Mittwoch, 16. Januar 2013

SPD und Grüne wollen Ehegattensplitting abschaffen

Linker Angriff auf die Familie: Die SPD will im Falle eines Wahlsieges die Familienförderung „radikal“ umbauen, so das Handelsblatt am Parteichef Sigmar Gabriel sagte dem "Spiegel", die SPD wolle das Ehegatten-Splitting für neu verheiratete Paare abschaffen, das Kindergeld und den sogenannten Kinderzuschlag zusammenlegen sowie den Kinderfreibetrag abschmelzen, von dem nur Besserverdiener profitierten.

Auch die Grünen wollen die Familienförderungen schleifen. Stattdessen wollen sie Paare von Homosexuellen begünstigen.

Davon will die Union nichts wissen. Ingrid Fischbach, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, erklärte:

„Die familienpolitischen Pläne der SPD zeugen von einer spalterischen Neidkampagne. Insbesondere die Abschaffung des Ehegattensplittings steht für die Union nicht zur Debatte. Studien belegen, dass gerade Familien mit mittlerem Einkommen und Kindern vom Ehegattensplitting am stärksten profitieren. Das Ehegattensplitting ist Ausdruck der Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft, die die Ehepartner mit der Eheschließung eingehen. Es ist verfassungsrechtlich geradezu geboten, Ehepartner nicht durch die jeweils vereinbarte Aufgabenverteilung zu benachteiligen.

Anstatt jetzt einzelne familienpolitische Leistungen punktuell herauszugreifen, macht es mehr Sinn, die Evaluierung der familienpolitischen Maßnahmen abzuwarten und die Ergebnisse in ein Gesamtkonzept zu gießen. In diesem Zusammenhang ist auch die Weiterentwicklung des Ehegattensplittings zum Familiensplitting denkbar.

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird sich weiterhin für eine Familienpolitik einsetzen, die den Lebensrealitäten der Familien in Deutschland gerecht wird. Ideologische Klassenkämpfe gehören nicht dazu!“

FDP will Ehegatten-Splitting behalten

Der „Bild-Zeitung“ (16. Januar 2013) sagte FDP-Generalsekretär Patrick Döring: "Die Abschaffung des Ehegattensplittings für alle zukünftige Ehen ist der Weg in ein Zwei-Klassen-Steuerrecht. Eine Familie mit einem Hauptverdiener und einem Jahreseinkommen von 60.000 Euro würde pro Jahr etwa 6.000 Euro mehr Steuern zahlen als bisher."

Döring warf der Opposition vor, mit ihren Forderungen nach einer Abschaffung des Splittings Familien und Ehepaare "abkassieren" zu wollen. Gerade die SPD-Vorschläge seien eine "Kampfansage an sechs Millionen Ehepaare mit Kindern", sagte der FDP-Politiker der "Bild-Zeitung".

Mit Material von PMs von CDU und FDP

Kommentare:

Hoppstädter Heinz hat gesagt…

Wieder ein erneuter Angriff der Linken unter Federführung der Grünen auf die herkömmliche Ehe von Mann und Frau.Diese abgedrehten Ideologen können sich scheinbar nicht mehr vorstellen , dass es auch Ehepaare gibt , in denen die Frau für die Zeiten der Kindererziehung sich noch allein der Mutterrolle und Erziehung widmen will.Warum sollen diese Familien durch die Abschaffung des Ehegattensplittings für diese Zeit des beruflichen Verzichtes und ein zusätzliches Einkommen auch noch ohne Not finanziell bestraft werden? Kinder sind unsere Zukunft.Familien die sich in besonderer Weise entgegen dem Trend alleinverantwortlich um die Erziehung ihrer Kinder kümmern sollen dann auch noch durch die wertfreien/losen Ideologien grüner Gesellschaftsveränderer bestraft werden. Die SPD macht alles mit , um auch mit einem schlechten Wahlergebnnis an die Macht zu kommen.Für Menschen mit einem konservativen Familienverständnis sind beide Parteien unwählbar.Der Schaden den ROT/Grün durch Abbau ethischer Werte in der Vergangenheit angerichtet hat muß nicht noch durch einen Angriff auf die hergebrachte Lebensform der Ehe erhöht werden.

Old Geezer hat gesagt…

Kurz kommentiert: Lügenpropagnada!

DIie SPD hat in dne letzten Monaten zu diesem Thema WIEDERHOLT klargestellt, daß die Idee darim bestelt, statt Ehegattensplitting (welches kinderlose Ehepaare mit einem Einkommen am stärksten bevorteilt) eine Fmilienspitting einzuführen, welches die Zahl der Kinder in der Familie in den Vordergrund stellt, respektive eine andere Komppenssation in Abhängigkeit von der Kinderzahl zu finden.

Mir persönlich ist das auch noch zu kurz gesprungen, da nach Jahren Lohnkürzungen und steigender Lebenhaltungskosten auch viele Ehepaare ohne Kinder mit nur einem Einkommen (allerdings deutlich unter 60.000 euro - man merkt mal wieder für wen die FDP spricht) nur dank Ehegattensplittings über die Runden kommen.
Zudem ist die Anrechung ausschließlich der Kinder hier nicht fair, denn es gibt Familien, in denen auch mittellose Verwandte, arbeitslose erwachsene Kinder, Enkel oder pflegebedürftige Eltern bzw. Großeltern leben, und diese Art Fürsorge sollte man ebenso honorieren.
Daher würde ich mir (der vom bestehenden Splittings durchaus profitiert) ein ecxhtes Familiensplitting wünschen, daß alle in einem (erweiterten) Haushalt oder einer Bedarfsgemeinschaft lebenden zu einem Steuerpaket zusammenfaßt: aufaddiertes Familieneinkommen durch davon zu unterhaltende Familienmitglieder gleich zu versteuerndes Einkommen.