Montag, 4. März 2013

EAK betont die bleibende Bedeutung von Ehe und Familie und die Notwendigkeit des staatlichen Schutzes

Anläßlich des jüngsten Urteils des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessiv-Adoption“ und der aktuellen Debatte um die Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften mit der Ehe erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK), der CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Rachel: 

„Ehe und Familie sind und bleiben Fundament unserer Gesellschaft. Vater und Mutter sind die prägenden Personen beim Heranwachsen und in der Erziehung von Kindern. Die Perspektive lebenslanger Verbindlichkeit in Ehe und Familie bietet Kindern Treue und Geborgenheit sowie unterschiedliche geschlechtliche Bezugspunkte.

Dieser Sachverhalt bleibt auch nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur „Sukzessivadoption“ bei gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften gültig.

Unser Grundgesetz schützt nicht eine bestimmte Lebensweise, sondern schützt Ehe und Familie, weil aus ihnen Kindern hervorgehen können. Sie sichern die Lebens- und Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Nach Auffassung von uns Christdemokraten ist es deshalb angemessen und richtig, Ehe, Familie und die Förderung der Kinder in den Mittelpunkt zu stellen.

Worum es anderen geht, wird beim Beschluss der „Grünen Jugend“ sichtbar, wenn sie schreiben: „Wir stehen für die Überwindung der Ehe. Ja, wir wollen die Ehe abschaffen.“

Als CDU/CSU wollen wir im Gegenteil diejenigen unterstützen, die ihr Leben in Ehe und Familie gemeinsam führen möchten. Sie haben unsere Unterstützung und die Förderung des Staates verdient.

Als EAK achten und wertschätzen wir darüber hinaus auch andere Formen verantwortlichen und dauerhaften familiären bzw. partnerschaftlichen Zusammenlebens. Wir sprechen uns deshalb auch klar und deutlich gegen jede Form der Diskriminierung von homosexuellen Menschen aus.

Überall dort, wo die höchste Rechtsprechung in unserem Land präzise Vorgaben macht, sind diese vom Gesetzgeber korrekt umzusetzen. Allerdings bleibt es in unserer staatlichen Ordnung Aufgabe des Gesetzgebers über gesellschaftliche und politische Grundsatzfragen in differenzierter und umfassender Weise zu diskutieren und zu entscheiden.“

Kommentare:

ich hat gesagt…

und wo bitte ist bei eurem geheul über eingestürzte ansichten eure nächstenliebe zu denen, die auch leben wollen? wenn auch anders wie ihr?
ihr versucht es immer mit verboten und geboten. ihr schafft es sie nicht einzuhalten doch immer aktuell zu drehen.
so etwas heisst bei mir da mit schnöden mammon gepaart "scheinheilig".
die einen vom heiraten ausschließen und die anderen bei scheidung verurteilen. bei mädchen keine beschneidung bei jungen schon. taufen von noch nicht wissenden weil sie es später sowieso nur in der minderzahl machen würden.
irrer haufen.
und das soll unsere wurzel sein?
bleibt nur absolute trennung von staat und kirche. eure beiträge für die allgemeinheit ist zu gefärbt und nicht ausgewogen.
seid froh wenn es nicht in übler missachtung endet.
wenn kirchen zu noch mehr minaretten umfunktioniert werden und an einfluss gewinnen werdet ihr merken dass ihr aufs falsche pferd gesetzt habt.
ich hoffe dass sich ogne religion eine bessere einigung erzielen lässt. mit geht es jedenfalls nicht.

Otto Kietzig hat gesagt…

Ich nehme mal an, dass, wenn alle Kirchen zu Minaretten umfunktioniert worden sind, alle Homos sich zur Steinigung nach Scharia-Recht bereit machen müssten.
Im Übrigen geht es nicht darum. denen, die Lebensbeeinträchtigungen zu erleiden haben, ihr Leid unbeachtet zu lassen, sondern um "Birnen und Äpfel" nicht in einem Korb zu sammeln, sondern in zweien.
D.h. Homo-Lebenspartnerschaft und Ehe haben nichts miteinander zu tun, denn die eine ist ein Rechtsverbund zu gegenseitiger lebenslanger Fürsorge, die andere ist auf Weitergabe des Lebens ausgerichtet und ist damit der Grundpfeiler eines jeden Staates.
Ein Staat und ein Volk, das sich mit allem Nachdruck nicht um diesen Grundpfeiler kümmert, begeht Selbstmord

