Montag, 4. März 2013

Petition gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Partnerschaften

Immer wieder wird von unterschiedlichen Gruppierungen verlangt, homosexuellen Paaren das Adoptionsrecht zu gewähren.

Bei dieser abwegigen Forderung wird jedoch das Wohl der Kinder beiseite geschoben. Hier geht es schlichtweg um eine  unzulässige Vereinnahmung der Kinder, um auf diesem Wege die totale Angleichung homosexueller Partnerschaften mit der  Ehe zu erreichen.

Gegen diesen massiven Angriff auf das Wohl der Kinder und die moralischen Prinzipien unseres Landes wollen wir uns mit aller Entschlossenheit wehren.

Deshalb bitten wir Sie, an dieser wichtigen Initiative von „Kinder in Gefahr“ teilzunehmen und die Petition an den Deutschen Bundestag in diesem LINK zu unterschreiben:

Der gesunde Menschenverstand sagt, daß ein Kind Vater und Mutter zum Aufwachsen braucht. Das ist den Verfechtern solcher Projekte offenbar egal, denn sie wollen aus ideologischen Gründen die totale Gleichheit zwischen Ehe und homosexuelle Partnerschaft erreichen.

Wir dürfen diese Fehlentwicklungen nicht mit gekreuzten Armen beobachten und passiv bleiben, sondern müssen eine starke und breite Front für die herkömmliche Familie aufbauen.

 
Wenn sich die christliche Basis der Gesellschaft nicht aktiv rührt, werden jene Politiker, die noch zu christlichen Werten stehen, allzu leicht den Mut verlieren  -  wie schon so oft zuvor. Sie lassen sich von dem Lärm, den die Homo-Lobby und ihre Helfershelfer veranstalten, rasch einschüchtern.

Deshalb ist unser klares politisches Signal für Ehe und Familie umso wichtiger!


Mathias von Gersdorff, Leiter der Initiative “Kinder in Gefahr” der “Deutschen Vereinigung für eine Christliche Kultur” (DVCK) eV.

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

"Bei dieser abwegigen Forderung wird jedoch das Wohl der Kinder beiseite geschoben"

Inwiefern ist dem Wohle des Kindes mehr dedient, wenn es nur von einem seiner Elternteile rechtlich vertreten werden kann, bzw. im Falle eines Unfalls des anderen einen vom Gericht bestimmten Vormund vorgesetzt bekommt statt des langjährigen funktionalen 2. Elternteils?

"um auf diesem Wege die totale Angleichung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe zu erreichen."

Ein Behauptung, die Sie erstmal belegen müßte.
Funktional ist eine gleichgeschlachtliche Partnerschaft eh identisch mit der Ehe, ausgenommen des SONDERFALLES eines akuten und möglichen Kinderwunschens zwischen beiden Beteiligten.
Insbesondere gilt dieses in dem einen Zentralen Thema der Diskussion, nämlich eine Partnerschaft, in die einer der beiden eine Kind aus einer früheren Partnerschaft mitbringt - in diesem Punkt gibt es schlich KEINERLEI Unterschied zu der Situation zu einer Ehe zwischen heterosexuellen Partnern.

"Der gesunde Menschenverstand sagt, daß ein Kind Vater und Mutter zum Aufwachsen braucht"

Tut er das?
Die meisten Menschen, die im Unbterschied zu zölibatären Kleirkern Kinder haben, würde eher auf die Bedeutung "kompetenter, liebevoller Bezugspersonen" setzen, vielleicht mal abgesehen von der Stillzeit, wenn denn gestillt wird.

"sondern müssen eine starke und breite Front für die herkömmliche Familie aufbauen."

