Montag, 11. Februar 2013

Psychologie Heute: Qualität der Eltern-Kind-Bindung in den ersten drei Lebensjahren prägt das gesamte Leben

„Psychologie Heute“ berichtet in der März-2013 Ausgabe von einer Untersuchung der „University of Minnesota“ die der Fraga nachgeht, wie sich die Qualität der Eltern-Kind-Bindung in den ersten drei Lebensjahren für das Wohlbefinden und die Gesundheit des späteren Leben auswirkt.

Dabei griffen die Wissenschaftler auf eine Untersuchung aus den 1970er Jahre zurück. Damals hob ein Forscherteam bei rund 200 Kindern im Alter von 12 sowie 18 Monaten, wie gut die Beziehung zu den Eltern war. Ob sie eher zu den sicher oder den unsicher Gebundenen gehörten.

Dreißig Jahre später wurden die 163 der inzwischen 32 Jahre alten Probanden zu ihrem körperlichen Befinden, Erkrankungen usw. befragt.

Das Ergebnis: „Das Bindungsverhalten, das die Studienteilnehmer als Kleinkinder aufgewiesen hatten, beeinflusste die Wahrscheinlichkeit für eine körperliche Erkrankung als Erwachsener.“

Die Unterschiede sind erheblich: „Probanden, due als Kind als unsicher eingestuft worden waren, gaben als Erwachsene etwa sechsmal häufiger eine körperliche Erkrankung an. Sie litten öfters unter Diabetes, Herzerkrankungen oder Infarkten als Personen mit sicherer Bindungen“.

Ebenfalls wirkt sich die Eltern-Kind-Bindung der ersten drei Lebensjahre auf die späteren Beziehungen aus. Misstrauen und Distanz begleiten Partner- und Freundschaften. Verursachen sie Stress, so hat das auch negative Wirkungen auf die körperliche Gesundheit.

Kommentare:

WÄCHTER hat gesagt…

Es gibt auch in Österreich eine Kinderkrippe nforschung mit verheerenden negativ. Ergebnissen wider Krippen Erziehung. Wieso kämpfen fast ausschließlich Christen gegen diese Auswüchse von Materialismus und Gottes ferne.
Wie Olaf Scholz von der SPD schon bekannte, der die "Lufthoheit über die Kinderbetten" anstrebt und begehrt.

Eduard hat gesagt…

Sest du aufmerksam gelesen haben, so geht es um die qualikative Bindung.
Wenn ich die Kinderkrippe als notwendiges Übel sehe, meine persönliche Erziehung nur als Anhängsel biete, dann gibt es eine ungesunde Mischung.
Nicht: Die persönliche Erziehung schafft nur Gutes, und die Erziehung in Gemeinschaftseinrichtungen ist von minderer Art.
Dass sich Christen als Menschen ihrer Gemeinschaft anderen überlegen fühlen, machen sie uns überdeutlich. Doch andere können auch hinter dieses Bild blicken.
Was sie der einen Seite zugestehen:
"Lufthoheit über die Kinderbetten" ist auf der anderen Seite kein Deut anders.
Was ich in die Gemeinschaft gebe, kann ich auch fordern.
Was geben Sie für die Kinder in die christliche Gemeinschaft?
Ich kenne auch Aussagen, die von negativen Folgen christlicher Auswüchse berichten. In Büchern und Filmen ist gleiches vorhanden.
Am Klirren merkt man spätestens, dass man in einem Glashaus sitzt.

Old Geezer hat gesagt…

...seid den 70ern ist die Zeit ja auch stehengeblieben...

...dieselbe alberne Strohmänner-Argumente wie man sie gegen Stammzellenforschung, Sterbehilfe, Evolution, tc. ins Feld führt
-> indem man Daten von vor 20, 80 oder 150 Jahren heranzieht.

Was sit so schwer daran zu verstehen, daß es in der Regel nicht dem Wunsch der Frauen entspricht, ihre Kinder nach einem halben oder einm Jahr in die Krippe zu geben, aber es eine glanke Notwendigkeit in der heutigen Arbeitsmarktlage darstellt, wenn sie es nicht mit HArtz IV großziehen wallen und ihm später ihre Versorgung als Seniorin aufbürden möchten, wenn sie dann nur noch Rente auf Sozialhilfeniveau bekommen.

