Dienstag, 15. Januar 2013

Päpstlicher Familienrat Bischof Vincenzo Paglia: „Ehe und Familie bestimmen unsere Zukunft“

Bei Ehe und Familie geht es um die Zukunft der gesamten Menschheit – daran hat der Präsident des päpstlichen Familienrates, Bischof Vincenzo Paglia, im Interview mit Radio Vatikan erinnert. Mit Blick auf das maßvolle Vorgehen der katholischen Kirche in Frankreich gegen eine „Ehe für alle“ sagte Paglia: „Mir scheint das Verhalten der französischen Bischofskonferenz sehr intelligent: Sie macht klar, dass Ehe und Familie als Realität nicht jemandem ,gehören‘, sondern dass es da um die menschliche Wirklichkeit geht.“ Die französischen Bischöfe sind nicht die Hauptinitiatoren der Pariser Kundgebung von diesem Sonntag, sie haben bei dem Thema bisher Bestimmtheit, doch zugleich Zurückhaltung gezeigt. Dazu Paglia: „Eben weil es keine Frage nur einer bestimmten Gruppe ist.“ (rv)

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

"Sie macht klar, dass Ehe und Familie als Realität nicht jemandem ,gehören‘, sondern dass es da um die menschliche Wirklichkeit geht.“"

Es ist also nciht 'wirklich', wenn z.B: eine reale Frau, deren Existenz man nicht nur durch Geburtsurkunde, sondern auch durch anfassen überprüfen kann, und die geschäftsfähig genug ist, Führerschein und Kreditkarte zu besitzen, eine anderer, deren reale Existens auf selben Wege kontrolliert wurde, in nüchternem Zustand beide mehrmals versichern als Paar ziet ihre Lebens zusammenbleiben zu wollen?

Hingegen sollen Engel, sprechende Schlangen, übers Wasser wandelnde Menschen, Wiederauferstehung, und eine imaginäre Schöpferfigur 'wirklich' sein, obgelich niemand deren Existenz irgendwie objektiv belegen kann?

Die Realitäts-Definition von diesen Klerikern werde ich wohl nie verstehen.
aber warum läßt man die in unserere Staatsführung hineinpfuschen (oder überhaupt frei rumlaufen)?

WÄCHTER hat gesagt…

Man lässt Dich ja auch frei rumlaufen.

Schade, daß Du einfach die Aussagen dieser Artikel nicht verstehen WILLST.

Na gut, ich will Dir nichts unterstellen
Dann bleibt nur ein

KANNST


wahrscheinlich aber beides.

Old Geezer hat gesagt…

Dann formulieren Sie doch einfach mal die Aussage obigen Textes um, so daß sie verständlich ist.

Die Aussage könnte man auch so formulieren: "Ich habe ein Bild von menschlichen zusmmenleben, und wenn die Realität dem nicht entspricht, um so schlimmer für die Realität.

Allein daß in der Überschrift (gut, die kommt vom Webmaster) Ehe und Familie in einem Satz als einheit gehandhabt werdne, zeigt doch schon den Realitätsverlußt:
wenn ich mich so in meiner Generation umschaue, sind die Familien, die mit Ehepaaren und deren leiblichen Kindern personell übereinstimmen, deutlich in der Minderheit; ..und ich zähle schon die dazu, in denen irgendwann mal nach der Geburt des Kindes von dessen leiblichen Eltern geheiratet wurde.