Donnerstag, 27. Dezember 2012

Kroatien: Staatliches (Um)Erziehungsprogramm in den Schulen für Drittklässler/Gender-Mainstreaming und Sexualisierung der Kinder hinter dem Rücken der Eltern

Tomislav Cunovic

Kroatische Bischöfe stellen sich hinter Bürgerbewegung

„Wir werden nicht schweigen, wenn der Mensch in Gefahr ist“ ist die Botschaft von Erzbischof Puljić der sich als Vorsitzender der kroatischen Bischofskonferenz kurz vor Weihnachten hinter die Elterninitiativen bzw. hinter die tausenden besorgter Eltern stellt, welche die neusten Lehrpläne der sozialdemokratischen Regierung Kroatiens unter Milanović zur  „geschlechtlichen Erziehung“  ab der dritten Schulklasse vehement ablehnen.

In einem der „Fachbücher“, welche den Lehrern vom Bildungsministerium verordnet wurden damit sie das Programm effektiv umsetzen können, heißt es zum Beispiel „wieso sollte ich nicht sagen,...ich bin ein Mann mit einer Vagina“. Die Einführung der neuen Lehrpläne erfolgte in einer  Nacht und Nebel Aktion durch Milanović und seinen Bildungsminister Jovanović, welche anscheinend fest entschlossen sind den in den EU-Staaten grassierenden „Gender-Wahn“ nun auch in Kroatien an kroatischen Schulkindern ab der 3. Schulklasse zu testen.

Weder der Frage, ob ein solches Schulfach eingeführt werden soll, noch der  Frage, welche Inhalte unterrichtet werden sollen,  lag ein demokratischer und transparenter Prozess zugrunde.  Was hat die Regierung zu verbergen? Wenn es sich um neutrale  Inhalte handelt - wie Milanović immer wieder beteuert -  ist nicht ersichtlich wieso ein gesellschaftlicher Diskurs vermieden werden sollte. Auf welcher gesetzlichen Ermächtigungsgrundlage hat das Ministerium gehandelt? Welches Rechtsgut soll durch die neuen Lehrpläne gefördert werden und was ist der wirkliche Zweck dieses Schulfaches? Wurde bei Erstellung der Inhalte hinreichend auf etwaige religiöse Belange der Eltern und ihrer Kinder Rücksicht genommen? Wer sind die angeblichen Experten, welche für die Inhalte verantwortlich sind und durch wen wurden diese Experten akkreditiert?

Alles Fragen auf die die Bürger und Steuerzahler eine Antwort erwarten. Doch wieso stößt dieses Programm auf soviel Ablehnung? Die Antwort sollte sich jedem vernünftigen Menschen erschließen, wenn er sich mit den Inhalten auseinandersetzt, welche diese Lehrpläne für die Schüler vorsehen.

Gender-Ideologie leugnet Moral und Vernunft und gefährdet das Kindeswohl


Tatsache ist, dass das Programm in die natürliche Kindesentwicklung eingreift und eine erhebliche Gefahr für das Kindeswohl darstellt. Kinder sollen ab der dritten Klasse aufsteigend sexualisiert werden d.h. gezwungen werden  sich mit Thematiken wie „Sexualität, Geschlechteridentität, Geschlechtervielfalt, Heterosexualität, Homosexualität, Transgendersexualität, Intergendersexualität, Masturbation, Pornographie, Promiskuität, Verhütung, Abtreibung, Geschlechtskrankheiten etc.“ zu beschäftigen.

Was hier als wissenschaftlich fundierter Lehrplan daherkommt ist ideologisch nicht neutral, sondern hat eine geschlechtsneutrale (Um)Erziehung zum Ziel und versucht gesellschaftliche Strukturen im Sinne der Gender-Ideologie (Gender-Theorie oder auch Gendermainstreaming) zu implementieren.