Aber es sich auch da gerade wieder die Krichen, die diese unseelige Entwicklung durch Dumpinglöhne in sizialen Tätigkeiten und spontane Kündigung bei Scheidung oder Wiederheirat vorantreiben, statt mit Mütter- oder Familiengerechten Arbeitsbedingungen mit gutem Beispiel voranzugehen.

WÄCHTER hat gesagt…

ZITAT:
"Dass sich Christen als Menschen ihrer Gemeinschaft anderen überlegen fühlen, machen sie ..."

Wie kommen Sie auf sowas? Dem ist nämlich nicht so.

eduard hat gesagt…

Diese Beobachtung ist gesichert.
Wenn ein nicht an Religion glaubender Mensch als erstes Bedauern für sein unwürdiges Dasein übergestülpt bekommt, sein Dasein als unvollständig bezeichnet wird, ist der Tatbestand der gemeinten Überlegenheit erfüllt. Redet man mit dem Pfarrer über eine von Kirchengemeinde und Stadtgemeinde organisierte Veranstaltung in der Kirche und sagt ihm, auch die Konfessionslosen möchten ihren ureigensten Beitrag gezeigt haben, wird das mit der Begründung "Hausrecht" abgetan. So wird dan aus einer Veranstaltung in der Kirche, eine Kirchenveranstaltung. Ein paar Woche später zieht der Pfarrer dann eine Bikerandacht durch, die an den Beiträgen, wenn man Texte und Musik unter die Lupe nimmt, von seiner sonst üblichen "seiner Kirchgemeinde zuzutrauenden Beiträge" in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen.
Nur gut, dass ich nicht glaube. Der Herr Pfarrer ist von Nächstenliebe so weit entfrtnt dass nur die Eigenliebe Platz hat.
Und mit solchen Leuten sollte ich meine Zeit verdiskutieren?
Sollen sie ihr Bedauern behalten, den Überlegenen mimen.
In Tokio sagte mir ein älterer, freundlicher Herr: Lass bei einer Aussprache deinem Gegenüber sein Gesicht. Ich machs. Wenn man bei der Gegenseite auch nicht ein Fünkchen Verständnis erhaschen kann.
So habe ich auch meine Tochter erzogen. Mit Freiheit und Verständnis, mit Vertrauen geben und bekommen, Eingestehen von Fehlern auf beiden Seiten ohne ausufernde Strafen oder Vergnatzung. Im Häuslichen wie im Rahmen von Kita, Verein und zu Anfang Kirche.
Elterliche Geborgenheit ist eine Wirkung beim Kind. Nicht ein Punkt der Statistik und keine Krone der Eltern.
Es ist eine Frage von Glauben und Wissen, von Indiviuum und Gemeinschaft.
Da zweifele ich an ihren Ausführungen nicht aus Eigennutz.

Anonym hat gesagt…

old Geezer...
hat mal wieder nichts begriffen.
Um Vergleichsdaten für einen längeren Zeitraum, der hier unausweichlich ist, zu haben, muss man auf die damals untersuchten Probanden aus den 70er Jahren zurückgreifen, die heute über 30 Jahre alte Personen sind. Wie will man solch eine Untersuchung sonst anstellen? Übrigens: eine Datums- oder Zeitansage ist kein Argument, weder negativer noch positiver Art.
Und wenn Frauen wirklich wählen könnten, dann entschieden sie sich für wirkliche Wahlfreiheit - und die ist meist: zu Hause bleiben zu können, bei den Kindern. Zumindest die ersten paar Jahre. Aber das macht die Politik und Wirtschaft ja nicht mit, so gibt es keine wirkliche Wahlfreiheit, vielmehr Druck aus allen Ecken, wider alle Vernunft...

Old Geezer hat gesagt…

@Annnym:

Ihre Kritik ist zwar korrekt, aber:
Welche Rückschlüsse wollen Sie aus den Beobachtungen eines ganz anderen pädagogischen Systems auf das heutige ziehen?
Richtig, praktisch keine.
Damals war z.B. gerade in kirchlichen Häusern die Prügelstrafe und Zwangsarbeit noch weit verdreitet - wie wollen sie die dardurch verursachten Folgen herausrechnen?