denn viele Evangelische - also "die evangelische Kirche " zB sind sich ja uneinig, da viele Homosexualität voll akzeptieren, und das auch ausdehnen auf homosexuelle Geistliche.

Dauernd die "Oberen Zehntausend" anzusprechen, und das als " den Kirchen" zu bezeichnen zeugt von Unkenntnis und Scheuklappen.

Eine richtige Mutter, also eine richtige Frau und ein richtiger Vater, also ein echter Mann sind unerlässlich für das Kindeswohl, auch wenn es zu unglaublichen Vorkomnissen in diesen normalen Familien kommt... aber wer weiss, was sich in HomoFamilien abspielt oder abspielen wird... sicher auch nicht in allen... aber das kann einfach keine Argumentation sein ..dass in HeteroFamilien sich ja auch genug Schlimmes abspielt.. so schlimm kann es nicht sein, sonst gäbe es sie nicht mehr... nur wird mittlerweile pressetechnisch auch so vieles kolportiert, was bei näherer Untersuchung so gar nicht stimmt... und die Rumhackerei auf die Normalität wird jetzt verstärkt werden.

Ausserdem gibt es auch viele Homos, die unglücklich sind in ihrem Zustand, die wirklich Hilfe suchen, die Selbstmordrate ist hoch. Und das sicherlich nicht nur wegen angeblicher oder wirklicher Diskriminierung, die es sicherlich auch leider noch gibt.

Zu Diskriminieren und gewalttätig vorzugehen gegen "Irgendjemanden", also gegen Homo, Ausländer, Rechts, Links, Frauen, usw... ist NIEMALS richtig und IMMER ein Zeichen von Versagen.

Anonym hat gesagt…

Und doch darf der Staat, wenn er Dinge gestatten soll, auch Dinge verbieten... die der Allgemeinheit abträglich sind... nur: da auch der Staat aus Seilschaften und Lobbyismus besteht, und es jetzt um Stimmen geht, ist auch die staatliche Neutralität nicht mehr gewährleistet. Das war ja daran zu sehen, dass das Gesetz !!!!! zum Schutz der Ehe einfach kurz mal so ausgehebelt werden kann, und die paar Homos nun bevorzugt behandelt werden.

Unsere freiheitliche Lebensmöglichkeit fusst auf dem christlichen Wertekanon, hätten die Osmanen damals Wien eingenommen ... und den Westen überschwemmt, dann würden wir sehr sehr anders leben.

Als Christ und aus meiner Beobachtung der Homosexuellen Partnerschaften sage ich: Nein dazu.
Vor allem Nein dazu, dass sie Kinder adoptieren dürfen. Das darf man. Der eine kämpft für.. der andere auch.

Es geht nicht darum, dass "die" uns etwas wegnehmen würden... es geht um ein Lebensprinzip und um die Ordnung Gottes.

Da aber hier auf der Erde - die ja des Teufels ist ( Matthäus, 4,8-10; Lukas 4,5 - 8 ) - niemals eine gerechte Welt entstehen und bestehen kann - ist eigentlich dieser Kampf, der jetzt ausgefochten wird nur folgerichtig.
Der Mensch als HAUPT in Konkurrenz zu GOTT seit dem Sündenfall. Satans Strategie(r) ist erfolgreich.

GOTT will nur Freiwillige, und keine Speichellecker und Rückgratlose. Gott zwingt niemanden Ihn zu lieben, oder sich retten zu lassen. Der Zwang ging immer vom schwachen, fehlgeleiteten Menschen aus, der sich über Gott erhoben hat.

GOTT kann das aushalten, denn Er ist HERR, und sein Plan steht fest. Und Gott ist souverän und unbestechlich.

Wer die Bibel nur oberflächlich liest und sich das herauspickt, was ihm taugt - so wie ich das früher leider auch gemacht habe - der hat nichts verstanden.

