Freitag, 8. März 2013

Münster: Anarchistische Feministinnen protestieren gegen Lebensrechtler-Gebetszug am 9. März 2013

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

“Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!”

Am kommenden Samstag, den 9. März 2013, wollen katholische und evangelische Christen nachmittags wieder mit einem Kreuze-Marsch auf die Straße gehen und für das Lebenrecht eines jedes Menschen eintreten, ob gesund oder krank, geboren oder ungeboren.

Seit vielen Jahren wird dieser Gebetszug friedlicher Lebensrechtler durch linksradikale Randalierer gestört, was zur Folge hat, daß jeweils Polizei-Hundertschaften im Einsatz sind, um die betenden und singenden Christen vor rabiaten Chaoten zu schützen und das Recht auf Demonstrationsfreiheit zu gewährleisten (siehe Foto).

Im Internet rufen utralinke und radikalfeministische Gruppen auch dieses Jahr wieder zu Gegen-Aktionen auf, zum Beispiel zu einer sog. “Demo für ein selbstbestimmtes Leben und eine herrschaftsfreie Gesellschaft”, die bereits am Samstagvormittag hinter dem Hauptbahnhof in Münster starten soll.

Auf der anarchistischen Webseite “Linksunten.indymedia” informiert ein Interview mit “Aktivist/innen” über diese geplante Aktion, wobei schon der erste Satz unrichtige Angaben enthält:

“In einigen anderen Städten, z.B. Berlin und München, findet auch in Münster seit mehreren Jahren der von „EuroProLife“ organisierte Gebetszug „1000 Kreuze für das Leben“ statt. Dies ist nichts anderes als ein Aufmarsch von Abtreibungsgegner/innen mit einem sexistischen, homophoben und frauenfeindlichen Weltbild.”

Der “Marsch für das Leben” in Berlin wird in Wirklichkeit nicht von der katholischen Initiative “EuroProLife” organisiert, sondern vom ökumenischen “Bundesverband Lebensrecht ” (BVL), dem sowohl katholische wie evangelische Gruppen angehören.

Im zweiten Satz werden die üblichen linken Sprechblasen geklopft, wobei der Lebensrechtler-Gebetszug meist mehrheitlich von Frauen getragen wird, die dann wohl ein “frauenfeindliches Weltbild” vertreten, nur weil sie für das Lebensrecht aller Menschen eintreten…?!

Sodann heißt es in der Stellungnahme der ultra-feministischen “Aktivist/innen”:

“Wir finden den aktuellen gesellschaftlichen Umgang mit Schwangerschaftsabbrüchen zum Kotzen. (…) Für uns ist die Parole „Mein Bauch gehört mir“, also das Recht auf einen selbstbestimmten Umgang damit ob, wann, wie und mit wem eine/r Kinder haben will, nach wie vor aktuell.”

Kinderliebende Schwangere setzen dem dämlichen Spruch “Mein Bauch gehört mir” jedoch das lebensfreundliche Motto entgegen: “Mein Bauch gehört Dir!”  -  dem Baby im Mutterleib nämlich!

Auch Abtreibungsgegnern ist klar, daß es sehr schwierige Situationen für schwangere Frauen geben kann, aber ihnen steht das Leitwort vor Augen: “Wir wollen die Probleme beseitigen, nicht die Kinder!”

Zudem wissen Lebensrechtler, daß die Tötung des eigenen Kindes nicht spurlos an der Seele der betroffenen Frau vorübergeht. Die frühere CDU-Familienministerin Claudia Nolte hat daher 1995 im Deutschen Bundestag zu Recht den eindringlichen Satz geprägt: “Das zweite Opfer einer Abtreibung ist immer die Frau!”

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Diese ganze Abtreibungslobby ist so was von zum k...! (Nur dieses eine Mal auf diesen ihrem niedrigen Niveau, damit auch diese LinsverdreherInnen es auch verstehen...)
Das natürlichste auf der Welt ist es, Kinder zu bekommen. Sie zu töten ist dagegen das perverseste. Aber mit Perversitäten kennen die sich ja gut aus, also wen wunderts. So ist eben die Kultur des Todes.

Andreas Walter hat gesagt…

Ein Ja für das Leben, so auch ein klares für jeden höhrbares Ja für das ungeborenes Leben. Denn ab der befruchtung der Eizelle, hat es ein bewusstes Leben. Darum ist es schlichtweg MORD an das ungeborenen. Jeder befürworter der Abtreibung macht sich selbst auch zum Täter. Genauso haben die Deutschen geschwiegen bei der Vernichtung der Juden in Dachau oder Ausschwitz. Und dadurch machten sich auch zum Täter.

