Freitag, 8. März 2013

Schockierend: Über 100.000 ungeborene Menschen wurden 2012 in Deutschland abgetrieben/Neueste Statistik

Jedes Jahr wird die deutsche Öffentlichkeit mit einer makabren Nachricht schockiert und traumatisiert: Die horrend hohe Zahl von Menschen, die vor der Geburt hierzulande getötet werden.

Somit ist die Abtreibung eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland.

Makaber ist nicht nur die Nachricht an sich, sondern die Reaktion der Politiker.

Ja, haben Sie die Reaktionen unserer Mandatsträger mitgekriegt? Nein?

Denn tatsächlich: Unseren Politikern sind die Massentötungen dermaßen egal, dass sie nicht einmal auf die Idee kommen, sie zu kommentieren.

Normalerweise würde man ein Wort der Trauer erwarten. Oder irgendwelche stupide Erklärung, die das Töten zu rechtfertigen versucht.

Eine Welle der Empörung aus dem Bundestag wäre die angebrachte Reaktion – doch auf diese wartet man gar nicht mehr.

Die 100.000 Toten sind keines Wortes würdig. Sie sind bloß eine Zahl. Sie sollen auch möglichst aus der kollektiven Erinnerung verschwinden.

Das ist die Kultur des Todes: Eine Kultur, in der der Mensch zum Objekt geworden ist, der getötet werden kann, wenn er stört. Eine Kultur, in der die Toten eine bloße Zahl sind, die sich schnell in Luft auflöst. . .

Wären da nicht die Lebensrechtler.

SOS LEBEN und andere Gruppen sorgen Tag für Tag, das keine Friedhofsruhe einkehrt. Und die Zahl derjenigen, die sich von der Kultur des Todes nicht verführen lassen, wächst von Tag zu Tag.

Denn eines ist gewiss: Eines Tages wird die Gerechtigkeit siegen und das Recht auf Leben der ungeborenen wird wieder respektiert werden. Es wird ein Tag kommen, wo sich die Menschen fragen werden, wie es möglich war, so viele unschuldige Menschen zu töten.

Die Daten im Einzelnen:

Die meisten Abtreibungen wurden laut Bundesamt zwischen der siebten und achten Schwangerschaftswoche vorgenommen. 74,3 Prozent der Frauen, die abgetrieben haben, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt; 3,6 Prozent waren minderjährig. 14,5 Prozent waren zwischen 35 und 39 Jahre alt und 7,6 Prozent 40 Jahre und älter. Insgesamt 60.993 Abtreibungen ließen ledige Frauen vornehmen; bei 40.993 Abtreibungen waren die Frauen verheiratet und bei 4.858 geschieden. Regional betrachtet fanden die meisten Abbrüche im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (22.058) statt, gefolgt von Bayern (11.987) und Baden-Württemberg (11.029). Ingesamt geht laut den Berechnung des Bundesamtes auch die Quote der Schwangerschaftsabbrüche je 10.000 Frauen im sogenannten „gebährfähigen Alter“ zwischen 15 und 50 Jahren zurück. 1997 kamen auf 10.000 Frauen 66 Abtreibungen, 2012 waren es 57. Ebenfalls rückläufig ist nach Angaben des Bundesamtes die Zahl der Lebendgeburten. Während 1997 812.173 Kinder geboren wurden, waren es im Jahr 2011 noch 662.685 Kinder. Die Zahlen für 2012 liegen noch nicht vor. Das Bundesamt rechnet mit 660.000 bis 680.000 lebend geborenen Kindern bei gleichzeitig deutlich mehr Sterbefällen, so dass das Geburtendefizit voraussichtlich bei etwa 185.000 bis 200.000 liegen wird.


Kommentare:

