Sonntag, 2. Dezember 2012

Appell der Aktion "Kinder in Gefahr" an den CDU-Bundesparteitag 2012: Deutschland braucht eine christlich-orientierte Familienpolitik

Presseerklärung der Aktion "KInder in Gefahr" (Deutsche Vereinigung für eine Christliche Kultur - DVCK e.V.)

In den letzten Monaten wurde das Thema „Familienpolitik“ vorwiegend von einer politischen und ideologischen Minderheit dominiert, welche die normale Familie schwächen und stattdessen nicht-familiäre Partnerschaften privilegieren will. Hier versucht eine Minderheit, ihre politischen und ideologischen Vorstellungen der Mehrheit der Deutschen aufzuoktroyieren, die weiterhin an der Familie als Leitbild für die gesamte Gesellschaft festhält.

Die Christlich-Demokratische Union darf auf keinen Fall in diese Falle tappen, sondern muss als Volkspartei für alle entschlossen und offensiv eine zukunftsfähige Politik gestalten, die sich an der Familie als Leitbild für die Gesellschaft orientiert.

Für die meisten Menschen in Deutschland ist die normale Familie die erstrebenswerte Lebensform; sie wird auch als Keimzelle der Gesellschaft angesehen.

Deshalb möchte ich dem Bundesparteitag der CDU 2012 in Hannover folgende familienpolitischen Leitsätze empfehlen:

•    Die normale Familie muss vor den Angriffen politischer und ideologischer Minderheiten geschützt werden. Diese Kreise wollen mit der traditionellen Familie gleichgestellt werden.
•    Die traditionelle Familie muss als das gesellschaftliche Leitbild in der Öffentlichkeit behandelt und durchgesetzt werden. Die Wertschätzung für die Familie muss gesteigert werden.
•    Die Bedingungen für die Gründung von Familien sind zu erleichtern.
•    Keine Familienprivilegien für nicht-familiäre Partnerschaften.

Kommentare:

J. Schwefel hat gesagt…

Kinder und Familie sind heute in größerer Gefahr als es nach Ausen den Eindruck hat. Wenn die Union hier nicht eingreift, wer dann?

Old Geezer hat gesagt…

"welche die normale Familie schwächen und stattdessen nicht-familiäre Partnerschaften privilegieren will"

...und wieder wird der Strohmann der Herabsetzung der konventionellen Familie durchgekaut.
Als ob es eine zwingende Folge der Gleichstellung aller Familien wäre.
Als ob konventionelle Familien in jedem Falle Kinder großziehen würden.
Als ob homosexuelle Paare nie Kinder versorgen müßten.
Als ob sich eine der beiden Ehekonstallationen wahrscheinlicher in einer Fürsorge- oder Pflegesituation füreinander befinden würden als die andere.