Montag, 4. März 2013

Christophobie: Wachsende Gewalt gegen Gotteshäuser und Christen in Europa

„Es gibt eine Welle von Verbrechen aus Hass gegen Christen und die katholische Kirche in Europa.“  -  Dies äußerte der Beauftragte für Religionsfreiheit der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa), Massimo Introvigne, in einem Schreiben.

Das Wiener “Beobachtungszentrum für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen” habe im vergangenen Jahr 67 Fälle von Verbrechen gegen das Christentum gezählt. Die Vorgänge lassen sich in drei Kategorien aufteilen, so Introvigne:

Zu einem Großteil (46 Fälle) handle es sich um generell antichristliche Attacken auf Kirchen, Kapellen oder gegen Geistliche. 15 Fälle betreffen Gewalt gegen Christen, die gegen Abtreibung bzw. die Homo-”Ehe” eintreten. In sechs Fällen handle es sich um Vandalen-Akte gegen Kirchen, die von radikal-islamischen Gruppen begangen wurden.

Der Bericht soll nun an die OSZE weitergeleitet werden, die einen jährlichen Bericht über jene Verbrechen in Europa erstellt, die durch Haß motiviert sind.

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Problem an der ganzen Sache ist das:
Niemand kann verleugnen, dass die Lehre der Römischen Kirche auch nur irgend etwas mit der Lehre Jesu Christi gemeinsam hat!
Darum ist jeder der sich als Christ bezeichnet aufgefordert aus die "falschen und heucherlischen Kirche" aus zu treten. Die Römishce Kirche ist die Hure Babylon und deswegen erklärt sich auch der Hass auf diese Kirche.
Ich behaupte, dass ein wahrer Christ nichts in diesem babylonischen Priesetrkult zu suchen hat!
Der Hass auf diese Namenschristen ist berechtigt - die Taten sind jedoch NIEMALS UND in KEINSTER WEISE zu tolerieren.
Nur darf sich niemand wundern, dass es immer mehr Menschen gibt, welche gegen diese römische Kirche Gewalt anwendet - denn sie hat auch die Menschen des Mittelalters mit GEWALT und FOLTER beherrscht. Wer Gewalt sät - wird Gewalt ernten.
Die Römische Kirche ist KEINE Gemeinde Jesu und deshalb wird sie auch in den kommenden Jahren, dass ernten, was sie gesät hat!
Traurig aber wahr - die Hure Babylon wird sich wehren!

DEWo hat gesagt…

@Anonym vom 4. März 2013 11:06

„Niemand kann verleugnen, dass die Lehre der Römischen Kirche auch nur irgend etwas mit der Lehre Jesu Christi gemeinsam hat!“
Sie meinten wohl, dass die Lehre der Kirche nichts mit der Lehre Christi zu tun habe. So, wie Sie es ausdrücken, bedeutet es eigentlich das Gegenteil ...
Sie machen es sich doch etwas zu einfach mit dem, was Sie da sagen, denn es ist mittlerweile doch recht unrealistisch, der katholischen Kirche ihre mittelalterlichen Verfehlungen immer wieder vorzuhalten. Ja, das war schlimm, was sich da zum Teil „im Namen der Kirche“ oder sogar angeblich „im Namen Gottes“ abgespielt hat!
Doch ist dies ja schon eine geraume Weile her, und während die Kirche durchaus einiges dazugelernt hat, übersehen das ihre Kritiker, wohl aus Unwissenheit, oder sie wollen es nicht sehen, oder sie tragen Hass in sich, den sie dann gegen die Kirche richten, weil sie keinen anderen Adressaten finden; diese Art der „Entladung“ aber ist oberflächlich, denn sie verhindert eine klare Sicht auf die wahren Gründe des eigenen Hasses und hilft letzlich doch nicht.
In vielen Fällen sind die Ursachen für die eigene Unzufriedenheit ganz wo anders zu suchen, doch ist es eine Kleinigkeit, sich an den Rockzipfel anderer Kirchenhasser zu hängen und dann nach Begründungen zu suchen, die das eigene Verhalten rechtfertigen.
Da gibt es noch einen anderen Gesichtspunkt, den Sie bedenken sollten: Wenn Sie schon der christlichen Kirche „mittelalterliche Gewalttaten“ vorwerfen, dann sollten Sie sich aber auch gegen das wenden, was sich in der radikal-islamischen Szenerie abspielt: Diese überzieht die ganze Welt mit Massenmorden und anderen gegen Menschen gerichtete Gräueltaten, und das geschieht hier und jetzt!
Da sollten Sie mit Kritik ansetzen - doch Sie tun es nicht! Stattdessen rechtfertigen Sie die eigene wohl starke Lebens-Unzufriedenheit mit dem angeblichen Versagen anderer, die sich längst geändert haben!
Ich nehme an, dass Sie aus der Kirche ausgetreten sind. Geht es Ihnen seitdem besser? Ein klein wenig wohl finanziell - doch was Ihr seelisches Befinden betrifft, scheinen Sie noch nicht gefunden zu haben, was Ihre Seele zur Ruhe bringen könnte, sonst wären Sie nicht so zum Bersten gefüllt mit Hass.
Echte innere Ruhe zu finden, daswünsche ich Ihnen von ganzem Herzen - das Neue Testament bezeugt das Wirken Jesu, und wenn man dieses recht versteht, braucht man nicht mit dem Finger auf die Verfehlungen anderer zu zeigen, denn man kann sich selbst erkennen und dem Nächsten in einer geläuterten Weise begegnen.

Old Geezer hat gesagt…

Zumindest bei den individuellen Taten gegen Geistliche hat sich die Kirche einfach zu oft mit Dreck am Stecken erwischen lassen, bzw. bei der Vertuschung und dem Schutz der Täter, sowie der konsequenten Weigerung, ihren Augiasstall mal auszumisten - da muß man sich nciht wundern.

Die vergleichsweise geringe Zahl der Taten bei den zig-tausenden von Gemeinden und huntertausendne von Amtsträgern in ganz Europa klingt das sehr nach Panikmache;
gibt es denn eine statistisch relevante Zunahme über die letzten Jahre oder Jahrzehnte?