Vor allem hat er nicht verstanden, dass Gott Liebe ist.
Und Er liebt alle Menschen, egal ob grün, schwarz, lila, klein, dick, begabt, unbegabt, groß, schön, hetero- oder homo... aber Er hasst die Sünde: Mord, Diebstahl, Ehebruch, Homosexualität, Zorn, Wut, Neid, üble Nachrede, uswusw...

Und: Gottes Gesetz ist ewig...

Heinz.H. hat gesagt…

Falls Grandloser mit seinen Unterstellungen mich gemeint hat möchte was richtig stellen.
Ich gehöre weder einem rechten oder linken politischen Lager an,da beide nicht meiner Lebensphilosophie entsprechen.
Wegen meinen persönlichen Freundschaften zu Ausländern bin ich mit Vorverurteilungen dieser Menschen vorsichtig.Es gibt nur eine Erde die wir gemeinsam bewohnen können und die für uns alle geschaffen ist.
Sozialschmarotzer ist eine leichtfertige Bezeichnung für Menschen deren persönliche Situation man nicht kennt. Diesen idiotischen Begriff zu verwenden ist für mich geistiger Blindflug und entlarvt eher seinen Urheber .
Das es aber bei uns Ausländer gibt , die genauso wie Deutsche unseren Sozialstaat ausnutzen ist auch unter meinen ausländischen Freunden und Kollegen/inen unbestritten.Das Urteil des BVG wird zwangsläufig je nach religiöser Weltanschaung auch den Missbrauch durch Zuwanderer wegen der steuerrechtliche Aufwertung der Homoehe fördern.
Wie die ev. Kirche oder der Vatikan mehr oder weniger glaubwürdig mit dem Thema Homosexualität umgeht ist mir eigentlich inzwischen egal.
Als Christ ist für mich nur Gottes Wille verbindlich und nicht die Verfälschungen durch die beiden großen Kirchen und sonstigen Sekten.
Genauso wenig wie in der Bibel die verbrecherischen Hexenverbrennungen ihre Legitimation haben , verbietet sie doch auch im Alten -und Neuen Testament ausdrücklich die Ausübung homosexueller Praktiken und stellt sie unter die Höchststrafe.
Es liegt in der Verantwortung jedes Menschen selbst , nach diesen Geboten zu leben.
Für die Folgen der Nichtbeachtung , die immer erfahrbarer werden sollte man nicht die Kirchen verantwortlich machen.Letztlich muß sich jeder einzelne Mensch vor Gott verantworten , Ausreden und ironische Polemik zählen dann nicht mehr.

Anonym hat gesagt…

Grandloser sagt: ...aber das Publikum spiegelt nur die Verhältnisse in Deutschland wieder.

Was für ein Unsinn! Unabhängig vom Thema, aber ein von allen bezahlter Sender kann und darf nicht solche Meinungsmanipulationen machen. Es war ja nicht nur das bestellte Publikum, sondern auch die herangezogenen "Zeugen" sowie die völlig einseitige Moderatorin.
So wurde die Propaganda des Schwarzen Kanals und Goebbels NSDAP-Werbung veranstaltet. Und das alles auf unsere Kosten.

Anonym hat gesagt…

Sehr geehrte Damen und Herren,

es schmerzt mich zu lesen, wie sich Außenstehende der Thematik auf Basis ihrer göttlichen Intuition eine Meinung konstituieren, die sie wiederum dazu anhält, über eine ihnen uneigene Lebensweise bestimmen zu wollen. Überlassen Sie tiefgründigere Argumentationen daher getrost Pädagogen und Psychologen und legen Sie bitte den Drang ab, selbige einseitig zu zitieren. Es gibt für alle Theorien Für und Wider und um dem Rechnung zu tragen, müssen Sie mir nach der Lektüre der folgenden Zeilen keine Bibel an den Kopf werfen oder Knoblauch an die Türen hängen, sondern dürfen mit ihrem ganz eigenen, gesunden Menschenverstand darauf eingehen.

