Montag, 22. April 2013

Belgien: Um 4.620 Prozent stiegen die Fälle von Sterbehilfe seit der Legalisierung

Eine äußerst traurige Nachricht erreicht uns aus unserem Nachbarland.

Vor zehn Jahren wurde in Belgien die Sterbehilfe legalisiert. In diesem Zeitraum stieg die Zahl gemeldeter Fälle laut einem Bericht von „Lifesitenews“ um 4.620 Prozent. Allein im Jahr 2012 betrug der Anstieg 25 % und erreichte die absolute Zahl von 1.432 Fällen.

Das zeigt: Die Einführung der Sterbehilfe in einem Land wirkt wie ein Dammbruch. Sie wird dann immer mehr akzeptiert und auch praktiziert.

Die belgische Behörde zur Überwachung der Euthanasie (Commission fédérale de contrôle et d'évaluation de l'euthanasie - FCEE) erwägt nun die Sterbehilfe auch bei Krankheiten wie Alzheimer und bei Kindern zu erlauben.

Die Statistik der FCEE zeigt nicht das gesamte Ausmaß des Phänomens in Belgien, denn nur die Tötungen, die streng nach den Gesetzesvorlagen durchgeführt wurden, sind dort enthalten. Aus den Niederlanden weiß man aber, dass die Euthanasie oft durch eine Überdosis von Morphium oder dergleichen herbeigeführt wird. Solche Fälle sind nicht in der offiziellen Statistik enthalten.

Bericht der FCEE: HIER

Kommentare:

Grandloser hat gesagt…

Überschrift auf Niveau der Bild,
mit einen billigen Trick künstlich hochgerechnet. Kann ich auch vermutlich werden auf diesem Post mehrere hundert Prozent Antworten folgen aufgrund meiner Bedeutsamkeit.

Anonym hat gesagt…

Wenn Sie schwer lungenkrank sind und ständig Erstickungsanfälle haben, dann sind Sie froh, wenn es solch einen Ausweg gibt.

Anonym hat gesagt…

Man muß nicht jede Krankheit bis zum bitteren Ende erleben.
Wer will verbieten, daß in diesen Fällen ein Ende gemacht wird?
Solch ein Verbot, wie in Deutschland ist unmenschlich!