Onkel Kurt hat gesagt…

Kinder als Fortsetzung des eigenen Lebens, wie auch unserer Gesellschaft sind ein edles Gut. Doch ich verurteile beide Seiten.
Es geht nicht um Opfer und Täter, es geht um Menschen.
Beide Seiten führen ihre Ansprüche an Kinder zu einem Besitzdenken über das Kind oder die Erzeugenden.
Wer damit sein Denken den anderen vorschreibt oder sein Handeln als frei ausgibt, hat den wesentlichen Sinn von Leben nicht verstanden.
"Das natürlichste auf der Welt ist es, Kinder zu bekommen."
Da fehlt ein Wort: Kinder bekommen zu können.
Nicht Kinder um jeden Willen bekommen oder deren Entstehung aus Kleinigkeiten zu verhindern ist die Losung der Stunde.
Es ist kein individuelles Geschehen. Unsere Gesellschaft hat nichts gebessert für Mutter, Kind und Vater. Reden dafür und dagegen ohne den Sinn, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen. Solche Straßenschlachten bringen keiner Seite etwas. Jeder will nur seinen Trotz einbringen.
Ein "bewusstes Leben" sollte von allen Seiten ein "bewusstes Leben" haben und bringen.
Als das Kind am Feldrand geboren wurde, sich der Liebe von Eltern und Umstehender erfreute, vom ersten Augenblick im Kreis der Menschen aufgenomen wurde und die Arbeit weitergehen konnte, da war alles Natürliche verständlich.
Jetzt, wo wir mehr Wissen, mehr Lebenskräfte haben, machen wir es kompliziert und haben geistige Schieflage.
Selbst die Frauen, die sich ihren krigerischen Gatten verweigerten, waren sich uneins. Und das Gute an der Sache zuerbrach.
Jeder denkt nur an sich und macht sich die Welt zu seinem Diener. Wer das Dienen vergisst, wird auch den Diener verprellen.
Jeder trage das anderen Last.
Begriffen hat es keiner von den Protestlern. Ist wohl auch zu schwer.
Mich enttäuscht diese Anhäufung von leidender Leidenschaft und hässlichem Hass.
Euch Beiden ist nicht zu helfen.

Alexander, der Kleine hat gesagt…

"Zudem wissen Lebensrechtler, daß die Tötung des eigenen Kindes nicht spurlos an der Seele der betroffenen Frau vorübergeht."
Am 12. Januar hat die Mutter eines neugeborenen Knaben diesen und ihren Ehemann bei der Geburt verlassen. Für immer. Jürgen steht nun mit drei behinderten Knaben und einer Schwiegermutter fast allein mit diesem Problem.
Schon vor dem ersten Kind wurde ihm dieser Ablauf aufgezeigt.
Und nach meiner Ansicht, wird er seinen Kindern höchstens noch 5 Jahre erhalten bleiben. Ob bei voller Kraft? Die Zeit wird es bringen.
Jedem sollte klar sein, was er tut. Und was er seinen Kindern antut. Und was an den anderen hängen bleibt.
Lebensrechtler?
Für mich teilweise ungehobelte Möchtegerne. Mindestens ein Auge ist blind und ein Ohr taub. Ob es die graue Masse bringt, ist fraglich.
Jeder ist auf seine Weise etwas Chaot. Nicht jeder kann es ausleben ohne andere zu chaotieren.

Old Geezer hat gesagt…

@Andreas Walther:

"Denn ab der befruchtung der Eizelle, hat es ein bewusstes Leben. "

Wer solchen hahnebüchenen Unfug verbreitet, muß sich nciht wundern, wenn er in der Diskussin nicht mehr ernstgenommen wird.

Oder andersherum: wer den Eindruck erweckt, sowetr ernsthaft zu glauben, kann nicht erwarten von den anderen Diskusionsteilnehmern noch für voll genommen zu werden und muß sich nciht wurden, wenn man ihn wie ein kleines Kind auf sein Zimmer schicken will, wenn er stört.

"Genauso haben die Deutschen geschwiegen bei der Vernichtung der Juden in Dachau oder Ausschwitz"

...und weil das Ermorden eines bewußten Menschens aus Haß oder staatlichem Kalkül ja so dasselbe ist wie die Verhinderung einer möglichen Enwicklung eine Embryos durch die Person, ohne die das Ganze eh nicht möglich ist, weil diese nicht sieht, wie die für dessen Versorgung die nächsten 18 Jahre aufkommen soll; darum wäre ich 3. Reich auch niemand auf die Idee gekommen, Abtreibungen zu verbieten und Mutterorden zu verleihen?


Old Geezer hat gesagt…

"Gebetszug friedlicher Lebensrechtler"

Öffentliche Schmähung anderer Bürger und die massivie Forderung, deren REchte zu beschneiden, außerhalbe des politischen Diskurses oder des Wegs durch die Instanzen, und das ganz in Truppstärke?
Das ist keineswegs 'friedlich' das wird völlig zu Recht von veilen als Bedrohung empfunden, und entsprechend fällt die Gegenreaktion aus.

"Auch Abtreibungsgegnern ist klar, daß es sehr schwierige Situationen für schwangere Frauen geben kann, aber ihnen steht das Leitwort vor Augen: “Wir wollen die Probleme beseitigen, nicht die Kinder!”"

...allerdings bleiben sie immer wieder effiziente Antworten schuldig.
Floskeln und Phrasen helfen eben nciht drüber hinweg, das oft entweder das Kind oder die Gesellschaft das Problem ist, und nur am ersten Punkt kann die indiwiduelle Schwnagere etwas ändern.
Und es ich nicht zu sehen, daß sich die '"Lebensschützer" effektiv darum bemühen, am zweiten Problem etwas zu ändern.

"daß die Tötung des eigenen Kindes nicht spurlos an der Seele der betroffenen Frau vorübergeht."

Phrase.
Selbst wenn man ein esotherisches Konzept wie die Seele akzeptiert und somit solche Aussagen überhaupt in Betracht zieht, ist diese eine unzulässige Verallgemeinerung (weil es nicht für jede Frau gilt), enthält sie keinerlei Lösung für akute Sachzwänge, und ignoriert sie völlig, daß das Leben praktisch jeden Menschens auf einer langen Reihe von Dingen besthet, die man widerwilling und nur unter Protest tut, denen man sich aber nciht entziehen kann.