Anonym hat gesagt…

Die Frage bleibt: Wie kann man das Problem lösen?
Jetzt st es noch: "Kopf ab"
Die Kirche macht es sich, wie immer, leicht.
Heißt übrigens gleichgeschlechtlich und ist nicht mal im Ansatz geklärt.
Wie soll man lösen?
Helfen? Beheindern? Verbieten? Strafen?
Bis jetzt nichts konkretes da.
Wenn die Ehen nichts miteinander zu tun haben bleibt immer noch der Satz der Gleichbehandlung: rechtlich ist nichts geklärt, lebensmäßig ebenso nicht.
Weitergabe des Lebens? Da frage ich mich oft: Wieso die?
Beide Seiten auf die richtige Schiene und es läuft vielleicht besser.
Religionen konnten sich bis heute noch nicht auf einen Gott einigen. Und es gibt nur einen!
Wer hat ihn???

Old Geezer hat gesagt…

"Vater und Mutter sind die prägenden Personen beim Heranwachsen und in der Erziehung von Kindern"

...allerdings nicht als Naturgesetz, sondern weil in den letzten 100 bis vor vielleicht 20 Jahren die Kernfamilie durch die erzwungene brufliche Mobilität und die Schrumpfung des Närstandes auf eben Vater-Mutter-Kinder zusammengrschrumpft ist.
Natürlich ist für Primaten eher Mutter vor Oma/Tanten vor Geschwistern vor Vater, zumindest beim Kleinkind.
Und so lief es auch noch zu Zeiten unserer Urgroßelten; was Sie hier propagieren ist hingegen eine recht neue Situation, die aber in der letzten Generation schon wieder in Änderung begriffen ist.
Wenn Sie das LebensgefühlIhrer Kindheit erhalten wollen, sollten die LEbenswirklichkeiten der Eltern Ihre Stoßrichtung sein - also in erster Linie die Arbeitswelt.
(Die CDU! HarHarHar - deren Neigung zum Rüpelkapitalismus mit unbegrenzter Ausbeutung nach Manchester-Art erscheint doch nur noch neben der FDP human.)

"Unser Grundgesetz schützt nicht eine bestimmte Lebensweise, sondern schützt Ehe und Familie, weil aus ihnen Kindern hervorgehen können"

...die Begründung steht drin?
Dann wird es höchste Zeit, das GG mal anzupassen, dann nur noch eine Minderheit der Ehen produziert noch Kinder, und viele Kinder kommen außerhalb von Ehen zur Welt; zudem benötigen viele Ehen für ihren Kinderwunsch reproduktionsmedizinische Hilfe, bzw. nehmen Kinder in Pflegscahft oder Adoption an.

Old Geezer hat gesagt…

@Otto Kietzig:
"die andere ist auf Weitergabe des Lebens ausgerichtet "

DAnn sollten Sie fordern, die Ehe ncur noch für Paare zuzulassen, die medizinisch geprüft miteinander fortpflanzungfähig und -willig sind, ...und dann vielleicht nach 5 Jahren ohne Nachwuchs die Ehe auflösen lassen.

...allerdings gäbe es dann nur noch 1/3 der Ehen...

Daniel Sigon hat gesagt…

Da wird mal Klartext geredet:
- gedacht und wirklich
- Traum und Realität
- Leben und leben lassen
Bei Christ kommt für manche Entgegnung ein Reim angesurrt, den ich schwer wegdrücken kann. Und der sitzt im Detail.
Wissen und glauben als Denken ist konkreter als wissen und Glauben als gedacht.
Beim Überlegen komme ich nur zu einer Antwort. Doch wie sage ich es meinem Mitmenschen ohne ihn zu verletzen?

Dalian hat gesagt…

Was soll man sagen, in Deutschland gilt einmal nun die Rechtsprechung der Gerichte und nicht die irgendwelcher Vereine die an einen unsichtbaren Freund glauben. Somit hat es sich erledigt darüber zu diskutieren.

