Donnerstag, 3. Januar 2013

Erzbischof Schick fordert finanzielle Entlastung für Familien

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat an die Bundesregierung appelliert, die Familien finanziell stärker zu entlasten. So sollten die derzeit „sozial unausgewogenen“ Mehrwertsteuersätze entsprechend korrigiert werden. Es dürfe nicht sein, Hundefutter oder eine Hotelübernachtung nur mit 7 Prozent zu besteuern, während für Kinderkleidung und Windeln 19 Prozent anfielen, erklärte Schick am Freitag in Bamberg. Familien leisteten einen unverzichtbaren Dienst für die Zukunft und seien eine wichtige Stütze der Gesellschaft. In anderen europäischen Staaten sei es durchaus üblich, dass Eltern für Kinderartikel einen geringeren Steuersatz bezahlen müssten. Schick verwies auf Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Familienorganisationen. Danach ließen sich für Eltern bei der Erstausstattung für ein Neugeborenes 200 Euro sparen, wenn sie den niedrigeren Mehrwertsteuersatz zu bezahlen hätten. Auch beim Schuleintritt eines Kindes wären es 40 Euro, für Bekleidung und Schuhe jährlich 60 Euro weniger. Der Staat könnte hier ein Zeichen setzen, betonte der Erzbischof. - Die katholische Kirche begeht am Sonntag (30. Dezember) das Fest der Heiligen Familie.

Quelle: Radio Vatikan

Kommentare:

Old Geezer hat gesagt…

Ja, das sagen viele, auch Politiker...

...aber warum ist einer der reichsten Multinationalen Konzerne der Welt, der größte private Landbesitzer und einer der größten privaten Arbeitgeber in Deutschland, dann so wenig bereit, Müttern und Familien entgegenzukommen?
Wo bleibt die kirchliche Organisation und Finazierung von Frauenhäusern, Mutter-und-Kind-Heimen und -Kuren?
Warum gibt es keine bevorzugte Vergabe von vernünftigen, sicheren, korrekt entlohnten Arbeitsplätzen für ledige Eltern bei den kommerziellen Töchtern der Amtskirchen, Kirchensteuernentlastung für Familien, usw.?

Es ist billig, immer von Staat Leistungen einzufordern; aber mit den Mitteln der Amtskirchen liesse sich auch etwas selber erreichen, wenn man es denn ernst meinte.

Anonym hat gesagt…

Old Geezer, bevor Sie hier Ihre Vorurteile verbreiten, sollten Sie sich sachkundig machen.
Tun Sie dies, das ist hilfreich, informieren Sie sich über zahlreiche Hilfen, die die beiden großen Kirchen in Deutschland bieten.
Ich kann den Vorschlag, die unsinnigen Mehrwertsteuersätze zu ändern, voll unterstützen. Das ist die Aufgabe des Gesetzgebers.

WÄCHTER hat gesagt…

Der Staat sollte dafür sorgen, daß vernünftige Löhne gezahlt werden. Die Mehrwertsteuer ist an sich schon ein Betrug, denn der Kunde erwirtschaftet ja schon den Mehrwert, und darauf soll er noch Steuern zahlen. Und die Firma, die mir das Geld aus der Tasche zieht, zahlt noch mind. 5 weitere Steuern auf den vom Kunden erbrachten Mehrwert.
Und daher kommen die Finanzverwerfungen. Auf einen Euro werden alle Steuerarten seit seiner Erwirtschaftung zusammengerechnet (über 15 diverse Steuern)mehr als 1 Euro Steuern erhoben, was zu einer Vollentwertung dieses Euros führt. Daher ist die Eurowährung ja auch bewusst nicht durch Goldrücklagen gedeckt.
Der nächste Finanzmarktcrash MUSS also kommen. In weniger als 10 Jahren. Dann wird das Geld in EU im grossen und ganzen abgeschafft. So wie in Schweden, Finnl. Norweg. usw zur Zeit.
Dann gibts nur noch Chips als Card und sehr bals darauf Chips (RFID) unter der Haut (re.Hand/Stirn) Siehe VERICHIP von Hitachi auf Nanobasis. Nicht mehr sichtbar.

Der Chorleiter hat gesagt…

Wie sehr sich Religion um ander bemüht, kann man sehr schön verfolgen: Missionierung im Amazonasgebiet mit große finanziellen Mitteln trotz staatlichem Verbot. Kündigung der Nothilfe am berliner Ostbahnhof, weil die neue Hilfstruppe den kirchlichen nicht genehm ist. Lieber einen Kirchenbau verenden lassen als ihn kostengünstig in der Region unchristlich einbnden zu müssen. Usw.
Nicht der Mensch ist das Ziel sondern erst der Glauben und dann der Rest.
Da fragt ihr noch, wer wohl Lust verspürt mit euch umzugehen? Woher das, nach eurer Meinung, gegen die Kirche gerichtete kommt?
Zusammenarbeit soll für einen guten Zweck sein. Keiner soll sich seine Vorteile dabei rauspicken und den anderen den Rest lassen.
Warum richten wir nicht einen Fonds ein, der von jedem Bürger des Staates ein Abgabe in Höhe der heutigen Kirchensteuer für soziale Projekte fordert? Der Zweck kann von jedem selbst bestimmt werden.
Da kann sich dann keiner rausreden. Ob es Kirche, Verband oder Organisation ist, wäre dann egal. Würden wir sehen, welches Ranking getroffen wird.
Old Geezer wird sich schon mit euren Forderungen befaßt haben. Doch sieht er warscheinlich weiter als ein Kreuz Schatten wirft oder Fakten verdeckt. Es geht nicht um eure Einteilung von Familie und ihren Grundlagen nach eurer Meinung. Hilfe im christlichen Sinne ist, leider, nicht Hilfe im menschlichen Sinne.
Wer Familien erfassen will, sollte auch ihr Umfeld mit sehen. Keine Heirat für Steuervorteile und das Zusammenleben von Menschen auf eheähnlichen Grundlagen mit den gleichen Wirkungen sollt man dann wohl durchleuchteh und juristisch werten.
Oh. Ihr Kleingläubigen.
So schick ist das alles nicht, was ihr uns auftischen wollt.
Einer für Alle und Alle für Einen.
Legt das nicht vorrangig nach eurer Lesart aus. Dann werdet ihr einen würdigen Beitrag für alle Menschen leisten können.