Montag, 6. Mai 2013

Gender-Mainstreaming-Wahnsinn in Berlin: Berlins grünes Quotenproblem mit Moses Mendelssohn

(Felizitas Küble/Christliches Forum) In der Bundeshauptstadt wachsen bekanntlich die Probleme, Gewalt auf den Straßen ist alltäglich, Wohnungseinbrüche nehmen weiter zu, die Kriminalstatistik steigt an, die Aufklärungsrate der Polizei sinkt  hingegen  -  alles reichlich besorgniserregend, müßte man meinen.

Derweil wird die Berliner Kommunalpolitik von anderen Sorgen geplagt; sie zerbricht sich ihren feministischen Kopf darüber, ob die Akademie des Jüdisches Museums den Vorplatz nach Moses Mendelssohn benennen darf, wie der jüdische Stiftungsrat dies vorschlug. Mendelssohn war ein berühmter jüdischer Philosoph und Schriftsteller des 18. Jahrhunderts.

Gibts ein Problem?  – Ja, eines der Quote nämlich, genau: der Frauenquote.

Also kommt ein Mendelssohn-Platz nicht in die Tüte, denn die in der dortigen Bezirksversammlung regierenden Grünen verstehen hier keinen Spaß, hatten sie doch grundsätzlich beschlossen, daß neue Namen für Straßen und Plätze so lange “weiblich” sein müssen, bis eine Frauenquote von 50% erreicht ist.

Die Grünen wollten den Platz daher nach der Berliner Salondame Rahel Varnhagen benennen. Nun war sie zwar jüdischer Herkunft, ließ sich aber taufen, was die Grünen offenbar nicht wußten. Klar ist jedenfalls, daß sich Frau Varnhagen als Christin für den Platz vor dem Jüdischen Museum als Namensgeberin nicht eignet.

Die SPD (er)fand den vermeintlichen “Stein der Weisen”: Nun soll der Platz nach Moses Mendelssohn und dessen Frau Fromet benannt werden  – natürlich in dieser “politisch korrekten” Reihenfolge: Fromet- und Moses-Mendelssohn-Platz.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Etwas Gutes kann man ja diesem gender-idiotie Verhalten der Grünen abgewinnen: macht nur so weiter, bald wird das Volk die Nase voll von euch haben, zumindest die, die noch denken können...
Die Quittung kommt bestimmt, dazu verhilft hoffentlich auch die Aufarbeitung der grünen "Kinderliebhaber" Vergangenheit um Cohn-Bendit und Co. und ihr Erbe an uns: die 68er Gossenrevolte und ihre "Befreiung" (wovon eigentlich?) inkl. der daraus resultierenden sexuellen Entartung, höheren Scheidungsrate, Prostitutionslegalisierung, Misshandlungsanstieg, Kriminalitätsanstieg, Kommunismussymphatie etc.

Old Geezer hat gesagt…

In der Tat sind diese sinnlosen Diskussionen um Petitessen hochgradig ärgerlich...
...jede Partei leidet zwar unter Hinterbänklern, die sich mit so einem Unfug mal ins Rampenlicht setzen wollen, aber Parteien mit stärkeren basisdemokratischen Strukturen können diese Albernheiten nicht so gut 'wegdrücken' die hierarchischere Parteien.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:
"Befreiung" (wovon eigentlich?)"

Von der UNTERDRÜCKEUNG der bürgerlichen Freiheit durch anachronistische Strukturen, die damals schon nur von der Rentner- Generation befürwortet wurden!
Die Freiheit der Sexualität in nur eine Randerscheinung der allgemeinen bürgerlichen Rechte, und es gibt selbst unter den heutigen Rentnern wenige, die sich in die Zeit von Kriegsdienstpflicht, Kuppeleiparagraphen und Demutspflicht gegenüber jedem Uniformträger zurückwünschen.

Übrigens gab es alles was Sie hier kritisieren über die Kulturen und Zeitalter immer wieder, in verschieden Formen ohne eindeutigen Zusammenhang, oft positivem Einfluß auf die Lebensqualität.
Naja, die Aufzählung ist eh sinnbefreit, stellt sie doch politische Positionen neben gesellschaftliche Probleme und Rechtsnormen neben Gepflogenheiten der Lebensorganisation sowie Verbrechen.

Oder möchten Sie damit postulieren, daß die Polygamie der biblischen Könige mit dem Gebot, aufmüpfige Kinder zu steinigen zusammenhängt?
Ich hätte da einen gemeinsamen Hintergrund eher mit Kriegslust dieser Herrscher und der Regelung gesehen, die verwitwete Schwägerin als (weitere) Ehefrau anzunehmen...