Hoppstädter Heinz hat gesagt…

Irgendwann wird dieser Frevel zum notgedrungenen Thema im Deutschen Bundestag.Ich kann mir nicht vorstellen , dass unsere Politiker längerfristig so unvorstellbar gleichgültig sind und nicht erkennen ,dass wir uns mit dem jährlichen hunderttausenfachen Kindermord selbst um unsere Zukunft bringen.Im Laufe der letzen Jahre sind es inzwischen Millionen Kinder die der von A.Schwarzer & Emma befeuerten Abtreibungskultur zum Opfer gefallen sind. Abgesehen von den ethisch- moralischen Aspekten stellt sich ja auch immer mehr die Frage nach unserer sozialen Absicherung im Alter. Wer soll den noch die nötigen Mittel erwirtschaften , wenn weiterhin durch Abtötung lebensfähiger Kinder im Mutterleib auch unsere Zukunft vernichtet wird?
Man muß wirklich kein religiöser Fanatiker sein , um zu erkennen , dass Homo-Ehen und Massenabtreibungen unser Land in den ökonomischen Untergang treiben.Wer soll die abgetriebenen Kinder im Generationenkreislauf ersetzen? Wie stumpfsinnig muß ein Volk schon sein , wenn auf Biegen und Brechen das Organspenderwesen forciert wird zur Lebensrettung um jeden Preis und anderseits tausendfach lebensfähige kleine Menschen im Mutterleib abgeschlachtet werden? Das geht irgendwie nicht zusammen. Es sei denn , dass unserem Volk durch ideologische Einpeitscher immer mehr das Bewußtsein für Sünde , Menschenwürde und Achtung vor geschenktem Leben verlorengeht.

Franz Josef Mandel hat gesagt…

Die Statistik gibt u. kann nicht die wirkliche Abtreibungszahl mit-
teilen; d.h. so ist ja wohl die
sogen. Dunkelziffer selbstredend nicht bekannt.
Man halte nur mal diese bekannte Zahl von über 100.000 Abtreibungen
in 2012 dem gegenüber, daß von un-
seren maßgebl. Politikern schon ge-
äußert wurde: in Deutschland geht
jetzt die große Sorge um, es fehlen
uns die Fachleute! auf allen
Gebieten der Wirtschaft,Handwerk usw. Aber man darf dabei nicht den offenbaren Zusammenhang aufzeigen zu den seit Jahren so erschreckend hohen Abtreibungen, die sich ja inzwi. als eine staatl. u. von den Krankenkassen geförderte Geburten-
regelung (eine gängige Praxis wie zuvor in der DDR)sich entpuppt hat.

Lavinia hat gesagt…

"Denn eines ist gewiss: Eines Tages wird die Gerechtigkeit siegen und das Recht auf Leben der ungeborenen wird wieder respektiert werden."
Mein Hoffen gilt der Erkenntnis im Menschen, dass eines Tages die Möglichkeit der Abtreibung nur dort vorgenommen wird, wo sie unerlässlich ist.
Schwanger werden und schwanger sein wird dann für alle, dem Leben Gebenden wie Leben Bekommenden, fast ohne Reue und mit nötiger Verantwortung erfolgen.
Alle anderen Beweise und Drohungen sind nicht geeignet, etwas abschließend zu besser und zu klären.
Ein ständiges Gerede über Verbot oder MeinKörpergehörtmir ist weit von der Lösung entfernt. Das führt nur zu Fehlentscheidungen und Zank. Doch nicht zu einer realistischen Lösung.

Old Geezer hat gesagt…

"Somit ist die Abtreibung eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland. "

Wenn Sie so rechnen möchten, müßten Sie auch den spontanabort bzw. Resorbtion und fehlgeschlagene Einnistung mitzählen und wären noch bei ein paar Größenordnungen mehr.

"Eine Kultur, in der der Mensch zum Objekt geworden ist, der getötet werden kann2

Blödsinn.
"Eine Kultur, in der zum Menschsein mehr gehört, als das zufällig zusammentreffen von Ei und Spermium", daß könnte man so definieren.

Ihre Definition träfe in viel größerem Maße z.B. auf das deutsche Kaiserreich und 3. Reich zu, in dem zwar zugegebenermaßen Abtribungen verboten waren (und drkonisch betraft wurden) aber die Primäre Funktion zumindest der männlichen Menschen die des Kanonenfutters war.

"Denn eines ist gewiss: Eines Tages wird die Gerechtigkeit siegen und das Recht auf Leben der ungeborenen wird wieder respektiert werden."

Nun wenn wieder aller Wahrscheinlichkeit gerade Ihre Interpretation eines gewissen einzelnen Buches aus der breiten Auswahl der von Menschen erdachten Mythologien korrekt wäre...
...nicht auszuschließen, aber daran glaubt ja selbst unter den Christen nur noch eine Minderheit dran.

Old Geezer hat gesagt…

"Ich kann mir nicht vorstellen , dass unsere Politiker längerfristig so unvorstellbar gleichgültig sind und nicht erkennen ,dass wir uns mit dem jährlichen hunderttausenfachen Kindermord selbst um unsere Zukunft bringen"

Können Sie denn negative Auswirkungen auf unsere Gesellschft und unser Leben belegen?
Sehen Sie - warum sollten dann die Politik zwarnsläufig reagieren müssen?

