Mittwoch, 6. März 2013

Studie: Schulthema wird in den Familien wichtiger

Das Verhältnis von Eltern zur Schule hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Schule und Schulleistungen sind zu einem dominanten Thema in den Familien  –  vor allem in der gesellschaftlichen Mitte  –  geworden.

Das Familienleben wird aus Sicht der Eltern durch den gestiegenen Leistungsdruck nachhaltig geprägt. Eltern fühlen sich für den Schulerfolg ihrer Kinder zunehmend verantwortlich. Ihnen ist die Bedeutung der Bildung ihrer Kinder für den späteren Lebens- und Berufsweg ebenso bewußt wie die Tendenz zur Höherqualifizierung. Dies gilt für Eltern aller Milieus und auch für jene mit Migrationshintergrund. 

Dies gehört zu den zentralen Erkenntnissen der neuen Studie „Eltern-Lehrer-Schul-Erfolg“, die im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Bundesfamilienministeriums erstellt wurde.

Aus den Befragungen ist auch zu entnehmen, daß die Reformierung der Schularten, der Schulstrukturen sowie der pädagogischen Konzepte weder zur Zufriedenheit der Eltern noch der Lehrer beigetragen haben.

Während die Eltern  –  vor allem die Eltern mit Kindern auf G8-Gymnasien  –  eine verstärkte Fokussierung auf Leistung und Noten beklagen, stellen die aktuellen Schulreformen aus Sicht der Pädagogen eher eine Belastung des Schulalltags dar.

Weitere Infos sowie die Kernaussagen der Studie erhalten Sie über: kas

1 Kommentar:

Pauker hat gesagt…

"Aus den Befragungen ist auch zu entnehmen, daß die Reformierung der Schularten, der Schulstrukturen sowie der pädagogischen Konzepte weder zur Zufriedenheit der Eltern noch der Lehrer beigetragen haben."
Das ist eine Aussage, die ich so täglich erfahre.
Der Rest ist ohne erkennbares Ziel und fehlendes Ist.
Erster Mangel, ist die schlechte Abstimmung von Bund und Land. Zweiter, vom Wollen der Erziehenden und Erzogenen.
Zum einen ist die Hinwendung zum Ziel zu zeitig, wenn in anderen Bereichen mehr zu erreichen ist und die Lust größer ist. Zum anderen kommt diese zu spät, wenn durch Anhäufung ungenutztem und nicht nutzbarem Wissen die Unlust und Ziellosigkeit verstärt wird.
Das ist der Mangel von Wissen der Dinge, fehlendem Vertrauen und mangelnder Zusammenarbeit.
Aus Sicht des Lehrers kommt man leicht in die Lage, die Schüler außen vor zu lassen, um die Forderungen, die Ministerium, Schuleitung und Eltern stellen zu befriedigen. Wenn die Schüler dann nicht zum gleichen Resultat kommen - geführt werden können - ist man Als Lehrer der Buhmann, dann man ist die einzige in allen Komponenten vorkommende Konstante. Damit zu allererst Prügelknabe. Und sollte, und wollte doch so gern die Stütze und der Wegweiser sein.
Schule war schon immer zu Hause wichtig. Doch die Art und Weise hat sich geändert, leider nicht verbessert.