Freitag, 18. Januar 2013

Großbritannien: Eltern entscheiden sich für ihr behindertes Kind nach Ultraschalluntersuchung

Ein Elternpaar (Katyia Rowe and Shane Johnson) in Telford, England, entschied sich für ihr behindertes ungeborenes Kind, nachdem sie es bei einer Ultraschalluntersuchung beobachtet haben, berichtet Lifesitenews am 16. Januar 2013.

Eine dreidimensionale Ultraschalluntersuchung zeigte schwere Behinderungen beim Kind, das 20 Wochen alt war. Eine Abtreibung wäre bis zur 24ten Woche möglich gewesen.

Zunächst waren die Eltern geschockt. Bei einer weiteren Ultraschalluntersuchung konnte die Mutter sehen, wie ihr Kind lächelte. In diesem Augenblick entschied sich die Mutter, das Kind zu behalten, sie hätte es nicht fertig gebracht, ihr Kind abzutreiben, erklärte sie dem „Daily Mail“.

Das Kind kam zur Welt am 23. Oktober 2012. Die Ärzte versuchten, sein Leben zu retten, doch es gelang ihnen nicht. Schließlich starb das Kind neun Stunden nach der Geburt in den Armen ihrer Mutter.

Dennoch erklärte Katyia Rowe, sie wäre unglaublich glücklich gewesen, ihr Kind zur Welt gebracht zu haben.

Im Andenken ihres Sohnes (Lucian Haydes Johnson) errichtete das Elternpaar die Internetseite lucian.johnson.muchloved

Kommentare:

Charlene hat gesagt…

Es ist normal, sich nicht das Recht anzumaßen, über Leben und Tod eines anderen Menschen zu verfügen. Egal ob er behindert, sein Vater ein Vergewaltiger oder sein Geschlecht unerwünscht ist.

Gesellschaften sind verroht, wenn in ihnen Normalität Nachrichtenwert hat.

Anonym hat gesagt…

Glückchen ist solch eine Mutter, denn Ihr Gewissen ist rein vor Gott und Menschen. Solche Berichte liest man in keiner Tageszeitung in Deutschland - leider!
Charlene ich zweifle an Ihrer Aussage, wenn Sie nicht selbst eine Betroffene sind (damit meine ich im Klartext: Wurden Sie auch schon vergewaltigt und schwanger und haben nun das Kind?) Sie brauchen nicht zu antworten, wenn dies der Fall ist!

Anonym hat gesagt…

http://www.dvck-sosleben.de/kampagne/Ultraschalluntersuchung.html

Rex hat gesagt…

Hauptsache, dem Gott, den keiner kennt, von dem man meint erhätte gesagt oder würde sagen, kriegt seine Opfergabe. Der Mensch word sich schon daruf einrichten können.
Und ihr behauptet für die Rechte der Kinder zu sein?
Was wird sein, wenn das Kind erwachsen ist,nicht selbstendig, das fühlt und zu fühlen bekommt?
Keine eigene Sippe zum Stützen und Helfen mehr da ist.
Was dann?
Eure Gedanken reichen nicht weiter als eine Gedankenzelle lang ist.
Wenn ihr nicht sehtm was in der Welt vorgeht, schlimmer noch: es nicht zu interpretiern wisst, dann haltet euch mit Gedanken und Taten für andere zurück.
Wenn es euch persönlich langt, hat das alles auch Auswirkungen auf andere. Und die behindert ihr auf unsäglichste. Wenn nicht gar noch krasser.
Hauptsache ICH, Oh, ihr Kleingläubigen. Sollte es einen Herrn über euch geben, so täte er gut dran mit mehr Licht für euch und Uns aufzuwarten. Hoffentlich ist es nicht zu grell.

Old Geezer hat gesagt…

Schön für die Eltern, daß sie dieses machen durften und gut, wenn sie so ihren Frieden mit diesem Schicksalsschlag schließen konntne.
Aber man soll sich doch nicht einbilden, hier wäre irgendetwas für dieses Kind geschehen!
Diese Kind war im Prinzip eine Fehlgeburt und hat mit Sicherheit nichts von seinem kurzen Leben gehabt, ...man kann nur hoffen, nichteinmal Schmerzen und eine Todeserfahrung.
Das Verhalten der Eltern war versändlich und nachvollziehbar, aber durch Eigennutz getrieben.

Old Geezer hat gesagt…

@anonym:

Machen Sie doch nicht noch Reklame, für diese Farce, diese hochnotpeinliche Verdummungsaktion.

Als ob man aus der Existenz von Abwehrreaktionen, die fast alle Einzeller ebenso zeigen, auf Seele oder Bewuß0tsein schließen könnte.

Anonym hat gesagt…

Wie mag ein behindertes Kind fühlen und denken, wenn es alt genug ist alles zu verstehen?
Die Eltern sind fein raus: Heilig ist der Herr.
Bei uns lebt so ein armes Würmchen im Pflegeheim. Es ist die dritte Generation von Behinderten. Und jede etwas ausgefallener. Möge es die letzte sein und Friede einkehren. Die letzte Geburt brachte auch das Rabiate und die volle Pflege von Familienfernen.
So wie ihr gegen Abbruch wettert, kriegt ihr von uns den Behindertenball voll zurück.
Was ihr anstellt ist doch nicht vertretbar.