Ich möchte, und ich spreche nicht oft darüber und lasse mich auch hier nur der Anonymität wegen dazu hinreißen, ihnen meine Kindheit in einer heterosexuellen Familie umreißen: Mein (leiblicher) Vater war Alkoholiker. Meine Einzige Erinnerung an ihn ist jene, dass ich im Alter von 2 Jahren am ganzen Körper bebend auf dem Schoß meiner Mutter in der Küche sitze und meinen Vater laut lallend die Treppe hochpoltern höre. Auch damals schon konnte ich die Todesangst in den Augen meiner Mutter korrekt deuten, als mein Vater mit bloßen Fäusten die Glastür zum Bersten brachte und wenig später mit blutenden Händen und wutschäumendem, glasigen Blick im Türrahmen stand. Meine Mutter zog mich an sich, weinte, und fasste schließlich den Mut, ihm mit tränenerstickter, aber zu Lautstärke gezwungener und dadurch hysterisch anmutender Stimme entgegenzutreten. Hier bricht die Erinnerung ab.

Weitaus besser erinnere ich mich an meinen Stiefvater. Er ist in einer christlichen Familie aufgewachsen - seine Stiefmutter war und ist die reine Herzensgüte, aber den Tod seiner leiblichen Mutter hat er nie verwunden. Kennengelernt habe ich ihn als einen gewalttätigen Psychopath. Ich erinnere mich noch gut daran, wie er mich über 4m quer durchs Zimmer geworfen hat, wie er mich an den Ohrläppchen packte und mich solange daran hochhob, bis ich mit dem Kopf an die Decke gestoßen bin, an die ständigen blauen Flecke und die mitleidigen Blicke meiner Klassenlehrerin. Es bedurfte nicht viel, um ihn in Rage zu bringen; es genügte, ungefragt in den Garten zu gehen oder eine halbe Stunde später vom Spiel mit Freunden zurückzukommen, als vereinbart. Diesem Mann musste ich ganze 8 Jahre ertragen. Meine Mutter war, ganz so wie Sie, immer der Ansicht, dass ein Kind auch einen Vater braucht. Weil es ihr von Seiten der gesellschaftlichen Konvention so eingetrichtert wurde.
Ich bin übrigens Jahrgang 1989, häusliche Gewalt war da längst keine gängige Erziehungspraxis mehr.

Es folgten einige entspannte Jahre, bis sie 4 Jahre später wieder mit einem Mann zusammenkam, der mich beständig auf's niveauloseste Beleidigte. Nach 1,5 Jahren bin ich ausgezogen; die Situation eskalierte, als meine Mutter nach langen Jahren wieder mal auf mich einschlug, weil ich zu spät nach Hause gekommen war. In der Zeit nach meinem Auszug hat mich meine Mutter nie aufgegeben, sich unter Tränen 100mal entschuldigt und ist sehr viel entspannter geworden. Also bin ich nach 1 Jahr zu ihr, meinem Bruder und ihrem damaligen Freund zurückgezogen, den sie etwa ein halbes Jahr später, als sie über die nötigen Mittel zur Wohnungseinrichtung verfügte, auch verlassen hat.

Anonym hat gesagt…

Ich gehe davon aus, dass sie meinen Zorn, meinen Ekel, meine Abscheu nachvollziehen können, die ich erzkonservativen Scheuklappenträgern entgegenbringe, wenn sie sich erdreisten mir zu sagen, dass ich die Väter für meine gesunde Entwicklung gebraucht habe, dass Familien ohne Väter nicht funktionieren können. Ich hätte weiß Gott was dafür gegeben, in einer weniger traditionellen, aber dafür harmonischeren Beziehungskonstellation aufzuwachsen. Und noch mehr würde ich mir selbiges für meinen Bruder wünschen, der sich irgendwann in der 2. Ehe meiner Mutter in die virtuelle Welt der Computerspiele verabschiedet hat und den weder wir noch Psychologen da jemals wieder herausbekommen werden. Er wird durch diese Kontaktarmut wohl nie eine eigene Familie gründen. Alle Hoffnung meiner Familie lastet auf mir.