Anonym hat gesagt…

Old Geezer sagt:
"""Die Freiheit der Sexualität in nur eine Randerscheinung der allgemeinen bürgerlichen Rechte, und es gibt selbst unter den heutigen Rentnern wenige, die sich in die Zeit von Kriegsdienstpflicht, Kuppeleiparagraphen und Demutspflicht gegenüber jedem Uniformträger zurückwünschen."""

Old Geezer phantasiert mal wieder! Von welcher Kriegsdienstpflicht spricht er, denn es dürfte wohl kaum noch jemand leben, der den Kriegsdienst erlebt hat. Wahrscheinlich bringt Old Geezer das durcheinander und meinte Wehrdienstpflicht. Das aber werden viele Ältere zwar als belastend aber sinnvoll empfinden.
Und was faselt er von Demutspflicht? Was soll das sein? Versteht doch keiner.
Und Kuppeleipragraph? Das gab es zwar hatte aber kaum eine realistische Bedeutung.
Alles das weiß Old Geezer nicht oder will es nicht wissen.

Anonym hat gesagt…

Old Geezer sagt:
"""Die Freiheit der Sexualität in nur eine Randerscheinung der allgemeinen bürgerlichen Rechte, und es gibt selbst unter den heutigen Rentnern wenige, die sich in die Zeit von Kriegsdienstpflicht, Kuppeleiparagraphen und Demutspflicht gegenüber jedem Uniformträger zurückwünschen."""

Old Geezer phantasiert mal wieder! Von welcher Kriegsdienstpflicht spricht er, denn es dürfte wohl kaum noch jemand leben, der den Kriegsdienst erlebt hat. Wahrscheinlich bringt Old Geezer das durcheinander und meinte Wehrdienstpflicht. Das aber werden viele Ältere zwar als belastend aber sinnvoll empfinden.
Und was faselt er von Demutspflicht? Was soll das sein? Versteht doch keiner.
Und Kuppeleipragraph? Das gab es zwar hatte aber kaum eine realistische Bedeutung.
Alles das weiß Old Geezer nicht oder will es nicht wissen.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

Es tut mir leid, Sie durch meine Verweigerung des 'Neusprechs' der Regierungen, so irritiert zu haben.
In meinen Augen hat ein Einrichtung, welcher den Überfall auf souveräne Staaten hinter fadenscheinigen Begründungen, ohne Provokation durch die andere Seite und sogar ohne Kriegserklärung, nichts, aber auch gar nichts mit LandesVERTEIDIGUNG zu tun, sondern konstituiert einen wirtschaftlich oder politisch motivierten ANGRIFFKRIEG.
Wenn ich mich recht erinnere, dürfte kein Mann mehr leben, der nicht zum Dienst an der Waffe in einer deutschen 'Wehr' aufgefordert wurde - sei es nun
Reichs-, -macht oder Bundes-, ...die Namen ändern sich, die Idee blieb offenbar dieselbe.

Und ja, ich gehöre schon zu der Generation, die sich noch erklären mußte, warum sie nicht am kalten Krieg teilnehmen mochte.

Aber Kriegsdienst?
Meine Eltern haben den letzten Krieg noch in einem Alter erlebt, in dem sie zumindest zu Hilfsdiensten verpflichtet wurden, mein Onkel würde vermutlich noch leben, wäre er nicht im Krieg gefallen; es gibt auch noch Zeitzeugen, und dies könnte hier auch schreiben.
Und wie ich letztens in den Nachrichten erst wieder höre, kämpfen durch aus wieder deutsche Soldaten im Kriegsdienst (eigentlich noch seit bald 20 Jahren wieder), aktuell in Afganistan und vor der Afrikanischen Küste.
Und das dort in erster Linie Freiwillige dienen und niemand verpflichtet wird, dort seine Rübe für anderer Leute Reichtum hinzuhalten, verdanken wir gerade den Änderungen im Verhältnis von Bürger und Staat in den 60er und 70er Jahren.

Demutspflicht: fragen Sie mal Ihre Eltern oder Großeltern nach dem Verhältnis zwischen Staatsbeamten und Bürgern damals und vergleichen Sie sie mit ihrem eigenen von heute, dann kommen Sie darauf was ich meine.

Auch zum Kuppeleiparagraph und der mangelnden Verfügbarkeit von Verhütungsmitteln empfehle ich ein Gespräch mit Ihren noch lebenden Vorfahren, der war für die nämlich durchaus lästig; ebenso wie viele Ordnungregeln, die sich zwar mit Wieseln und Duckmäusern umgehen ließen, aber die sich heute wirklich kaum jemand zurückwünscht.
(Immer wieder verblüffend, wenn Leute einerseits über das muffelnde Spießertum der DDR klagen - mit dem Unterton, daß man so ja gar nicht leben könne, aber die umfassendere Oppression un der westdeutschen Vergangenheit schönreden.)