Montag, 28. Januar 2013

Katholische Kirche in Kroatien fordert von der Politik mehr Respekt für Ehe und Familie

Anlässlich der 53. Theologisch-Pastoralen Woche in Zagreb hat die kroatische Bischofskonferenz eine Erklärung verabschiedet. Sie nimmt darin zu den jüngsten Änderungen bei den Regelungen des Schulunterrichts Stellung, die Kirche und Staat trennen. Auf dem neuen Lehrplan stehen auch der Unterricht der Gendertheorie und Empfängnisverhütung. Die Kirche sieht dabei verfassungsrechtliche Prinzipien gefährdet, da das Recht der Eltern auf unabhängige Erziehung ihrer Kinder in Frage gestellt werde. In ihrem Schreiben verleihen die Bischöfe außerdem ihrer Hoffnung auf einen offenen Dialog mit den Verantwortlichen Ausdruck.

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

ich hat gesagt…

und welchen respekt für ehe, familie und GLEICBERECHTIGUNG VON MANN, FRAU UND KINDERN BEIDERLEI GESCHLECHTS zollen die bürger, besonders die so religiös lieben?
fordern und geben, anerkennen und bieten.
die besonders herren ohne familiäre bindung haben gut fordern. sie brauchen nichts dergleichen anzubieten ohne grossmäuligen worten zur forderung. prima.

Georg hat gesagt…

Ds ist mir gerade auch so in den Sinn gekommen. Dazu noch die Frage, ob eine Religion weiß, was ein Dialog ist?
Da sollen nämlich zwei Meinungen nebeneinander stehen und zur besten Aussage für das Besprochene führen. Nicht zur Sicht des Stärkeren oder längstens Bestand Habenden.

Old Geezer hat gesagt…

"Änderungen bei den Regelungen des Schulunterrichts Stellung, die Kirche und Staat trennen."

Da hat man gleich das Problem, wleches die Kriche hiermit haben - Ihre Lufthoheit über den Schulen existiert nciht mehr, sie müssen Ihre Propagandaziet mit Fakten teilen und sehen damit ihre Felle schwimmen.
Man fragt sich schon, woher dieser Mangel an selbstvertrauen kommt.
Sollte die Kirche nicht voller Stolz sagen können: Unsere Position istso stark, unsere Fakten doe haltbar, unsere Beweise so eindeutig, daß wir die Konkurrenz anderer Auffassungen nicht scheuen müssen?
Warum sehen Kirchen mit jeder neutralen Darstellung gleich ihre Mitglieder schwinden - ist ihnen doch klar, daß sie wenig zur Untermauerung ihrer Weltanscheuung anbieten können, nichtmal Vorbilder?

"e Kirche sieht dabei verfassungsrechtliche Prinzipien gefährdet, da das Recht der Eltern auf unabhängige Erziehung ihrer Kinder in Frage gestellt werde"

Warum sollte dieses durch die ausschließliche Vermittlung durch die Inquisition abgesegneter Auffassung weniger beeinträchtigt werden?
Atheistische, muslimische, buddistische, heidnische Eltern, etc. wind weniger beeinträchtigt durch das einseitige Vermittel christliche Hypothsen in der Schule?

Interessant auch, daß hier nur das Recht der Eltern auf unabhängige Erziehung ihrer Kinder eingefordert wird, aber nicht das der Kinder auf Bildung?
Was ist mit den Fällen, in denen diese Recht durch Scheuklappen der Eltern und Widerspruch stehen?

Old Geezer hat gesagt…

@Georg:
Genau.
Wie kann ein Dialog aussehen, wenn eine Seite argumentiert "Ich glaube das, also ist es so!"
Mehr als ein: "Dann gehen wir uns in allem aus dem Weg, wo wi etwas anderes glauben, einfach weiträumig aus dem Weg" kann doch da micht herauskommen.

Gino hat gesagt…

„Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.“ Konfuzius

Gino hat gesagt…

Oder so:
„Wir haben übereingestimmt darin, dass wir nicht übereinstimmen."
Angela Merkel