Es ist ein Angriff auf die Schwächsten in unserer Gesellschaft: Unsere Kinder.Die Gender-Ideologie leugnet die menschliche Anthropologie und das natürliche Geschlecht eines Menschen. Gendermainstreaming destabilisiert die Geschlechtsidentität der Kinder und suggeriert ihnen, dass sie nicht an ihrem natürlichen Geschlecht festhalten müssen, sondern sich ihr Geschlecht frei aussuchen können. In letzter Konsequenz bedeutet das, dass Kindern durch ihre Lehrer die Option eröffnet wird zu sagen....ich bin ein Junge mit einer Vagina. Jeglicher Widerspruch durch Dritte (z.B. Eltern) wird aber im Sinne der Gender-Theorie als Diskriminierung gewertet und kann sogar zu Sanktionen durch Behörden führen. Abgesehen davon, dass die Gendertheorie mit Vernunft und Moral nicht in Einklang zu bringen ist,  ist sie in Anbetracht der Warnungen von renommierten Experten aus Medizin und Entwicklungspsychologie mit unabsehbaren Risiken für die Persönlichkeitsentwicklung der Kindern verbunden.

Wer sein Kind einem solchen Schulfach aussetzt, nimmt schwere Verantwortung auf sich und muss in Kauf nehmen, dass das Kind früher oder später an schweren Persönlichkeits- und Identitätsstörungen erkranken kann.

Bildungsminister lehnt Dialog ab und verletzt das verfassungsrechtlich verankerte Erziehungsrecht der Eltern und deren Religionsfreiheit

Nachdem der Bildungsminister und die Regierung einen Dialog mit den Elterninitiativen ablehnten und auf mehrere schriftliche Anfragen der Bischöfe keine Reaktion gezeigt hatten, haben die Bischöfe das Schweigen nun kurz vor Weihnachten gebrochen. Eltern hätten das Recht und die moralische Verpflichtung Lehrpläne, welche im Widerspruch zur menschlichen Anthropologie und im Widerspruch zu  ihrem Glauben stehen, abzulehnen, betonen die Bischöfe.

Es ist davon auszugehen, dass die große Mehrheit der  kroatischen Gesellschaft diese Lehrpläne nicht will. Von erheblicher Bedeutung ist zudem, dass dieses Programm nicht nur von gläubigen Katholiken abgelehnt wird, sonder dass es auch unter den Angehörigen und Vertretern der orthodoxen, baptistischen und islamischen Gemeinden auf Ablehnung stößt.

Die Eltern organisieren sich in Bürgerbewegungen und  führen  intensive Aufklärungskampagnen (udruga-grozd.hr; vigilare.org) durch. Eigentlich machen sie genau das, was die Regierung versäumt hat, nämlich die Bürger angemessen aufzuklären und eine Grundlage für einen demokratischen Diskurs zu schaffen.

In Ihrer Erklärung weisen die Bischöfe  unmissverständlich auf den antichristlichen und inhumanen  Charakter der Lehrpläne zur neuen Sexualerziehung hin und fordern die Überarbeitung der Lehrpläne und einen öffentlichen Diskurs. Vor vierzig Jahren sei es nicht möglich gewesen das zu sagen was man denkt und was man glaubt. Auch jetzt wolle man nicht mehr als ein freie Kirche in einem freien Land so Puljic weiter. Kardinal Bozanić  zeigt sich von den  massiven Einschüchterungsversuchen durch Regierung und Medien ebenfalls wenig beeindruckt und stellt klar, dass  es eine Eigenschaft totalitärer Systeme sei über staatliche Erziehungsprogramme auf die Jugend und Kinder einzuwirken und sie im Sinne einer  Ideologie zu indoktrinieren. Bildungsminister Jovanović wirft den Bischöfen dagegen Desinformation vor und vertritt die Auffassung, dass die Bischöfe weder zuständig seien, noch hinreichend kompetent seien um die umstrittene Materie richtig bewerten zu können.