Anonym hat gesagt…

....ja, lasst sie doch die Ehe abschaffen... aber wenigstens kommen dann doch noch wenn sich Männchen und Weibchen paaren meistens Kinder heraus... vielleicht sollten die eine Prämie anbieten, die das nicht können, aber teilhaben wollen , denen, die dann willig sind, ihr Kind zu verkaufen ? Gibts ja alles schon ... schön, wenn man so viel Kohle hat wie Elton John und die Leihmutter auf Herz und Nieren prüfen kann ... man will ja nicht irgendwas, sondern Qualität für sein Geld... oder ???

...mal davon abgesehen, schafft sich Deutschland grade sowieso ab, aber das macht nichts.
Das werden höchstens die bedauern, die dann ihre Melkkuh verlieren.

.. ich habe noch nie - gläubig und Ehe bevorzugend oder nicht - solch absurde, lebenswidersprechende, perverse Diskussionen erlebt... das hätte ich mir, als ich jung war, niemals träumen lassen.

..ohne Religion geht es aber auch nicht ... denn das GG basiert auf dem, was in der Bibel steht und nicht auf dem vielgepriesenen Humanismus... alles was wir an Gesetzen haben, vor allem die Möglichkeiten und das Recht auf Bildung für Jungen UND Mädchen haben oft mutige Christenmänner und -frauen durchgekämpft, oft sogar GEGEN die institutionalisierten Kirchen.

..ich für meinen Teil werde Homosexuelle niemals verurteilen und trotzdem nicht befürworten, dass sie heiraten und Kinder haben dürfen.

..und im übrigen gilt: Homosexualität ist nicht von Gott geschaffen, sondern eine Folge des Sündenfalls, und Gott liebt alle Menschen, aber hasst die Sünde.
Und Er will, dass alle gerettet werden.

Aber so wie man nicht ein bisschen nicht morden kann, oder nicht ein bisschen nicht stehlen kann, kann man nur entweder Mann oder Frau sein.

Aber ich habe tiefstes Mitgefühl für die Menschen, die unter Identitätsstörungen leiden, diese Qualen kann ich mir wahrscheinlich nicht im entferntesten vorstellen.

Möge Gott ganz besonders mit ihnen sein.

..und für die, die es mit Lust und Liebe sind und tun... nur zu... aber ohne Trauschein und Kinder...
... da ich aber Christ bin - allerdings nicht katholisch - lehne ich praktizierte Homosexualität ab.

Old Geezer hat gesagt…

@Anonym:

"..und im übrigen gilt: Homosexualität ist nicht von Gott geschaffen, sondern eine Folge des Sündenfalls, und Gott liebt alle Menschen, aber hasst die Sünde."

Huch...
...das können Sie sicher anhand der Bibel belegen?

Das letzte Mal daß ich drein gelesen hatte, war der SChöpfer noch allmächtig und ergo war es ihm freigestellt, diese Option einzubeuen oder wegzulassen.

"..ohne Religion geht es aber auch nicht ... denn das GG basiert auf dem, was in der Bibel steht und nicht auf dem vielgepriesenen Humanismus... "

Völliger Unfug!
Wir haben im GG weder Todesstrafe für aufmüpfige Kinder, Arbeit am Sabbath oder Ketzerei, noch Vielweiberei oder die Pflicht, die verwitwete SChwägerin als Ehefrau zu nehmen, keine Sklaverei, keine absolutistische Erbfolge, Wahrsagerei und Astrologie sind nicht verboten und weder koscheres Essen noch reine Kleidung als Vorschrift, nichtmal für Beamte, und der Rang eines Herrschers wird auch nicht mehr nach Anzahl der Frauen und der gesammelten Vorhäute erschlagener Feinde bewertet.
...also meilenweite Unterschiede zu den biblischen Traditionen.


Anonym hat gesagt…

@Old Geezer

Ich war schon gespannt auf Ihren Kommentar, aber - tut mir leid - Ihre Argumentation ist enttäuschend, belanglos, nichtssagend und falsch.

Sie haben von der Bibel und vom biblischen Glauben keine Ahnung. Was Sie schreiben ist eine wilde Interpretation davon, wie Sie die Dinge sehen WOLLEN, aber nicht wie die Dinge sind.

Wenn Sie irgendwann mal ein bisschen offener sind, forschen Sie selbst.
Ich mache nicht Ihre Hausaufgaben.