Mittwoch, 8. Mai 2013

Heavy Metal weiterhin ein Kassenschlager

Heavy Metal wird immer populärer. Eine Untergattung des Heavy Metals sind Death Metal und Black Metal, die oft satanische Elemente und Gotteslästerung enthalten.

Drei Heavy Metal Bands stehen zur Zeit in den Top 5 der deutschen Albumcharts.

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild hat es in der 18. Kalenderwoche auf den ersten Platz der deutschen Albumcharts geschafft. Ihr Album „Feinde deiner Feinde“ hatte schon im Herbst 2012 den zweiten Platz belegt. Selbst die Chart-Ermittler von Media Control sind über den Erfolg mit dem Wiedereinsteiger-Album „Gold Edition“ überrascht. Dabei hat die italienische Band ihr Comeback auch der Diskussion um ihre rechte Gesinnung zu verdanken, denn ihre Texte klingen wie Hymnen und schüren Fremdenhass.

Frei.Wild haben ihre Wurzeln in der deutschen Rock- und Metal-Szene Südtirols. Aufgrund ihrer beachtlichen Verkaufszahlen waren sie im März für die Verleihung eines Echo-Preises nominiert doch wegen ideologischer Bedenken wieder ausgeladen worden. Dies führte zu heftigen Diskussionen und einem veritablen Medienrummel.

Auf dem zweiten Platz findet sich diese Woche die Band Heaven Shall Burn aus dem thüringischen Saalfeld wieder. Ihr Album klingt noch härter als der Volksmetal von Frei.Wild.
Auch die dänische Band Volbeat bewegt sich mit ihrem Bestseller „Outlow Gentelman & Shady Ladies“ in der 17. Kalenderwoche in Deutschland, Dänemark, Österreich, der Schweiz und Norwegen auf der Spitzenposition. Auch Volbeat lassen sich der Metal-Szene zurechnen.

Doch nur durch das Kaufverhalten der - anscheinend überzeugten - Plattenkonsumenten kommen die unglaublichen Zahlen von 100.000 verkauften Alben im vergangenen Jahr zustande.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Warum sollte sich daran auch etwas ändern - es ist eine konstante Marktpräsenz seit rund 20 Jahren, wieso erwarten Sie im letzten halben Jahr da einen radikalen Umschwung?

"Dabei hat die italienische Band ihr Comeback auch der Diskussion um ihre rechte Gesinnung zu verdanken"

Soviel Kritik ob das wegen gerade von Ihnen, der sonst so gerne wörtliche aus der "Jungen Freiheit" zitiert, die nun kein Jota besser ist?

100.000 verkaufte Alben sind keine große Hausnummer, nichtmal in Deutschland, zumal dabei wahrscheinlich auch bezahlte Downloads dabei sind.

Dredd hat gesagt…

100.000 Alben in einem Jahr im ganzen Genre "Metal"? Das erscheint mir lächerlich wenig. Diese Zahl kann nicht stimmen. Wenn man bedenkt wieviele Fans jedes Jahr zu allen großen und kleinen Festivals pilgern und dass gerade Fans dieses Genres mehr Alben kaufen als der Durchschnittsmusikkonsument dann sollte es bei einem schon irgendwie klingeln.

Und "Frei.Wild" sind kein Metal. Weder "volksmetal" noch sonst ein Metal.

Und warum jemand ein Problem mit Bands wie heaven shall burn und Volbeat hat, ist mir ein Rätsel. Besagte Bands haben weder satanistische noch antichristliche Texte. Bei Heaven shall burn geht es sogar oft gegen Rassismus.

Keine Ahnung was ihr mit dieser Kampagne hier erreichen wollt.