Mittwoch, 19. Dezember 2012

Ideologische Verblendung: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder will Tochter geschlechtsneutral erziehen

(gloria.tv/ KNA) Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will beim Vorlesen für ihre anderthalb Jahre alte Tochter diskriminierende Begriffe ersetzen. So würde sie bei Kinderbuchklassikern wie Pippi Langstrumpf für Begriffe wie «Negerkönig» eine Umschreibung wählen, um «mein Kind davor zu bewahren, solche Ausdrücke zu übernehmen», sagte sie in einem Gespräch mit der Wochenzeitung «Die Zeit» (Donnerstag). Auch der geschlechtsspezifische bestimmte Artikel, etwa beim Ausdruck «der liebe Gott» könne aus ihrer Sicht verändert werden, so Schröder. «Man könnte auch sagen: Das liebe Gott.»

Ob Weihnachtsmann oder Christkind kommen, sei bei Schröders noch nicht abschließend geklärt, so die Ministerin. Sie möge das Christkind lieber, in der Familie ihres Mannes komme jedoch traditionell der Weihnachtsmann. Schröder plädierte für Ehrlichkeit in der Erziehung. So werde sie ihrer Tochter beim Aufkommen erster Zweifel sofort offen sagen: «Das mit dem Weihnachtsmann ist eine schöne Geschichte.» Auch wolle sie gegenüber ihrem Kind frühzeitig die Evolutionsgeschichte neben die biblische Geschichte stellen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Das Kristina Schröder ist jetzt durchgeknallt, oder es fürchtet sich vor der Linksschelte. Ach, Du liebes Gott.

Thomas Gentsch hat gesagt…

Ne, ne - so schlimm ist das nicht - ich finde nichts Falsches, an dem was Frau Schröder gesagt hat. Viel schlimmer ist, wenn die EU typische Geschlechterrollen in der Werbung unterbinden will - das ist absurd! WIR BRAUCHEN FREIHEIT! Und auch eine Ministerin Schröder kann doch ihre Kinder erziehen, wie sie will! Und dass der Weihnachtsmann eine heidnische Figur ist im Gegensatz zum Christkind - das muss ich doch wohl Christen nicht erklären - das ist doch voll richtig, wenn sie da vorsichtig ist. Auch dass sie die Evolutionstheorie NEBEN die Schöpfungsgeschichte stellen will, ist doch voll korrekt im Gegensatz zum Allgemeingültigkeitsanspruch der Evolutionstheorie in den Schulen, was unpluralistisch ist! Ja, FREIHEIT ist eben DAS Schlüsselwort! Und gerade hier haben eben gerade wir viel von den USA zu lernen! Hier in Deutschland und Europa wird viel zu viel tabuisiert und totalitär auf Mainstream getrimmt - die Frage ist nur, ob wir uns so trimmen lassen! Man muss den Kindern alles anbieten, damit sie SELBST wählen können. Und wenn wir Gottes Führung vertrauen, dann wird ER sie schon gut in SEINEM Willen führen!

Anonym hat gesagt…

Betrifft: "Man muss den Kindern alles anbieten, damit sie SELBST wählen können."
"Man muß" eben nicht alles gleichwertig nebeneinanderstellen und anschließend die Kinder ihrem Schicksal überlassen!
Das führt zu Verwirrung und Haltlosigkeit.
Das Überangebot ist gewollt, um zu verwirren.
Dazu kommt eine verderbliche sogenannte Jugendkultur mit ihren üblen Begleiterscheinungen, die nicht von der Jugend ausgeht und die dazu dient, die Jugend zu manipulieren und von der Erwachsenengeneration zu entfremden.

Anonym hat gesagt…

Wenn von der CDU weitere solche antichristliche Entscheidungen proklamiert, werden sie von der christlichen Mehrheit der Bevölkerung lange auf eine Wahlzustimmung warten müssen.

Gino hat gesagt…

„Die Ehrfurcht vor der Vergangenheit und die Verantwortung gegenüber der Zukunft geben fürs Leben die richtige Haltung.“ Dietrich Bonhoeffer (1906-1945), evangelischer Theologe