Freitag, 25. Januar 2013

TIME-Magazin analysiert die Wirkung der Abtreibungsliberalisierung auf die Vereinigten Staaten vor 40 Jahren: Ständiger Aufstieg der Lebensrechtler

Vor 40 Jahren wurde in den Vereinigten Staaten die Abtreibung vollkommen liberalisiert. Seitdem ist es erlaubt, Kinder bis unmittelbar vor der natürlichen Geburt abzutreiben.

Kaum ein anderes Land auf der Welt hat eine so liberale Abtreibungspraxis wie die USA.

TIME-Magazin kommt dennoch zum Ergebnis, dass die Lebensrechtler in den letzten 40 Jahren permanent an Boden gewonnen haben, während die Abtreibungsaktivisten zunehmend in der Defensive stecken.

Verantwortlich für die Abtreibungsregelung ist das Urteil „Roe vs. Wade“ vom 22. Januar 1972. Das Urteil war so brutal und menschenfeindlich, dass es die guten Kräfte des Landes aus einem Dornröschenschlaf geweckt hat. Seitdem wird über das Thema Abtreibung vor jeder Wahl in den Vereinigten Staaten heftig diskutiert.

Das führte dazu, dass allein seit 2010 24 Bundestaaten restriktive Regelungen eingeführt haben, so die Autorin des Artikels in TIME, Kate Pickert.

Heute sagen 41 Prozent der US-Amerikaner, sie seien Pro-Life (sie bekennen sich also als Lebensrechtler). Jüngere Menschen sind stärker für das Leben eingestellt als ältere es sind.

Aus diesem Grund sind es die Lebensrechtler, die gesetzliche oder juristische Änderungen erreichen, während die Abtreibungsaktivisten lediglich für die Neutralität des Staates in dieser Frage plädieren.

TIME berichtet, dass in den letzten 40 Jahren wohl an die 50 Millionen Abtreibungen durchgeführt worden sind. Ein Drittel der US-amerikanischen Frauen seien davon betroffen – eine grauenhafte Nachricht.

Fazit des Artikels: Die Lebensrechtler in den USA umgehen „Roe vs. Wade“ und schaffen ein lebensfreundliches Amerika.

Kommentare:

ich hat gesagt…

wenn ich zurückblicke auf zeiten wo der Schwangerschaftsabbruch ein böses Verbrechen war sehe ich: es hat ihm nicht geschadet. wer wollte ihn brauchte und es finanziell ermöglichte war dabei. ob reich, religiös oder bettelarm.
nun wäre ein normaler ich will mal sagen menschengerechter umgang damit machbar. Doch es ist nur ein tauziehen. dazu bezeichnet sich noch eine seite wohllautend mensschenrechtler. diese mache bringt das problem auch nicht auf den punkt heitzt aber die diskussion nicht helfend an.
wir wollen zu einer vernünftigen lösung kommen. eure ist keine und der schwoflige umgang mit einer notbremse abort ist keine.
jede seite plärrt rum und meint sie wäre das wahre das richtige.
und ich sage keine ist es.
wo sind die kenner und könner? wer spricht weise für die menschen?
bisher keiner. eure populistischen äußerungen sind da auch mehr schadend als wgweisend.
würde der lebensrechtlerschrei leiser oder verstummen würden wir die unflätigkeiten gegen die kinderreichen besser hören. dann wäre der neue streitpunkt die familienplanung. ein gesundes verhältnis von sex und mensch. seinem grüßeren sinn.
zieht euch warm an. die zeit ist eine andere wie auch die erkenntnisse. und mit der bibel lässt sich halt nich für alle alles klären.
wie schreibt hier immer einer:
... schütze alle kinder des ...
tun wir alle etwas für die hilfe benötigenden und uns. jeder auf seine art und in kluger abstimmung. fangen wir bei uns selbst an und geben es der jugend entwicklungsfähig weiter. schiebe es nicht einer auf den anderen.
keiner soll king aber alle könig sein.

Rex hat gesagt…

"Fazit des Artikels: Die Lebensrechtler in den USA umgehen „Roe vs. Wade“ und schaffen ein lebensfreundliches Amerika."
Es hat immer Abtreibungen gegeben,
Auch die katholische Jirche hat dazu vorrangig beigetragen.
Menschen, die das Problem Abtreigung ordnen wollen, sind noch in der Minderzahl und werden gemobbt. Ihnen und uns wird ao nicht geholfen
Kirchliche Aussagen zu diesem Problem sind schlicht scheinheilig.
Sie helfen uns nicht. Sollen sie das überhaupt oder sollen sie nur zu einem Verbot, Gebot führen? Wie fließen andere Meinungen mit ein?
Haltet den Dieb hat noch nie was geschafft.
Nein. Lebensrechtler sind keine Rechtler für das Leben.