Tja, könnten Sie dann nochmla ausführen, inwieweit diese postulierte "herkömmliche Familie" (unter der Sie vermutlich auch wieder eine exotische Sonderform dessen verstehen, was der gemein Bürger so aus der Realität kennt) durch die Existenz anerkannter gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in Mitleidenschaft gezogen wird?
Oder glauben Sie ernsthaft, viele homosexuelle Menschen würden eine konventionelle Familie inkl. Kinder nach Ihren Vorstellungen gründen, wäre ihnen die alternative verbaut; bzw. viele bestehende Familien nach Ihrem Wunschbild würden sich spontan auflösen, weil sie ihre Bestandteile zur Homosexualität bekennen und solche Partnerschaften vorziehen würden, dürften sie dann nur Kinder adoptieren?

DerAlki hat gesagt…

Ihr habt echt so ein Brett vorm Kopf dass ihrs nicht mal merkt ihr Kirchenspasten! Ich würde euch gerne auslachen, aber eure Dummheit ist einfach nur traurig! Mindestens 10% von euch sind selbst homosexuell und nur neidisch auf die Homo- und und Bisexuellen, die die Eier haben sich zu outen. Und die anderen 90% von euch sind einfach nur intolerante Schweine.

Anonym hat gesagt…

"Kinder in Gefahr", ja nee ist klar. Ich wollte mich unbefangen auf eure Argumentation einlassen und mal schauen, was ihr so vorbringen könnt. Ich bin nicht homosexuell, ich bin Christin aber selbst ich finde, dass es an der Zeit ist, dieses menschenfeindliche Gehabe abzulegen. Gott liebt immerhin auch alle Menschen. Und wenn dann viele davon homosexuell werden, lieb Gott auch diese!

Außerdem kann ich eure Argumentation einfach nicht verstehen. Kinder in Gefahr...
Kinder sind bestimmt sehr in Gefahr, wenn sie zwei Mamas oder zwei Papas haben, die sie über alles lieben und sich wirklich ein Kind wünschen.
Manche Kinder warten Jahre in Kinderheimen und andere werden ebenfalls nur von einem Elternteil erzogen. Ist genau dieselbe Situation.

Ich kann nicht glauben, dass in der heutigen Gesellschaft noch über so etwas diskutiert werden muss. Ich habe das Gefühl, alle Argumente wurden mindestens hundert Mal genannt und dennoch können manche nicht in der heutigen Realität ankommen.

Außerdem ist die Argumentation, mit der hier gegen die Adoption bei Homosexuellen Paaren gesprochen wird, nicht nur feindselig gegenüber den menschlichen Rechten (das Recht auf Liebe hat jeder Mensch, ganz gleich welches Geschlecht), sonder es beschmutzt auch die Frauenbewegung: eine Frau kann laut euren Argumenten nicht auch den männlichen Part übernehmen, arbeiten gehen und Erfolg haben. Was macht denn bitte eine alleinerziehende Mutter?
Männerfeindlich ist die Argumentation ebenso, im Sinne von, dass jene keine weiche Seite zulassen sollen, Arbeiten gehen und die Familie versorgen müssen, während die Frau dann am Herd steht, oder was? Wollt ihr mich veralbern? Ernsthaft? :D

Wie dumm ist das bitte, die Rollentheorie ist ebenso veraltet wie die Ansicht, dass Kindern keine liebenden Eltern zustehen sollten, nur weil ihr mit der Liebe zwischen gleichgeschlechtlichen Paaren ein Problem habt.

Noch mal Klartext: Homosexualität ist nicht ansteckend und genauso wie Kinder in heterosexuellen Ehen, homosexuell werden können, können Kinder in homosexuellen Ehen, heterosexuell werden.
Ich dachte, das wäre mit dem wissenschaftlichen Fortschritt eigentlich längst klar geworden...

Gebt endlich diese veraltete Rollentheorie auf, die hat in diesem Jahrhundert echt nichts mehr verloren.

Wenn sich bei der veralteten Einstellung in den Kirchen nichts ändert, muss ich wohl austreten. Das heißt nicht, dass ich meinem Glauben abschwöre, aber ich schwöre der Machtinstitution ab, mit der die Kirche versucht, die Menschen nach ihren Regeln zu züchtigen.