An dieser Stelle muss festgestellt werden, dass der Bildungsminister Jovanović bisher keine schlüssigen Argumente vorweisen konnte und die wenigen vermeintlichen Argumente auf die er sich stützt nur Floskeln sind und inhaltlich zudem falsch sind. Es ist nämlich die Regierung, welche zum einen gegen geltende Gesetze handelt, denn die Lehrpläne verletzen das Erziehungsrecht der Eltern , welches sowohl in der kroatischen Verfassung als auch in internationalen Verträgen und Konventionen verankert ist. Zum anderen ist es ebenfalls  die Regierung, welche auf mehrfache schriftliche Anfrage seitens der Bischöfe überhaupt nicht reagiert hat und den Bischöfen und den Elterninitiativen jeglichen Verhandlungsraum und ein Mitspracherecht verwehren wollte, was jeweils verfassungswidrig sein dürfte.

Es ist daher ein legitimes und demokratisches Recht der Eltern und der Bischöfe an die Öffentlichkeit zu gehen, denn sie beweisen Civilcourage und lassen sich weder einschüchtern noch manipulieren.


Kommentare:

Besorgter hat gesagt…

Da kann man nur hoffen, dass bei uns die Sozialdemokraten, zudem dann noch mit den Grünen, nicht an die Regierung kommen, denn sie haben oft genug bewiesen, dass sie kein Gespür für das wirklich Wichtige in der Lebensgestaltung haben!
Außerdem würden sie mit ihrem "Gemeinschaftsschul"-Wahn der Bildung einen erneuten Tiefschlag versetzen - da würde dann auch die neue Gender-Strategie dazu passen.
Vor einer solchen Entwicklung kann man nur warnen, würde sie doch unserer Gesellschaft einen neuen heftigen Tiefschlag verpassen, von denen sie schon genug einstecken musste!

M.L. hat gesagt…

Es wäre an der Zeit, daß sich auch die deutschen Bischöfe - vor allem der EKD - gleichartig verbindlich äußerten wie die kroatischen!

Anonym hat gesagt…

In Deutschland gibt es keine evangelische Kirche mehr. Sie hat sich entweder selbst aufgelöst oder in eine Sektion der Grünen gewandelt.

avo hat gesagt…

DAS Zauberwort heißt DIREKTE DEMOKRATIE! Die Völker Europas müssen die Wahnsinnigen der EUdSSR entmachten, wir sind es UNSEREN Kindern schuldig!:

http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/5160407-ZIB-2--Interview-HC-Strache---Langfassung

P.S. Respekt dem Mut der kroatischen Kirchenmänner, SIE befinden sich auf der Seite des Volkes!
P.P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!

Gino hat gesagt…

„Wer von Bedeutung ist, dem macht es nichts aus. Wem es etwas ausmacht, der ist nicht von Bedeutung.“ Bernard Baruch

avo hat gesagt…

...lieber GINO, ICH bin erstaunt, wie weit die Saat, des von dem Ihnen Zitierten, aufgeht!:

http://www.youtube.com/watch?v=hSC7nXTUMTs

P.S. Gott schütze ALLE Kinder des Universums!
P.P.S. Gruß, ein Beteutungsloser !!!

Grandloser hat gesagt…

Interessant Gott gab den Menschen den freien willen, und ihr nehmt ihn wieder, Genial eure Angst vor aufgeklärten Menschen.Am besten hat mir gefallen das eine geschlechtsneutrale Erziehung sofort zu geistigen Störung und Depressionen führt. Bibel lesen ist da anscheinend wesentlich gefährlicher.

Ihr habt doch nur Angst das euer Machtmonopol über die Menschen wegbricht, sobald Sie ohne euch sich ihren Gott suchen können.

Und jetzt schreit ihr Demokratie, kleine Fangfrage: Wer hat denn die Soziallisten gewählt ?