"Wer soll den noch die nötigen Mittel erwirtschaften , wenn weiterhin durch Abtötung lebensfähiger Kinder im Mutterleib auch unsere Zukunft vernichtet wird?"

Wie sollten das die hypothetischen Kinder tun, wenn diese keine Jobs haben?
Wer soll sie ernähren, wo sollen Sie wohnen, wohin Ihr Müll verklappt werden?

...wir wären nicht die erste Spezies und ncihtmal die erste mesnchliche Kultur, die an maßlosem Wachstum zugrunde ginge.

"dass Homo-Ehen und Massenabtreibungen unser Land in den ökonomischen Untergang "

Wie bitte möchten Sie ein WIRTSCHAFTLICEHN Auswirkung gleichgeschlechtlicher Ehen konstruieren?
Die einzige mögliche Auswirkung wären ein wenig WENIGER DINKS zugunsten von Paaren mit nur einem oder 1 1/2 Einkommen, bzw. Familien mit einem Einkommen und Hausmann oder -frau mit Kindern, wenn Sie fairere Adoptions- und Reproduktionsmedizinischen Maßnahmen einbeziehen; ...also genau das, was Sie für konventionelle Familien ja die ganze Zeit fordern.

"wenn auf Biegen und Brechen das Organspenderwesen forciert wird "

Das ist kein Biegen und Brechen, daß wäre eher was z.B. die Chinesen machen.

"lebensfähige kleine Menschen im Mutterleib "

Die sind noch malnge nicht lebensfähig, wenn die gesetzlichen Regelungen eingehalten werden.

"unserem Volk durch ideologische Einpeitscher immer mehr das Bewußtsein für Sünde , Menschenwürde und Achtung vor geschenktem Leben verlorengeht."

....es ist für Sie wohl komplett unvorstellbar, daß das Volk möglicherweise eine gesunde Einstellung dazu haben könnte, nur daß diese evtl. nicht mit Ihrer persönlichen identisch ist?
Daß es vielleicht SIE sind, der sich irrt und der Mehrheit der Gesellschft seine Minderhietenansicht hierzu aufzwingen möchte?

Old Geezer hat gesagt…

@F.J. Mandel:

"sogen. Dunkelziffer selbstredend nicht bekannt."

Wieso vermuten Sie eine hohe Dunkelziffer?
Es ist ja nicht so, daß eine notwendigkeit für geheime Abtreibungen besteht - vielelicht vor der Nachbarschaft, aber von seiten der KRankenhäuser dem Amt gegenüber?

"es fehlen
uns die Fachleute! auf allen
Gebieten der Wirtschaft,Handwerk usw."

Neinen, fehlen nicht!
Den ARGEITGEBERN feheln junge, topausgebildete, billige Arbeitskräfte die für Jobs zum einem Hungerlohn Schlangestehen.
Aber wir haben hunderttausende Akademiker - Absolventen mit nicht optimalem Profil und "Senioren" über vierzig, sowie Millionen hinreichen kompetente Arbeitssuchende, welche die betreffenden Stellen nach Fortbildung und Einarbeitung auch ohne Hochschulabschluß ausfüllen könnten, die die Arbeitgebern aber nicht mit der Kneifzange anfassen werden, solange sie nach Greencards und Födermitteln winselen können.

FACHLEUTE werdne nicht geboren, sondern in Jahrzehnten ausgebildet!

Anonym hat gesagt…

Die Hintergründe der Abtreibungen scheint hier wohl keinen zu interessieren??? Wieviele davon waren Vergewaltigungsopfer, Jugendliche oder einfach ungewollte Schwangerschaften??? In allen Fällen ist eine Abtreibung sinnvoller, als das Kind unter lieblosen/hoffnungslosen Umständen aufwachsen zu lassen! Schon allein von "Mord" zu sprechen! Abtreibungen werden in der vorembryonalen Phase ausgeführt, wo keinerlei Bewusstsein existiert. Da der Fötus in der Entwicklung eh alle Evolutuionsphase durchläuft, kann man noch nichteinmal von Mord an Menschen sprechen. Abtreibung ist ergo viel humaner als später aus Frust/Hass oder Überforderung von den eigenen Eltern getötet zu werden, wie es in letzter Zeit leider viel zu häufig schon aufgetreten ist. Mal nachdenken gibts hier nicht oder?!