Montag, 11. März 2013

Münster: Respektlose Schmierereien und Brandstiftung in der Heilig Kreuz Kirche

Am späten Mittwochnachmittag(6.3.13) zwischen 17:00 und 18:15 Uhr haben bislang unbekannte Täter im Altarraum der Heilig Kreuz Kirche an der Hoyastraße ein Gabentischtuch angezündet. Das auf den Boden geworfene Tuch verbrannte vollständig. Auf dem Boden und an den Wänden des Altarraums hinterließen die Täter noch Beleidigungen wie "Jesus ist ein Bastard". Der dazu genutzte Bleistift blieb ebenso zurück wie einige Zigarettenstummel.

Hinweise und Beobachtungen rund um die Kreuzkirche nimmt die Polizei Münster unter der Telefonnummer 0251 2750 entgegen.

Quelle: Polizeibericht

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Sollten die Täter gefasst werden, unter Aufsicht Schmierereien entfernen, die Kosten des Brandschadens bezahlen und Geld an eine soziale Einrichtung.

H+O hat gesagt…

das haben wir nun von unseren Toleranz-zielen; Chisten werden in Deutschland, und leider nicht nur dort, verhöhnt, beleidigt, angegriffen wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr; eine Ermittlung bzw. Bestrafung der Täter findet in der Regel mangels Interesse der Staatsanwaltschft meist nicht statt. Da praktizieren Muslime eine ander Art der Zuchtordnung; vielleicht sollten wir davon ein wenig übernehmen.
alfredfranz

Onkel Kurt hat gesagt…

Unflätigkeiten gegen Jedermann sind überall zu sehen. Da werden die Kirchen keine Ausnahme als Zielscheibe machen. Doch wer sich immer in den Vordergrund drängt und es schon fast nicht mehr ist, der steht auf der Liste ganz vorn.
Ich sehe diese Hinterhältigkeiten bei mehreren Nachbarn. Denkt ihr da passiert etwas Kluges seitens der Zentralgewalt?
Meine Toleranz gegenüber Religionen habe ich auch eingeschränkt. Einmal die Tür zum Gespräch geöffnet denken diese, es ist eine offene Tür. Einfach untern Tisch gekehrt, was man über die Haltung zu Religionen und seiner Weltanschauung gesagt hat. Jetzt bleibt die Tür für alle geschlossen. Durch den Verein habe ich oft genug das Vergnügen, bei kirchlichen Feierlichkeiten mitwirken zu dürfen. Doch die Mitwirkung im Verein ist für diesen unerlässlich. Mal sehen, wann sich auch dort die Toleranz in Vereinnahmung ändert.
Wenn, wie bei einer Beerdigung geschehen, gesagt wird, nur ein Christ ein wahrer Mensch, dann ist das für mich beleidigend. Reagiert man in der anschließenden Runde mit Schweigen gegenüber einige Fragende, wird man noch als unfreundlich abgetan. Sagt man ihnen, was man denkt, wird es noch schlimmer.
Wer soll da was Äußern oder ungesagt lassen, wer soll was oder wen tolerieren?
Wer die Wahrheit für den Einen als eine Beleidigung für den Andern, der damit nicht gemeint war, es aber auf sich bezog, ansieht, macht alles schön verrückt.
Das lässt sich dann prima auswalzen und zu seinen Gunsten darstellen.
Schöne Toleranz.
Nach dem Motto: Jeder darf seine Meinung sagen. So lange es meiner entspricht.

Old Geezer hat gesagt…

Ja, Vandalismus und ungebührliches Verhalten...
...aber muß man dafür gleich die Polizei beschäftigen?

Die Kirchen sind immer so hypersensibel und fühle sich von jedem individuellen Unfug gleich bedroht - offenbar sind da die Befindlichkeiten bei allen mosaischen Religionen ähnlich.

Old Geezer hat gesagt…

@H+O:

Naja, der Vergleich hinkt etwas,
muslimische Gemeinden mußten sich schon von rechtsextremistischen Gruppierungen unter Polizeischutz vor der eigenen Tür beleidigen lassen...
...christliche Kirchen können hingegen oft ihnen mißfallende Ausstellungen in ganz anderen Gemeinden über den Blasphemieparagraphen schließen lassen.

Wer sich solche Einflußfülle angeeignet hat und diese auch regelmäßig nutzt (dazu gehört hier auch steuerfinanzierte PR wie das Wort zum Sonntag oder Hour of Power, u.ä.), muß sich nicht wundern, der die Kritik auch in Guerilliamanier vorgetragen wird.