Old Geezer hat gesagt…

ICh finde immer wieder diese Gedankensprünge und obskuren SChlußfolgerungen aus Kirchenkreisen faszinierend:

- „Wir werden nicht schweigen, wenn der Mensch in Gefahr ist“
- [...] sich mit Thematiken wie „Sexualität, Geschlechteridentität, Geschlechtervielfalt, Heterosexualität, Homosexualität, Transgendersexualität, Intergendersexualität, Masturbation, Pornographie, Promiskuität, Verhütung, Abtreibung, Geschlechtskrankheiten etc.“ zu beschäftigen.

Also in der Augen der Kirche und dieser Bürgerbewegung stellt es eine Gefahr dar, sich mit den alltäglichen Aspekten der Lebensrealität zu beschäftigen und zu wissen, was 'draußen' in der WElt auf einen zukommen kann!

Deutlicher kann man doch kaum noch die Forderung "haltet sie blöd, vielleicht merken sie dann nicht, daß es mehr gilbt als der Priester ihnen sagen möchte" positionieren.

"Tatsache ist, dass das Programm in die natürliche Kindesentwicklung eingreift und eine erhebliche Gefahr für das Kindeswohl darstellt."

Korrekter wäre hier wohl die Formulierung: "Unsere unbestätigte Vermutung ist, ..."; aber wer erwartet von der Klerus-PR schon korrekte Formulierungen, wenn wildes Fabulieren möglich ist?

"Auch jetzt wolle man nicht mehr als ein freie Kirche in einem freien Land so Puljic weiter."

Auch schön: Wieder fühlt sich die Kriche verfolgt und unterdrückt, wenn staatliche Stellen nicht ihre religiöse Indoktrinierung fortsetzen, sondern es wagen, (auch nur sowieso offensichtliche) Alternativen in die Diskussion einzuschließen.
Das ist schon Paranoia auf hohem Niveau.
Daraus kann man eingeltich nur auf die tiefverwurzelte Angst schließen, daß die eigene (religiöse) Sichtweise auf so tönernden Füßen steht und so unattraktiv si, daß einem die Schäfchen in Scharen weglaufen könnten, hätten diese auch nur eine Ahnung, daß es auxch ohne ginge.

Old Geezer hat gesagt…

@Besorgter:

Wo bitte besteht denn der Zusammenhang zwischen einer Gemeinscahftsschule (die natürlich ganz schlimm für unser Land wäre weil...? ...sie in vielen anderen gut funktioniert?) und einem wie auch immer gearteten Biologie- / Philosophie- / Aufklärungs- / Sexualkundeunterricht?
Den gibt es nicht im dreigleidrigen Selektionssystem, welches bei uns seit dem letzten Kaiser seiner Ständegeselslchaft angewendet wird?
Komisch, die Generation der heute über 50-jährigen hatte auch schon Sexualkundeuntericht - wie haben die das bloß gemacht...

Old Geezer hat gesagt…

@M.L.: Warum sollten sich die EKD Deutschlands auf einmal ebenso ewiggestrig und verdummungsförderlich darstellen, wenn sie es nun schon fast zwei Generationen lang nicht mehr getan hat?

Anonym hat gesagt…

Wenn man die hilflose Antwort der norwegischen „Gender-Experten“ auf die Fragen des das Gender-Paradoxon abklärenden Harald EIA betrachtet (vereinfacht): „Wir haben die bessere Theorie, daher kann die Empirie nicht stimmen“, kann man nur hoffen, dass bald in Deutschland eine ähnliche Aufklärung erfolgen wird, um das von den Gender-Ideologen propagierte "social engineering" in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule) zu stoppen.
Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen (siehe Buch „Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

Old Geezer hat gesagt…

@Anononym:

"Harald EIA"???

Einem Commedian, dessen einzige Qualifikation darin besteht, vor Jahren mal soziologie Studiert zu haben?
(Okay, damit hat er den meisten AiG-Schergen, Figuren wie Phelbs, etc. viel voraus; aber trotzdem etwas dürftig.)