Und naja, wie soll ich sagen - Ich bin schwul. Und ich habe dennoch keine Lust, meine Zukunft in Einsamkeit zu verbringen, auf das Gefühl familiärer Geborgenheit zu verzichten, nur, weil es Menschen wie Sie gibt, die andere auf ihre Sexualtität reduzieren und ihnen die Möglichkeit abzusprechen versuchen, sich selbst zu verwirklichen und sich als halbwegs normal wahrzunehmen. Ich kann etwas dafür, dass ich Lehramt studiere, ich kann Einfluss darauf nehmen, welche Kleidung ich am Leib trage, ich entscheide, in welchen Kreisen ich verkehre. Meine sexuelle Orientierung zu korrigieren liegt dem entgegen außerhalb meiner Möglichkeiten. Es tut mir leid, dass ich Sie mit meiner unheiligen Präsenz beleidige. Und ich möchte Sie auch nicht von Ihren intrinsischen Überzeugungen und Glaubensgrundsätzen abbringen. Aber ich VERLANGE, dass Sie sich der deutschen Gesetzmäßigkeit unterwerfen und, wenn sie sich als Katholiken bezeichnen, auch der christlichen Moral unterordnen. Und wie ich hörte, handelt es sich dabei u.a. um Toleranz und Nächstenliebe.
Sie dürfen also gegen moderne Familienkonstellationen eingestellt sein und, der Presse- und Meinungsfreiheit sei Dank, auch dagegen sprechen. Sie verlassen jedoch den gesetzlichen Rahmen und driften ab in systemfeindlichen (religiösen) Extremismus, sobald Sie andere dazu zwingen wollen, nach Ihrem Weltbild zu leben. Und genau hier sehe ich in Zukunft ein Problem auf die katholische Kirche zukommen. Ich hoffe, dass sie es schafft, sich zu entradiaklisieren oder dass die liberaleren Gläubigen irgendwann den Mut aufbringen, sich von den radikalen Ausläufern zu distanzieren. Denn das Problem ist nicht die Religion an sich, die es durchaus vermag, Menschen mit Trost und schnellen Antworten zu dienen und das soziale Zusammenleben im Positiven zu regulieren. Es sind jene, die den Eindruck gewonnen haben, die Bibel ließe sich nach ihrem individuellen Weltbild auslegen und der wahre Glaubensbruder müsse sich der unbedingten Wahrhaftigkeit dieser subjektiven Interpretation anpassen.

Anonym hat gesagt…

An euch dumme Christen, die was gegen Homosexuelle haben: Was in einem altem verstaubten Buch steht interessiert unsere aufgeklärte Gesellschaft nen scheiß!
Geht zurück zur Biblischen Ordnung und lebt wie die Amish, und wenn wir schon mal dabei sind: Warum wollt ihr nicht gleich die Todesstrafe für alle entsprechenden Verbrechen in der Bibel einführen?
Gebt einfach zu, dass ihr nur zu Verklemmt seit, um mit Homosexualität und mit eurer eigenen Sexualität richtig umzugehen!
Ps: Wie ist es eigentlich zu sehen, dass euch die Felle wegschwimmen und unsere Gesellschaft endlich aufwacht und aufhört Homosexuelle wie die Tiere zu behandeln?
PPs: Eure biologistische Argumenation mit dem "die machen keine Kinder" stellt euch auf die gleich Stufe wie die rassisitsch/sozialdarwinistsche Propaganda der Nazis.
Danke fürs lesen lieber "Christ". Anführunszeichen deswegen, weil echte Christen das Gebot der Nächstenliebe nicht so wie ihr mit Füßen tretet. Schämt euch!