Freitag, 8. März 2013

Samstag, 9. März 2013: „1000 Kreuze für das Leben“ in memoriam Clemens August Kardinal von Galen - in Münster / Westfalen

Beginn: 14:30 Uhr, St. Ägidii-Kirchplatz (Ausgabe der Kreuze) (ca. 500 m südlich Domplatz, zwischen Königs- und Aegidiistraße / Ende ca. 17:00 Uhr)

am 9. März 2013 findet von 14.30 bis ca. 17.00 Uhr auch in diesem Jahr wieder der größte Gebetszug für das Leben in Münster / Nordrhein-Westfalen zum Gedenken des Todestages von Clemens August Kardinal von Galen statt.

EuroProLife als Veranstalter ruft alle Christen und alle Menschen guten Willens auf, ein weißes Holzkreuz, als Zeichen der Trauer um die ca. 1000 vorgeburtlich getöteten Kinder, die an einem gewöhnlichen Werktag in Deutschland abgetrieben werden, durch Münster zu tragen. Gleichzeitig beten wir für alle Mütter, Väter, Ärzte und Politiker, damit in ihren Herzen die Liebe zu den wehrlosen Kindern im Mutterschoß aufleuchten möge.

Kommentare:

Etienne Laforet hat gesagt…

»Wir sind in eine Art Kultur des Todes eingetreten, darum geht es im Grunde. Man spricht von der Abtreibung als einer großen Errungenschaft der Freiheit. Jetzt wird der Selbstmord eine große Errungenschaft der Freiheit. Kranke zu töten ist eine große Errungenschaft der Freiheit. In Belgien werden zur Zeit neue Gesetze verabschiedet, um behinderte junge Menschen töten zu können, Kinder, Demente. Und all das wir uns als eine Errungenschaft der Freiheit präsentiert.

Als Christ möchte ich sagen, dass wir in geradezu aberwitziger Weise in eine antizivilisatorische und antichristliche Richtung abgleiten. Und dies betrifft unterschiedliche Bereiche. All das basiert letztendlich auf Tod - dem Faktum des Tötens. Aus dem Gebot »Du sollst nicht töten« wird »Du sollst töten, um frei zu sein«. Töten heißt frei sein. Etwas von dieser Ordnung zeichnet sich ab...

Wir treten in eine Logik ein, die gleichermaßen eine der Sterilität und des Todes ist. Aber das alles wird hochfrisiert zu einem Diskurs über „Freiheit“.«

[Victor Loupan, Präsident des franz. Verlags L'oeuvre, am 21.12.2012 in der »wöchentlichen Debatte« von Radio Notre Dame, Paris, http://radionotredame.net/emission/le-debat-de-la-semaine/21-12-2012/ ]

Grandloser hat gesagt…

Was denn nun 1000 Kinder am Tag werden angeblich abgetrieben, dann müssten es 365000 tausend im Jahr sein oder? Doch dann sind es nur 100000 tausend. Was denn nun habt ihr kein einheitliches Konzept in eurer Propaganda? Das gleiche in den Artikel über dem Marsch, mal ist der Veranstalter EuroProlife dann nun wieder der Bundesverband Lebensrecht, anscheinend wisst er gar nicht was ihr macht.

Jetzt mal im ernst, es gibt einen gesellschaftlichen Kompromiss in Sachen Abtreibung, der niemanden zwingt etwas gegen sein Gewissen zu machen. Besonders denn wenn vorgeblich wertekonservative bei den Abtreibungen den zweiten Platz belegen. Da wär ich mit Anklagen vorsichtig.
Wer es nicht glauben will kann sich gerne die Artikel auf dieser verblendeten Seite durchlesen.



Roi Krüger hat gesagt…

Du sollst nicht töten?
Wo kommen dann die vielen Toten in der Bibel her?
Was ist mit den Scheiterhaufen? Mit der Teufelsaustreibung?
Mit dem Weg über Leichen zu neuem Land, neue Goldquellen, Macht über andere?
Ich kann nicht glauben, dass es so richtig sein soll.
Hier scheint etwas heilig zu sein. Doch die Historie zeigt etwas anderes.
Und so wollt ihr Leute von der Richtigkeit eurer Philosophie überzeugen?
Erschreckend. Abstossend.