Und sein Beitrag zu der Diskussion ist keinesweg irgendeine empirische Unterschuchung, eine psychologische Arbeit oder biologische Forschung, sondern eine Mini-TV-Serie, die aus zusammengestückelten Interviews zu diesen Themen besteht, und über die sich später viele der Befragten beklagt haben, daß sie falsch dargestellt und wiedergegeben worden wären.

Kurz: Er gibt keinerlei Antworten,, schon gar keine abschließenden, sondern stellt nur seine Meinung dar, evtl. auch mit dem Ziel der Belustigung statt des Erkennisgewinns.

Anonym hat gesagt…

Wie wäre es denn, wenn all denen, die ihre Sexualität frei ausleben wollen, eigene Schulen einrichtet werden, damit wäre das Problem schon ein Stückweit behoben! Sie können ja ihre Überzeugung leben, aber bitte nicht denen aufdrücken, die ihre von Gott gegebene Sexualität(belegt auf biblischen Aussagen)respektieren und damit auch Gott die Ehre geben.In anderen Bereichen wäre das auch umsetzbar. Gott Liebe gilt allen Menschen,doch nicht dem Handeln, welches gegen seinen ausdrücklichen Wille geschieht, sprich Sünde.Ich polemisiere: Villeicht wäre eine Umsiedlung auf eine freie Insel machbar?

wolfganh hat gesagt…

Es ist schon interessant, wie man sich staatlicherseits wieder an die Kinder heranmacht, sie unrechtmäßig und versteckt unter dem Vorwand von Rechten für die Kinder und anderen Lügen in die eigene Ideologie hereinziehen will, wobei die Eltern natürlich stören. Dabei werden, ohne groß die Öffentlichkeit zu behelligen, bereits auch in Deutschland derartige für unsere Kinder zerstörerische Dinge geplant oder auch ausgeführt. Man will anscheinend nicht klug werden, auch nachdem Norwegen als ehemaliger führendes Land im Gender-Wahn nach Erkenntnis der zu erwartenden Folgen alle Mittel dafür stoppte, arbeitet auch in Deutschland unsere "christliche" Regierung weiter in diese Richtung.Wir sollten nicht fragen, warum Gott das zulässt. Ich denke, dass er fragt, warum wir diese zerstörerische Entwicklung zu Lasten unserer hilflosen Kinder gegen besseres Wissen zulassen.

Anonym hat gesagt…



Der staatliche Zugriff auf die 0-3 jährigen Kleinstkinder, für die seltsamerweise linke und gewerkschaftsnahe Parteien als auch Wirtschaftslobbyisten (Arbeitgeberpräsident HUNDT; Präsident von Gesamtmetall DULGER) wie wild trommeln: „Befreit die Mütter von ihren Kindern und fesselt sie an die Maschinen“ ist nicht nur hinsichtlich Übersexualisierung bedenklich.

Die Krippe scheint eine Einrichtung zum Wohlergehen von Erwachsenen zu sein, denn ein bezüglich der sehr frühen Krippenaufbewahrung nicht ausreichend beachtetes Problem (neben zu befürchtender erhöhter Stresshormonausschüttung infolge "learned helpnessless" und Wachstumshormonmangel infolge reduziertem Langsamen-Wellen-Schlaf in der Krippe) ist die mögliche Störung bzw. Verzögerung der frühkindlichen Sprachentwicklung. Mangelnde primäre (besonders 0 - 1,5 Jahre) frühkindliche Sprachentwicklung hat oft die Folge von Lese- und Rechtschreibstörungen und letztlich ungünstiger kognitiver Entwicklung.
Dadurch ist zu erwarten, dass die wichtigste Resource, welche unser Volk besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt geerntet wird: Logopädische Behandlungskosten derzeit etwa 1 Milliarde Euro).
Warum heißt es Muttersprache und nicht Vatersprache?
Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten (siehe ebenfalls "Vergewaltigung der menschlichen Identität; über die Irrtümer der Gender-Ideologie")